Eindrücke aus Japan: Kitano Tenmangu

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    Der Kitano Tenmangu in Kyoto gilt als einer der wichtigsten 100 Schreine des Landes und ist Sugawara Michizane gewidmet der ein Politiker und Gelehrter war. Er wurde unschuldig aus seiner Heimat verbannt und starb im Jahr 903.

    Der Gelehrte wurde von seinen Rivalen ins Exil verbannt wo er dann auch starb. Nach seinem Tod erschütterten mehrere Erdbeben sowie heftige Gewitter mit Blitzeinschlägen seine Heimatprovinz und man war sich sicher, dass seine Seele Rache sann. Man weihte also ein Stück Land und erbaute einen Schrein um seine Seele zu beschwichtigen. Da die Familien seiner Rivalen Unglück widerfuhr ernannte der kaiserliche Gerichtshof Sugawara Michizane zum Karai Tenjin, dem Gott des Feuers und des Donners.

    Außerdem wird sein Name mit dem Shinto Gott Tenjin in Verbindung gebracht, der der Gott der Bildung ist. Daher wird der Schrein sehr oft von Schülern und Studenten aufgesucht – besonders zu den Prüfungszeiten.

    Die Anlage beherbergt mehr als 2000 Pflaumenbäume die ab Februar bis März blühen. Eine Legende besagt, dass Sugawara Pflaumenbäumen liebte und ein ganz besonderer Pflaumengeist ihn auch liebte sodass sie ihm sogar bis ins Exil gefolgt sei.

    Nicht nur, dass man im Herbst in den Genuss der Laubfärbung auf der Anlage des Kitano Tenmangu kommt und im Frühling auch in den der Pflaumenblüte, kann man außerdem jeden 25. eines jeden Monats zum Kitano Tenmangu Flohmarkt gehen. Dort werden dann verschiedene Waren und Leckereien angeboten.

    Gastbeitrag von http://shizuka.de/