Eindrücke aus Japan: Meiji Jingu

    ©Shizuka

    Der Meiji Jingu, der Schrein der den Seelen des Meiji Tennō und seiner Frau Shōken Kōtaigo gewidmet ist, liegt in Shibuya in Tokyo. Der Wald, der den Schrein umgibt, ist Teil der Yoyogi-Parkanlage.

    Als der Tennō 1912 starb begann man mit den Bauarbeiten des Schreins, daher begrub man ihn nicht dort. Zwei Jahre darauf verstarb auch die Kaiserin. Während der Erstellung des Schreins spendeten die Menschen über 100.000 Bäume aus ganz Japan dem verstobenen Kaiserpaar, um sie zu ehren. 1920 wurden die Arbeiten fertiggestellt und der Schrein erhielt seine Weihe am 01. November, welches der Jahrestag des Meiji Jingu darstellt.

    Im Jahr 1945 wurden die ursprünglichen Gebäude des Schreins (außer Shukueisha und Minami-Shinmon) beim Bombenangriff der Amerikaner vernichtet. Die wiederaufgebauten Gebäude wurden 1958 wiederaufgebaut. Der Meiji Jingu besteht aus dem Hauptschrein Gebäude Honden (das innerste Heiligtum des Schrein),  Naihaiden (die innere Schreinhalle), Gehaiden (die äußere Schreinhalle), Shinko (das Schatzhaus), Shinsenjo (die geweihte Küche) und einigen weiteren Gebäude.

    Wenn man Glück hat kann man sogar einer japanischen shintoistischen Hochzeit beiwohnen! Einen Besuch ist dieser Schrein alle Mal wert. Selbst der Weg dorthin ist atemberaubend schön. Vor allem wenn die Sonne langsam untergeht und die Tori (Torbögen) noch magischer wirken als ohnehin schon.

    Allerdings sollte man einige Regeln beachten, die auf der offiziellen Website des Meiji Jingu niedergeschrieben sind. Natürlich sieht man keinen Touristen schief an, wenn man sich vor dem Eintritt auf das Schreingelände nicht gereinigt hat. Dennoch begrüßt man es natürlich, wenn man sich korrekt verhält und somit seinen Respekt gegenüber der Religion demonstriert.

    Hier geht´s zu den Etiquette.

    Gastbeitrag von http://shizuka.de/