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Schattenkrieger als Besuchermagnet

Ninja sollen wieder Touristen nach Iga bringen

Die japanische Stadt Iga in der Präfektur Mie bereitet sich auf die Rückkehr der Touristen vor und setzt dafür auf Ninja. Der Fremdenverkehrsverband Iga-Ueno plant Zimmer in Hotels gegen eine Gebühr in „Ninja-Unterkünfte“ umzubauen.

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Iga bezeichnet sich selbst als Heimat der geheimen Krieger und beherbergt auch das Museum von Igaryu.

Ninja locken jährlich viele Gäste in die Stadt

In Zusammenarbeit mit dem in Kyoto ansässigen Ausstellungskoordinator Fujiya Co. plant Iga, die Ninja-Räume mit Repliken von Museumsgegenständen zu gestalten.

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Das Museum beherbergt seltene Materialien, darunter „Bansenshukai“ und zwei weitere Bücher über die Fertigkeiten der „Schattenkrieger“.

Das Ninja-Thema ist ein großes Geschäft für die Stadt, das Museum zieht jährlich etwa 200.000 Besucher an, darunter etwa 30.000 aus 40 Ländern und Regionen im Ausland.

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Die Stadt tut viel, um die Touristen bei Laune zu halten. Darunter spezielle Zugreisen, man kann in einem „Ninja-Haus“ übernachten und es Müllmänner holen auch mal verkleidet den Müll in der Stadt ab. Die Pandemie führte allerdings zu einem Einbruch der Besucherzahlen.

Weitere Aktionen geplant

Das neue Projekt soll nun helfen, dass die Besucherzahlen schnell wieder ansteigen. Dabei arbeiten auch Museumskuratoren und einige andere Experten mit, um ihr Wissen über den Iga-Ninja-Clan einzubringen.

Der Verband will auch ein Ausstellungsprojekt starten, um den Lebensstil der Iga-Ninja sowie Nachbildungen ihrer Werkzeuge und Häuser in großen Vergnügungsparks, Vorzeigeeinrichtungen, Flughäfen vorzustellen.

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