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Prostitution im heutigen Japan

Im Bonusteil der Reihe „Prostitution, „Trostfrauen“, Versklavung in Japan“ wird das Thema der Prostitution im heutigen Japan behandelt. 1956 wurde das Anti-Prostitutionsgesetz beschlossen und kurz darauf umgesetzt. Demnach ist Sex gegen Bezahlung verboten, jedoch ist damit nur der Vaginalsex eingeschlossen. Anal- sowie Oralsex und andere Praktiken sind damit erlaubt. Bordelle durften auch nicht mehr geführt werden, doch auch dafür hat sich eine Lösung gefunden.

Mittlerweile haben sich viele unterschiedliche Alternativen entwickelt. So kann man beispielsweise in sogenannte “Fashion Health” Shops, Pink Salons oder Image Clubs gehen, in denen vorzugsweise Oralverkehr angeboten wird. “Soaplands”, offiziell Badehäuser in denen Kunden unter anderem massiert und von den Frauen gewaschen werden, benutzen allerlei kreative Ausreden, um Sex legal zu halten.

Zum einen müssen die Kunden die Frauen selbst bezahlen, sodass die Besitzer sagen können kein Bordell zu führen, zum anderen wird behauptet, dass die beiden sich während ihres Aufenthalts und der Massage ineinander verliebt haben – was den Sex zwischen beiden Parteien legal macht.

Neben diesen Formen der Prostitution gibt es noch Callservices oder Datingseiten, bei denen Frauen nach Hause bestellt werden.

Während einige dieser Geschäfte entweder vollkommen legal, oder unter die graue Zone fallen, ist es dennoch verboten offiziell Sex zu verkaufen. Wer dabei erwischt wird, kann mit einer Strafe von bis zu sechs Monaten oder 10.000 Yen (zurzeit ca. 82 Euro) rechnen. Wer jedoch Orte dafür bereitstellt, und damit in den Bereich eines Bordellinhabers fällt, muss für bis zu sieben Jahre ins Gefängnis, oder 300.000 Yen (zurzeit ca. 2456 Euro) Strafe zahlen.

Obwohl die Sexindustrie sich offiziell also mit allen möglichen Services außer Vaginalverkehr auszeichnet, gibt es inoffiziell nach wie vor „Bordelle“. Mit kreativen Ausreden wird das Gesetz umgangen oder auf andere Möglichkeiten zurückgegriffen.

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