Eindrücke aus Japan – Atsuta-jingū

    © Toshinori Maiya
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    Unser Redakteur hat wieder ein paar tolle Eindrücke aus Japan für euch, dieses mal war er im Atsuta-jingū unterwegs.

    Atsuta-jingū (熱田神宮) ist ein Shinto Schrein in mitten eines Parks in der Stadt Nagoya. Der Schrein gehört zu den Chokusaisha, dessen Hauptgottheit Atsuta-no-o-mi-kami ist. Außerdem heißt es, dass das heilige Schwert Kusanagi-no-trusrugi sich im Schrein befindet. Bei dem Schwert handelt es sich um eine der drei Throninsignien Japans. Allerdings ist der Zugang zu diesem Schwert verboten.

    © Toshinori Maiya

    Wann genau der Schrein erbaut wurde, ist nicht bekannt. Vermutet wird, dass er gegen Ende des 1. Jahrhunderts erbaut wurde. 1893 wurde der Schrein grundlegend umgebaut und der Baustil wurde dem Ise-Schrein angepasst. Außerdem wurde er 1935 noch einmal erweitert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Schrein fast vollständig zerstört und 1955 wieder aufgebaut.

    Zusätzlich zum Schrein gibt es dort seit 1995 eine private Hochschule zur Ausbildung von Shinto Priestern, allerdings kann man dort auch einen Abschluss als Bibliothekar machen.

    Am 5. Mai wird dort der Verbindung mit Temmu-tenno und Kami gedacht, die das heilige Schwert im Jahr 686 dort hingebracht haben sollen, nach dem das Schwert 668 gestohlen wurde. Außerdem wird dort am 5. und 6. Juni das Shobu-sai gefeiert, das Fest soll an die erste Proklamation des Meiji-tenno erinnern.

    Insgesamt werden 70 Feste pro Jahr ausgerichtet.

    Übrigens als kleiner Tipp, wenn ihr diesen Schrein besuchen gehen solltet, unser Redakteur empfiehlt danach Miya-Kishimen essen zu gehen um den Tag abzurunden.

    © Toshinori Maiya
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    Weitere Informationen finde ihr auf der offiziellen Webseite des Schreins: https://www.atsutajingu.or.jp/en/intro/