Eindrücke aus Japan – die Burg Nijō

    Toshinori Maiya
    © Toshinori Maiya

    Unser Redakteur Toshinori Maiya, hat sich wieder für euch auf den Weg gemacht und hat die Burg Nijō besucht.

    Die Burganlage Nijō ( 二条城, Nijō-jō) wurde 1601 von Shōgun Tokugawa Ieyas angelegt. Sie diente als Residenz der Shogune während ihres Aufenthaltes in der Kaiserstadt und wurde dementsprechend auch gut befestigt. Allerdings wurde sie kaum genutzt, da der Sitz des Shōguns in Edo (Tokyo) lag. Daher war die Burganlage eher ein Machtsymbol. 1788 und 1791 bannten Teile der Anlage nieder und 1860 richtete ein Erdbeben große Schäden an, die allerdings repariert wurden.

    Wikipedia
    © Wikipedia
    Die Burg beinhaltet unter anderem den berühmten „Nachtigallen-Flur“, der nach einer Legende so angelegt wurde, dass sich dort niemand ungehört bewegen kann. Außerdem wurden bei der Ausstattung der Räume viel Gold verwendet, einige Teiler der Ausmalung stammen zum Teil von dem Künstler Kanō Tan’yū. Nach der Meiji-Restauration fiel die Burg an den Kaiser und wurde dan der Stadt Kyoto übergeben. Die Anlage ist die einzige Fürsten-Residenz der Edo-Zeit, die vollständig erhalten. Sie ist seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

    Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite.