Eindrücke aus Japan: Die Burg Nagoya

    Burg Nagoya
    © Toshinori Maiya

    Dieses Mal ging es für unseren Redakteur zur großen Burg Nagoya und hinterlässt erneut ein paar Eindrücke für euch.

    Bei der Burg Nagoya handelt es sich um eins der drei größten Burgen Japans. Sie wurde an der nordwestlichen Spitze Nagoyas von Tokugawa Ieyasu erbaut, im Jahr 1612 war sie fertig gestellt. Dies war die Grundlage für die weitere Entwicklung eines vereinten Japans.

    Burg Nagoya
    © 2008 Nagoya Castle

    Die Burganlage besitzt viele rechtwinklige Gebäude und gerade Mauern. Von der Struktur her ist dies ein typisches Beispiel für eine flachgelegende Burg im Teikaku Stil.
    Das Honmaru bildet das Zentrum, als Burghof dient das südöstliche Ninomaru, südwestlich befindet sich Nishinomaru, nordwestlich Ofukemaru.
    Geschützt war die Burg durch den Mizubori (Wassergraben) und Morast im Westen und Norden. Im Süden und Osten befand sich der Ninomaru- und Nisshio-Palast

    In der nordwestlichen Ecke von Honmaru befindet sich der Tenshukaku (Wohnturm). Er besitzt 5 Etagen mit einer weiteren Unteretage. Auf der Dachspitze des großen Turmes befindet sich der goldene Delfin, den man Kinshachi nennt und für die Autorität der Tokugawa Familie stand.

    Während eines Luftangriffs im Zweiten Weltkrieg wurden viele Teile der Burganlage zerstört, vor allem das Honmaru Zentrum war stark betroffen. Gemälde wurden in ein abgelegendes Lager gebracht, damit sie nicht vom Feuer zerstört wurden.
    Doch man habe vor die zerstörten Anlagen bis 2018 wieder komplett neu aufzubauen.

     

    Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website.