Eindrücke aus Japan: Shirotori Garten

    © Toshinori Maiya

    Laut unserem Redakteuren Maiya-san gehört der Shirotori Garten in Nagoya zu eines der schönsten angelegten Gärten Japans. Nach dem Motto Shirotori, was übersetzt Schwan bedeutet, wurde das Teehaus Seiu-Tei in der Mitte des Gartens gebaut. Er soll einem Schwan gleichen der seine Flügel ausruht.

    Der Shiotori Teien wurde in Nagoya für die Design Expo 1989 errichtet. Auf einer Fläche von 3,7 Hektar, kann man im herrlichen Garten umherwandern und viele verschiedene Dinge erkunden. Darunter zwei die unser Redakteur euch sehr ans Herz legen möchte.

    1. Der Ontakesan, welcher den Fluss in Ise imitieren soll. Er führt klares kühles Wasser der auch kleine Wasserfälle bildet und dadurch eine beruhigende Melodie spielt. Unser Redakteur beschreibt es als würde die Seele durch den Klang und die Schönheit dieses Flusses gereinigt werden. Der Ontakesan soll durch moderne Technik sogar in der Lage sein Ebbe und Flut zu imitieren.

    2. Der riesige Teich mit seinem dunkelgrünen Wasser über dem sich viele kleine Brücken erheben. Außerdem ist er mit kleinen Inseln und Felsen versehen. An seinen Ufern finden sich Kiefern und eine Vielzahl anderer Bäume die Schatten spenden. Natürlich leben in ihm auch viele Koi Karpfen, die man von den Brücken aus beobachten kann.  Lotusblüten geben dem satten Grün noch ein wenig mehr Farbe und zeigen auch, dass das Wasser sauber ist.

    In dem Teich wurde natürlich auch ein Teehaus errichtet worden. Wie schon erwähnt ist dies der Seiu-Tei, der einem Schwan nachempfunden wurde.

    Unser Redakteur erzählt, dass der Garten ihn so fasziniert hätte, dass er die Zeit völlig vergessen hätte. Mehr als eine Stunde war er dort ehe ihn der Hunger und der Durst zu einem der Restaurants trieb wo er zu Mittag aß und die Aussicht genoss. Als Nachtisch gab es noch Kakigori (geraspeltes Eis mit Sirup). In seinem Fall war es Wasserkastaniensirup. Alle die gerne Maronen essen würden es sicher lieben. Er sagte dass es sehr erfrischend und lecker war – und nicht zu süß.

    Noch zu erwähnen sei, dass es wie in vielen japanischen Gärten üblich, noch weitere kleinere Teehäuschen im Garten gebaut wurden. Manchmal etwas versteckt um in Ruhe einen Tee zu genießen.

    Solltet ihr also einmal in Nagoya sein, würde Maiya-san euch den Shirotori Garten sehr ans Herz legen.

    Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website des Gartens. Dort befinden sich auch die besten Besuchszeiten und die Blütezeiten verschiedener Blumen.

    Gastbeitrag von http://shizuka.de/