Eindrücke aus Japan: Shippo-Yaki

    © Toshinori Maiya

    Cloisonné ist ein Metallverarbeitungsverfahren welches mehrfarbige glasartige Glasuren auf eine Metalloberfläche eingebrannt wird. In Japan hatte diese Technik ihre Blütezeit in der Meiji-Epoche (1868–1912) wo sie Shippo-Yaki genannt wird.

    Entwickelt wurde diese Technik wahrscheinlich schon im 7. Jahrhundert und verbreitete sich von Südeuropa nach China und anschließend nach Japan aus. Allerdings belegten archäologische Funde in China die Idee dieser Technik bereits in der Bronzezeit (2200 – 800 v. Chr.).

    Im Westen wurden die Arbeiten mit Metall wie Kupfer geschaffen. In China fing man im 13. Jahrhundert an diese Technik auch in Verbindung mit Prozellan zu bringen. Diese Mischung wurde in Japan in der Meiji-Epoche verfeinert. In Japan wird diese Technik der Verzierung Shippo-Yaki genannt.

     

    Unser Redakteur in Nagoya war im Shippo-Yaki Art Village für Euch. Leider war es oft verboten Bilder zu schießen, dennoch kann er euch heute einige Arbeiten zeigen.

    Informationen über diese Ausstellung findet ihr hier: Shippo Art Village