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Vertikales Park-Experiment in Tokyo

Was passiert, wenn ein Technologie-Riese seinen prominentesten Showroom schließt, ihn abreißen lässt, aber vorerst keinen Neubau plant? Es entsteht ein außergewöhnliches „Parkprojekt“, das sich in dem Untergrund Tokyos erstreckt.

Seit dem 9. August steht der Ginza Sony Park im gleichnamigen Stadtteil Ginza der Öffentlichkeit zur Verfügung und lockt mit einer Grünfläche, einem Popup-Café und einem Studio-Bus des Radiosenders Tokyo FM im Erdgeschoss, sowie kulinarischen Angeboten, weiteren Popup-Stores und einem ständig wechselnden Angebot an Aktivitäten in den unteren Stockwerken.

Einst 1966 eröffnet, präsentierte Sony 50 Jahre lang seine technologischen Errungenschaften in dem zwölf Stockwerke umfassenden Gebäude. Nach seiner Schließung Ende März 2017 wurde der Showroom abgerissen und das Unternehmen entschied sich für ein temporäres Parkprojekt. Bis zum Herbst 2020 können Besucher von Japans Hauptstadt durch die 707 Quadratmeter große Parkfläche im Erdgeschoss schlendern oder sich in einem der vier unterirdischen Etagen – dem sogenannten „Lower Park“ – vom ständig wechselnden Angebot an Erlebnisveranstaltungen und Konzerten begeistern lassen.

So dürfen sich Besucher noch bis zum 24. September auf eine kostenfreie Rollschuhbahn freuen. Alle Ebenen sind durch ein zentrales Treppenhaus miteinander verbunden, das die Struktur des ehemaligen Sony-Gebäudes bewahrt.

Im Anschluss an die Projektphase des Ginza Sony Parks soll bis 2022 das neue Firmengebäude des Konzerns entstehen, das das Konzept des „Parks“ beibehält und seinen Umfang von aktuell 3.000 Quadratmetern sogar noch erweitert.

Weitere Informationen zum Ginza Sony Park unter www.ginzasonypark.jp/e und zu Tokyo unter www.gotokyo.org.

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