Japantag 2016 – ein offener Brief an die Veranstalter

Liebe Veranstalter des Japantags 2016,
so Leid es mir tut, aber dieser Brief ist kein „Hach, es war so toll und ich will nächstes Jahr unbedingt wieder hin“ Brief.

Bevor ich beginne, möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, sich ein Bild von mir zu machen. So fällt es vielleicht einfacher, mich und vor allem dieses Schreiben einzuordnen.

Ich bin Mutter von zwei Kindern, Ehefrau eines Japaners. Wir leben gemeinsam seit nun fast 5 Jahren in Düsseldorf und erwarten Anfang Herbst unser drittes Kind. Wir sind keine Manga- oder Anime-Fans, obwohl beide Bereiche in unserem täglichen Leben vorkommen – sie spielen aber keine übergeordnete Rolle. Wir sind aktiv in japanischen und auch in deutschen Vereinen und begrüßen es, dass die japanische Kultur für Düsseldorf einen so hohen Wert hat, dass eine Veranstaltung wie der Japantag entstehen konnte. Den Japantag besuche ich schon seit 10 Jahren und verfolge auch den Wandel, den diese Veranstaltung im Laufe der Zeit durchlaufen hat.

Die letzten Jahre schon ist der extreme Ruck in Richtung Manga & Anime aufgefallen. Das stieß nicht überall auf Begeisterung, vor allem als der Anteil der Cosplayer zwischen den normalen Besuchern immer mehr Oberhand gewann und die großen Cosplayplattformen zu offiziellen Forentreffen auf der Veranstaltung aufriefen. Gleichzeitig wuchs auch das Angebot für diese Fans gewaltig. Aus ein bis zwei Merchandise-Ständen wurden mehr und mehr, bis wir schließlich bei dem Gefühl angelangt waren, es gäbe fast nur noch solche Stände und die wirklichen Kulturstände wurden in den Hintergrund gedrängt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Cosplayer und finde viele der Kostüme, in denen viel Liebe steckt, wirklich gut. Ich habe allerdings etwas gegen nicht vorhandene Regeln, die bei Veranstaltungen in diesem Größenumfang eigentlich notwendig wären.

Wo wir dann auch schon beim Thema „Organisation“ angelangt wären. Sicherheit liegt mir als Mutter und Schwangere sehr am Herzen – und ganz ehrlich, von Sicherheit war nicht viel zu spüren.

Das fing schon auf der Bahnfahrt an. Hoffnungslos überfüllte Bahnen und vor allem Bahnsteige, und meilenweit keiner, der sich um Ordnung und Sicherheit gekümmert hat (außer ein paar arme Bahnangestellte, die am Bahnhof und der Heinrich Heine Allee ihr Möglichstes versucht haben).

Angekommen stand man sogleich in einem Meer aus Scherben. Bierflaschen, Gläser, Müll.

Einige Cosplayer meinten es zu gut und liefen sogar mit Metallwaffen und ähnlichem durch die Gegend. In Kombination mit Alkohol ergab das eine interessante Mischung, auf die ich (und viele andere) lieber verzichtet hätte.

An den Essens- und Getränkeständen bildeten sich im Eiltempo lange Schlangen. Beim Essen OK, aber bei dem Wetter wären Getränke eigentlich extrem wichtig gewesen und mit ein wenig Umorganisation hätte das auch anders aussehen können.

Wo ich grade vom Wetter schreibe – Wo viel gehobelt wird, fallen viele Späne. Ja, und wo viele Menschen sind, fallen … Hilfe, Sanitäter?
Vier Sanitätsstände auf 750.000 Besucher. Meilenweit auseinander und keine sichtbaren Ansprechpartner in der Menschenmasse.

Engpässe, wie die kleine Brücke, waren vollkommen unbeaufsichtigt. Teilweise brauchte man über 15 Minuten, um die Brücke passieren zu können. In der Hitze und eingeklemmt auf engstem Raum in dem Wissen, das selbst wenn Hilfe benötigt würde, diese einen nie im Leben rechtzeitig erreichen könnte.

Gibt es bei Ihnen eigentlich Organisatoren und Helfer, die sich zwischen den Besuchern bewegen, um im Notfall eingreifen zu können?

Dies sind nur einige der größten Punkte, die uns, und vielen Gruppen in sozialen Netzwerken, sauer aufgestoßen sind.

Natürlich gab es auch vieles, wo wir eher an die Besucher als an die Veranstalter appellieren möchten – zum Beispiel wäre es schön, wenn im engsten Gedränge nicht geraucht würde. Auch Zigaretten auf Kinderhöhe gehalten müssen nicht sein. Schubsen und Drängeln bringt ebenfalls niemanden schneller weiter, und vielleicht sollte man dem ein oder anderen noch mal erklären, das man andere Menschen nicht angrapscht. Vor allem nicht in Intimbereichen.

Dieses Jahr waren es übrigens überraschenderweise weniger die Cosplayer, die negativ auffielen, sondern viel mehr eine große Menge der „normalen“ Besucher.

Wünsche und Vorschläge haben wir natürlich auch quer durch alle Netzwerke für Sie zusammengetragen:

  • Mehr Organisatoren und Helfer vor Ort und in der Masse.
    So kann schnell bei Problemen eingegriffen werden und die Ballungspunkte können entspannt werden.
  • Glasverbot.
    Es gibt Plastikbecher und Plastikflaschen – Gläser zerbrechen schnell und stellen eine Gefahr für andere Besucher da. Vor allem an warmen Tagen, an denen viele offene Schuhe tragen. Glasverbot schließt Glas-Mitbringverbot mit ein (das durch Helfer kontrolliert und durchgesetzt werden könnte)
  • Alkoholverbot bzw. eine deutliche Einschränkung
    – kein Ausschank an deutlich angetrunkene und bessere Kontrollen der Minderjährigen, auch bei selbst mitgebrachtem Alkohol
  • Waffenkontrolle.
    Cosplayer sollten dazu angehalten werden, keine überdimensionalen Waffen und keine harten Waffen mit sich zu führen. Schön wäre, wenn es Regeln, wie bei Conventions gäbe und z.B. einen Stand, um die Waffen zu lagern, damit sie für Fotos genutzt werden können und danach sicher verwahrt werden, ohne eine Gefahr für andere darzustellen.
  • Mehr Helfer an den Bahnsteigen.
    Die Hauptbahnsteige sollten besser bewacht und gesichert werden, damit es dort in Zukunft (mit noch mehr erwarteten Besuchern) nicht zu Unfällen kommt.
  • Enge Durchgangspässe (wie an der kleinen Brücke) könnten durch klare Richtungstrennungen und Helfer an den jeweiligen Enden entschärft werden.
  • Mehr Getränkestände.
    Grade bei solch heißem Wetter sollten alle paar Meter Getränkestände vorhanden sein. Es müssen keine voll ausgestatteten Trinkbuden sein, aber zumindest Wasser sollte irgendwie erhältlich sein.
  • Gut sichtbare Rettungskräfte auch außerhalb der erste Hilfe Zonen und vor allem an den Stellen, wo es zu Stau kommen kann, damit die Sicherheit der Besucher jederzeit gewährleistet ist und man im Notfall schnell einen Ansprechpartner hat.

Vielleicht wäre es auch eine Idee, den Cosplayern einen eigenen Eventtag zu ermöglichen, an dem sie sich nach Herzenslust austoben können und dafür den Anime & Manga Teil des Japantags wieder etwas zu reduzieren (damit meine ich nicht, es ganz herauszunehmen, denn diese Themen sind schließlich auch Teil der japanischen Kultur). Der Wunsch nach mehr Traditionellem und auch die Nachfrage danach (z.B. Kimono Stand, Kalligrafie etc.) ist groß.

Wir hoffen, dass sich der Japantag in Zukunft wieder zu einem Tag des Kulturaustauschs und zu einem angenehmen Fest für alle entwickelt.

113 KOMMENTARE

  1. Ich habe den ersten Japantag 1983 erlebt. Wenige Stände mit japanischer Kultur Cosplay war ein Fremdwort, ein Feuerwerk das 90 Minuten dauerte und eine Millionen Zuschauer, die faszieniert gen Himmel blickten. Das Feuerwerk wurde allerdings nicht nur von der Festwiese abgefeuert, sondern von der Knie- bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Die Zuschauer mussten sich also nicht auf 900 Metern quetschen. Die Heimfahrt nach dem Feuerwerk war allerdings viel schlimmer als in diesem Jahr. Die Rheinbahn hatte nämlich nicht mit einem sochen Andrang gerechnet und ihren Takt nicht erhöht. Die Rheinuferpromenade gab es noch nicht(Dort fuhren damals 50 000 Autos am Tag ).Am unteren Rheinwerft (heute Kasematten) waren Parkplätze. Damals war auch eine angespannte Stimmung in der Stadt, weil es noch nie so voll war wie an diesem Tag, vergleichbar mit letztem Samstag. Eine überfüllte Altstadt ist für mich als Düsseldorferin nichts Neues. (bedonders im Juni, wenn Kreisklassenclubs ihren Aufstieg und Junggesellen ihren „Abschied“ feiern. Was mich aber besonders stört, und nicht nur am Japantag, das ist das Müllproblem. Ich war im April beim Königstag in Amsterdam. Alle zehn Meter standen riesige Mülleimer, und zwar auf beiden Straßenseiten. Da lag nicht ein Krümel auf der Straße. Nichtmal Bierdosen. Und dort waren locker eine Millionen Besucher im historischen Zentrum. Warum geht das bei Großveranstaltungen nicht in Düsseldorf? Security und Polizei waren überall präsent. In den letzten fünf Jahren nahm die Anzahl der Cosplayer immer mehr zu. Das sehe ich nicht negativ, ich finde diese Szene auch mit 54 Jahren noch sehr interessant. Allerdings ist die Räumlichkeit der Promenade nur begrenzt.Vielleicht sollten sich die Cosplayer auf der Rheinwiese treffen, und die Promenade für die Kultur vorbehalten sein. Klar, ich weiß, man möchte sich einem breiten Publikum zeigen. Aber ich glaube dass man dort viel mehr Platz hat für ausladende Kostüme hat. Die Veranstalter sollten überlegen die Cosplay Modenschau dort zu veranstalten. Das kann man ja ganz groß aufziehen, mit großer Bühne, Musik, Essenständen (japanisch natürlich) und was Cosplayern sonst noch gefällt. Ich glaube, viele Besucher würden dafür über die Brücken fahren. Es gibt doch Cosplayforen, warum versucht ihr nicht euch an der Veranstaltung zu beteiligen. Die Veranstalter( die Stadt im Auftrag des Wirtschaftsministeriums!!)hat bestimmt auch noch Lernpotezial. Die Kritik von Rose kann ich persönlich nicht bestätigen. Ich habe keine großartig betrunkene und bekiffte Cosplayer gesehen und mich auch nicht belästigt gefühlt. Auch nicht von großen Waffenatrappen. So, das wars erstmal von mir. Ich bin gespannt wie es nächstes Jahr wird.

  2. Was den Japantag betrifft, stimme ich einigen Dingen zu…. aber nicht das, was die Cosplayer betrifft. Ich bin 23, cosplaye und studiere Japanstudien.
    Ich finde es okay, wenn die Leute mehr Kultur Japans fordern, aber mal im Ernst, es gibt fast alles auf dem Japantag zu sehen, wie etwa eine Kimonoanprobe, oder eine Bibliothek für japanische Bücher. Ich frage mich dann, was noch alles gezeigt werden soll, zumal nicht alles darstellbar wäre auf dem Japantag. Und der Japantag soll einen Einblick in die japanische Kultur liefern, wozu nunmal Anime, Manga und Cosplay dazugehören. In der Japanologie selbst, kommt man an diesen Themen nicht vorbei.
    Würde man einen Tag für die Cosplayer konzipieren, dann würden diese trotzdem zum Japantag kommen. Und ganz ausschließen käme auch nicht so gut an, da Cosplayer eine Randgruppe sind, die nicht so gut angesehen wird Vorfällen von den Medien nicht, die einen als verrückt und krank abtun . Ist man im Cosplay unterwegs, so wird man u.a. Von anderen “normalen ” Menschen blöd angemacht und angegangen und es wird null die harte Arbeit gesehen, die zum Teil in den Kostümen steckt. Aber paradoxerweise sind das genau diese Menschen, die dann zu Karneval iwelche selbst genähten Kostüme tragen und sich betrinken bis zum Geht nicht mehr….. Ich bekomme das jedes Jahr mit, weil ich in Köln studiere. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Zudem kommen viele auch nur zum Japantag, um sich über die Cosplayer lustig zu machen und sie dumm anzumachen . Und genau diese Sorte von Menschen sollte man von dort verbannen, da das genau die sind, die zum Teil betrunken sind usw.
    Bei den Cosplayer selbst hab ich selten Leute trinken oder ähnliches machen gesehen. Deswegen finde ich es bescheuert, die Schuld bei den Cosplayer zu suchen.
    Was die anderen Punkte wie Sicherheit usw. betrifft, stimme ich da voll zu, dass da noch was gemacht werden muss. Ich hätte mir gerne Sicherheitspersonal gewünscht, das betrunkene Menschen von der Veranstaltung verbannt, da ich selbst angegangen wurde auf dem Japantag. Kleine Bemerkung am Rande dazu, mein Kostüm war Werder freizügig noch iwie sonst auffällig.

    • Wir haben uns nicht gegen Cosplay ausgesprochen, im Gegenteil. Cosplay gehört dazu und ist nun mal Fankultur und darf auf keinen Falls ausgeschlossen werden. Die Sache mit den Waffen, na ja das ist auf jeder con so, ich denke mal, dass das nicht so das Problem ist.

      Die Probleme des Japantag liegen an ganz anderer Stelle, jeder der behauptet, dass die Cosplayer daran Schuld sind, ist in meinen Augen extrem blind für diese sehr offensichtlichen Probleme.

  3. also ich find das cosplayer sich eig meistens noch am besten benehmen….. nichtcosplayer fragen nicht nach fotos, fotografieren einen in den ungünstigsten momenten und höfflichkeit is denen wohl auch n fremdwort… besoffene? das scheint mir die düsseldorfer jugend und die älteren zu sein(gern auch die fußballfans die da i-wie immer zu sein scheinen, denn ich hab noch nie n betrunkenen cosplayer erlebt.
    ich persöhnlih trage dort immer die alltagstauglichsten cosplays die ich habe und rate auch anderen dazu nix ausladendes wie flügel oder waffen dorthin mitzunehmen.
    in dem gedränge sollte wirklich keiner rauchen, da geb ich der briefschreiberin recht… aber kinderwagen gehören dort genauso wenig hin! ich trage meist festes schuhwerk dort und trotzdem tut es weh, wenn mir jedes jahr mehrmals in den hacken gefahren wird oder auf die zehen ich bekundige dies und die mütter schauen mich nur böse an, als ob ich daran schuld wäre das es nicht schneller weiter ginge!

  4. Finde es schade, dass einige Anime, Manga und Cosplay nicht als Teil der Japanischen Kunst und Kultur ansehen. Heißt nicht dass dies der einzige Programmpunkt sein muss aber das ist es ja auch nicht. Man kann natürlich eigene traditionelle Feste machen, dann währe dies dann aber auch kein Japan Tag.

  5. Ein guter, differenzierter Beitrag, dem ich in einem Punkt aber widersprechen muss: Dass “Zuviel” an Cosplayern zu beklagen, macht wenig Sinn. Zwar ist der Japan-Tag von der Stadt inhaltlich anders ausgelegt (und viele der Kostüme haben eh nichts mit Japan oder japanischen Kulturprodukten zu tun), aber Leute dürfen sich nuneinmal verkleiden, wann immer sie wollen, und wenn sie den Japan-Tag dafür als Anlass nehmen, dann ist das halt so. Dass sich mit dem Cosplay-Hype die Menschenmasse extrem vergrößert, sodass es zuweilen arg eng wird, kann einen natürlich stören. Da ist Rheinpromenade als Location einfach kontraproduktiv: keine große Fläche und eher schmal. Die Stadt müsste überlegen, wie sie die Stände und damit Besucher auf eine größere Fläche verteilt. Eine Möglichkeit wäre, die ohnehin als “zu un-traditionell” empfundenen Merchandise-Stände (und evtl. andere Attraktionen, die eher die Cosplay-Szene ansprechen) dezentraler zu platzieren. So würden sich die Menschenmassen vielleicht nicht alle in den 500 Metern zwischen Kit und Holzbrücke sammeln.

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Es geht nicht um ein “zu viel” an Cosplayern – die eingängliche Erwähnung fand nur Platz, da sich in den letzten Jahren viele darüber beschwert haben und dieser “Gruppe” die Schuld an allem gaben, dass ihnen nicht gepasst hat. Deshalb können Sie dem weiteren Artikelverlauf auch die Revidierung dieser Aussage entnehmen – es sind nicht immer nur die Cosplayer, die Schuld sind.
      Es geht in dieser Hinsicht mehr um die Merchandise Stände, die Oberhand gewonnen haben und die Kulturstände, die teilweise dafür gewichen bzw. sehr in den Hintergrund gerückt sind.
      Liebe Grüße~

  6. also, ich war zwar noch nie beim Japantag in Düsseldorf, aber verfolge Ihn aus der Ferne und für mich ist dieser auch immer mehr zum riesigen Cosplay Event “verkommen”. Außerdem ist Japan halt auch mehr als Cosplay, Manga, Bonsai, Ikebana, Kimono, Sumo und Sushi #Japankitsch

    Hier in Berlin gab es 1999 mal einen Japan Tag an den ich mich bis heute gerne erinnere. Da gab es erst ein traditionellen Matsuri Umzug und natürlich Stände mit Essen, da gab es Sachen die damals noch absolut unbekannt waren. Und der Höhepunkt war ein Konzert der jap. Kultrockband Alfee vor dem Brandenburger Tor mit anschließedem Feuerwerk.

    Natürlich sollen die Cosplayer nicht ausgeschlossen werden, aber eine Lösung muss her und natürlich auch für die Bewältigung des Andrangs. Warum den Japantag nicht auch mal in anderen Städten begehen um die japanische Kultur auch in anderen Regionen zu zeigen? Und gibt es für die Cosplayer nicht ein zentrales jährliches Treffen, wie zum Beispiel für die Gothik-Szene in Leipzig?

    Das Hana-bi ist aber immer gut, scheint auch von Japanern durchgeführt zu sein oder?

    • Die Cosplayer sind aber nicht Schuld an der Situation und wieso nicht auch sein Hobby ausleben? Natürlich gibt es mehrere Veranstaltungen (Conventions) wo Cosplayer fest dazu gehörten, aber sie vom Japantag zu verbannen wäre falsch. Die Probleme liegen ganz woanders, daher würde dies absolut nichts lösen.

    • Sehe ich genauso. Das Japan hierzulande quasi mittlerweile nur noch auf Cosplay und Manga/Anime reduziert wird, finde ich ziemlich traurig…

  7. Also, mein Senf dazu:

    Ich war mit meinem Sohn und seinem Kumpel auf dem Japantag.
    Wir waren jene welche (in mancher augen die bösen) mit einer überdimensionalen Sense. Sie war aus Styrodur und Pappmache. Das einzig metallene war die Stange.
    Aaaaaaber….wir waren so vorsichtig wie eben möglich niemanden zu Schaden oder zu verletzen. Und soweit mir bekannt ist, ist niemand, aber auch wirklich niiieeemand verletzt worden durch unsere Waffe. Ich habe nicht nur die Sense beschützt, wie Collum seinen Ring, sondern auch die Menschen um uns herum. Das einzige was man uns nachsagen kann ist, das wir den Besuchern wertvollen Platz dadurch weg nahmen. Und die einzig Leidtragenden waren wir, da so ein Riesenteil mit der Zeit auch echt schwer wird.

    Soviel dazu.

    Was ich persönlich viel viel schlimmer fand, sind die Glasflaschen, zerbrochen oder nicht. Es gab sogar eine Cosplayerin die mit einer noch vollen Bierflasche beworfen wurde, zum Glück nicht getroffen oder verletzt. Das ist in meinen Augen schlimmer als eine sperrige Waffe.

    Auch der Müll war echt nicht gut zu heißen. Weder Alkohol noch Drogen haben dort was zu suchen.

    Wir werden aber trotzdem im nächsten Jahr dabei sein. Diesmal aber Ohne mega Waffe, keine Sorge.
    Auch ich bin für mehr Stände die sich mehr im die japanische Kultur drehen, als diese überteuerten merchandise Stände.

    • Dazu muss ich noch sagen,
      Ich habe mit einem Security und einem Polizisten gesprochen.
      Die fanden die Sense zwar gross, aber auch richtig toll gemacht.
      Sie haben sie mir nicht abgenommen, nur gesagt, ich solle nur vorsichtig sein.

      • Bei verantwortungsvollem Umgang mit den Asseccoires spricht auch nichts dagegen, aber es gibt halt immer schwarze Schafe, die eben nicht auf ihre Mitmenschen achten.. und genau da liegt mit eins der Probleme (übrigens das einzige, was sich nur auf Cosplayer und Kostümierte bezieht – die anderen betreffen eher die Leute in Alltagskleidung).
        Auf Conventions gibt es Regeln zur Sicherheit aller, aber genauso gibt es die Möglichkeit z.B. vor dem Veranstaltungsgelände mit den “Problemwaffen” zu posen und sie dann später beim Betreten des Geländes zur Aufbewahrung zu geben.
        Wäre das nicht etwas, das auf dem Japantag eventuell auch umsetzbar wäre?
        Also, dass man eine große Fläche frei gibt, die auch mit größeren Cosplay-Waffen (die nicht gegen das Waffengesetz verstoßen) genutzt werden darf und für Fotos etc einen schönen Hintergrund bietet – und parrallel dazu dann die Einschränkung besteht, dass man, wenn man sich zwischen den Ständen/an der Bühne/einem bestimmten Bereich bewegen möchte, diese “Waffen” nicht mit dürfen (natürlich muss dann für eine günstige Lagerungsmöglichkeit gesorgt werden).
        Liebe Grüße~

        • Ja das mit den Waffen abgeben fänd ich eine gute Idee. Aber da ist die Frage ob es umsetzbar ist. Dafür müsste zusätzlich Personal angeschafft werden. Und wenn schon kein Geld für Sicherheit und Mülltonnen vorhanden ist, wird auch das schwierig.

          Wenn jeder wirklich vorsichtig wäre, würde es sicher besser werden. Daher fände icb die Idee echt nicht schlecht auf der anderen Rheinseite einen Platz für Cosplayer zu schaffen. Die Frage ist natürlich wie das die Stadt dann wieder managen will.

  8. Liebe Rose,

    haben Sie vielen Dank für Ihren Brief und die offenen Worte. Zwar wohnen wir fußläufig nur zehn Minuten bis zum Apollo und haben nicht mit der Anreise per Bus und/oder Bahn zu kämpfen, aber wir haben die vergangenen drei oder vier Japantage anders verplant.
    Lediglich zum Feuerwerk machen wir uns auf den Weg an die Rheinpromenade. In diesem Jahr stand wir in unmittelbarer Nähe zum KiT und die Stimmung war… agressiv und unruhig. Anders kann ich es nicht beschreiben. Zum Einen stark alkoholisierte Besucherinnen und Besucher, einige Rettungseinsätze in der Stunde in der wir da waren, viele Pöbeleien gegen Cosplayer und hitzige Debatten um Jugendliche, die sich gegenseitig auf die Schultern nahmen, so dass der Rest dahinter nix mehr sehen konnte. Vom Chaos zum Ende des Feuerwerkes ganz zu schweigen. Ich kann Sie als Mutter (auch wenn ich keine bin), oder andere Eltern verstehen, dass man Bedenken um die Sicherheit hat.

    Ich habe ebenfalls das Gefühl, dass die eigentliche Intention des Japantages in den vergangenen Jahren immer mehr untergegangen ist. Die Organistoren täte gut daran, grundlegende Dinge (Müllproblem, Sicherheit, Verteilung der Stände etc.) für 2017 zu prüfen und sich in einigen Bereichen neu auf zu stellen.

  9. Also ich stimme zu das mit dem normalen Bürgern ich war am Samstag mit meinem Freund, und drei Kumpels da als einer eine Freundin von uns gesucht hat haben wir uns wie viele andere unter die eine Brücke in den Schatten gesetzt, Ich hatte mich dann an meinem Freund angelehnt und dann auf einmal hat ein ich sage mal vollspast sich so hingelegt das er von sich ein Selfi machen konnte aber das war nicht das schlimme sondern das er sich so nah an mich gelegt hatte das er meinen Hintern mit drauf hatte, Meine Freunde und ich hatten es leider zu spät gemerkt als wir es dann bemerkt hatten ist er dann aufgesprungen und los gelaufen ich bin ihn dann hinterher aber nur kurz da ich ihn in der Menge verloren habe. Ich bin dann wieder zu meinen Freunden gegangen wir alle konnten es nicht glauben das jemand so etwas gemacht hat und der große Knaller war ja wir saßen so das uns zwei Secuerti sehen konnten als ich gebrüllt hatte es was soll der scheiß haben sie auch geschaut aber haben nichts gemacht, Aber ich schwöre wenn ich dieses Foto irgendwo im Internet sehe hat dieser Typ aber auch sofort die Polizei am Hals. Aber ich werde mich davon nicht abschrecken lassen und wieder zum Japan Tag kommen wenn ich kann und Zeit habe.

  10. Ich muss Ihnen in vielen Punkten recht geben. Kurz gesagt mag ich die Wortwahl. Einfach zu verstehen, und im Endeffekt keine verdrehten Tatsachen. Über mehr Getränke-stände hätte ich mich auch gefreut, Vorallem mit Sonnenallergie und leichter Platzangst.
    Wobei ich auch an eigene Getränke hätte denken können..
    Naja was solls.
    Sie haben mir sehr geholfen da mir durch den Brief klar wurde das ich an den Problemen letzten Samstag keine Schuld trug, denn ich habe keinerlei Einfluss auf fremde Menschenmassen.
    Ich gebe mir immer die Schuld, es sei denn es wird mir legitim erklärt – von außerhalb.
    LG, Linds.

  11. Ich gehe selbst seit 10 Jahren auf den Japantag und sehe, wie viel größer und voller er jedes Jahr wird. Tatsächlich, würde ich ihn seit 2012 nicht mehr besuchen, würde ich nicht in Düsseldorf wohnen, Schleichwege kennen und auch zu Fuß nach Hause kommen.
    Generell gehe ich eher zum Japantag, um weit außen mit Freunden auf der Wiese in der Nähe der Tonhalle ein Picknick zu veranstalten. Ohne Alkohol und größtenteils ohne Cosplay (oder zumindest bequemen, legeren Cosplays). Dafür sehen wir auch leider kaum etwas vom Programm, laufen höchstens einmal die Promenade runter und wieder hoch um zu gucken, was die Stände anbieten und um eventuell Essen zu kaufen. Uns ist schließlich sehr bewusst, wie unmöglich es ist, da “mal eben” durchzukommen. Und als kleine Personen haben wir ohnehin keine große Chance zu sehen, was auf der Bühne passiert.
    Besonders schade fanden wir es dieses Jahr, dass es anscheinend weder einen Stand mit Wasser-Yoyos noch mit Sirup-Eis gab. Die waren bisher doch eigentlich immer ein fester Bestandteil. Wäre für das Feeling besonders schön gewesen, da wir, thematisch und wettertechnisch passend, in Yukatas gekommen sind. Dass diese Stände für zB einen Anime-Figuren Stand weichen mussten, hab ich auch nicht verstanden…

    Aber ich wundere mich: Zu Karneval schafft es Düsseldorf doch auch, dass kein Glas in die Altstadt mitgenommen wird, warum nicht auch zum Japantag?

    Eigentlich wäre es wahrscheinlich besser, den Japantag woanders stattfinden zu lassen. Weg von der Altstadt, wo an einem schönen, sonnigen, warmen Samstag nunmal viele sich zum Besaufen hingehen, Junggesellenabschiede feiern oder andere Leute mit dem Fahrrad an der Promenade entlang fahren wollen. Das funktioniert inzwischen nicht mehr alles mit den Massen an Besuchern.
    In der Theorie könnte man den Japantag auch auf die andere Rheinseite verschieben, dort, wo im Juli die Große Kirmes stattfindet. Es dürfte kein Problem sein, dort alle Stände und Bühnen aufzubauen. Auch zur Großen Kirmes finden Feuerwerke statt – allerdings weiß ich nicht, von wo die abgefeuert werden… aber das sollte doch auch funktionieren? Auch die U-Bahnen fahren zur Kirmes häufiger. Das ließe sich alles übernehmen. Für einen Tag.

    Wäre jedenfalls eine angenehmere Lösung, das ganze von den üblichen und vermehrten Altstadtgängern noch etwas abzugrenzen. Das dürfte die Athmosphäre schon etwas verbessern. Und man hätte die Möglichkeit bei den “Eingängen” einen Waffenstand einzurichten, wo Leute ihre echten Katanas und Metallwaffen abgeben müssen, wenn sie in diesen Japantag-Bereich möchten. Und dort könnte man auch nach Glasflaschen kontrollieren.
    (Eventuell müssten dann die hinteren Bereiche des Ufers mit Polizei und Sanitätern kontrolliert werden, falls da trotzdem irgendwelche Besoffenen meinen, sich im Rhein abzukühlen, passiert ja immer wieder…)

    Das wären so meine zwei Cents und Vorschläge, wie man zukündigte Japantage verbessern könnte, damit sie hoffentlich wieder stressfreier werden. C:

  12. Ich als Cosplayerin möchte dazu auch ein paar Worte verlieren.
    1. Finde ich es schon mal lobenswert, dass die Verfasserin nicht anzudeuten versucht, dass die Cosplayer allein der Grund des Ärgernisses sind.
    Ich habe gegen Ende des Abends, als ich mit einer Freundin und einer Dame mittleren Alters, mit der wir uns nett unterhielten und an einer der oberen Brüstungen standen gerade nett unterhalten als alles darauf wartete, dass ds Feuerwerk bald anfangen würde und plötzlich kam eine Truppe von Halbstarken vorbei. Einer dieser Jungs hat mit voller Absicht eine der großen Mülltonnen umgetreten, auf dass ein Teil des Mülles herausfiel und ließ bei seinen lauten Äußerungen durchblicken, dass das nicht die erste Mülltonne gewesen war, die er an dem Tag umgetreten hatte.
    Ich fand das unter aller Sau und habe hinterhergeschimpft ehe ich selbst so frei war, die Tonne wieder aufzurichten und den Müll, der unmittelbar herausgefallen war, wieder dort hineinzuräumen.
    Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man gegen solch ein assoziales Verhalten vorgehen soll, wenn keine Autoritätspersonen in der Nähe sind.
    Ich kann es persönlich auch auf anderen Conventions (und auch im Allgemeinen!) auf den Tod nicht ausstehen, wenn Leute erst für teuer Geld Essen kaufen und dann halb leere oder noch so gut wie volle Pappschachteln mit gebratenen Nudeln auf der Erde herumfliegen und das zu Hauf.
    Das mit dem Glasflaschenverbot finde ich wahrlich eine gute Idee. Getränke kann man immerhin in Plastikflaschen umfüllen und ich habe dieses Jahr leider nur in sofern nicht aufgepasst, als dass ich dachte, meine Freundin würde auch eine Flasche Trinken für sich miteinpacken, um Geld zu sparen.
    Im Endeffekt haben wir uns dann das Wasser aus meiner Wasserflasche geteilt und ansonsten haben wir bei einem Cafe und einer außerhalb liegenden Bar, um vom Trubel wegzukommen je ein Wasser bestellt. Und ich weiß aus erster Hand, dass einige Cosplayer nun mal dazu neigen, vor lauter Schwärmerei kaum zu Essen und zu trinken. Ich musste auch meine Freundin regelrecht dazu ermahnen, Wasser zu trinken, da sie bei der Hitze praktisch 4 Lagen Stoff und dann noch schwarz anhatte. Und auch wenn ich darauf geachtet habe, dass wir beide keine Dehydrierung bekommen, gibt es sicher auch Cosplayer und Nicht-Cosplayer (also Zivilisten), die sich überschätzen oder nicht so mütterlich auf ihre Begleitungen achten und aufpassen, dass alle gut umsorgt sind und keiner bei so einer Bullenhitze umkippt.
    Das mit dem vermehrten Wasser-Angebot wäre vielleicht eine Idee. Ja, aber im Grunde könnten die Leute auch einfmach mal ihren Grips einschalten und pro Person mindestens einen Liter Wasser einpacken. Und was den Umgang mit Pfanddosen angeht. Das nervt richtig. Ich meine, Alu kann auch zertreten werden in so einer Menge und wenn dann eine scharfe Kante zu stande kommt, dann viel Spaß allen, die Sandalen tragen ohne Socken. Also: Wenn ich schon Pfand mit zur Veranstaltung bringe, sollte ich es auch leer wieder mitnehmen oder ORDNUNGSGEMÄß entsorgen und nicht auf den Boden schmeißen, nur weil mir die paar Cent Pfand egal sind.
    Ein weiterer Punkt: Ja, die bösen Cosplayer und ihre Waffen. Also ganz ehrlich weiß ich nicht welche Cosplayer so gestört sind, mit echten Metallschwertern in der Öffentlichkeit herumzulaufen. Und woher möchte die Verfasserin das wissen, wenn das Schwert nicht erkennbar gezogen wurde? Da läuft doch wohl irgendwas falsch. Ich und meine Freundin verwenden aus Sicherheitsgründen ausschließlich Holzschwerter aus diesem dünnen Presszeug und ihres ist wahrlich nicht so stabil. Ist schon zum dritten Mal am Stichblatt gebrochen und das irreparabel diesmal. Ich verstehe durchaus die Sorge einer Mutter, eben weil so eine Holzklinge ja auch lang und breit sein kann und ja zu einem gewissen Grad spitz ist um einigermaßen authentisch auszusehen. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es immerzu zu Unfällen mit zu harten Waffen kommen soll. Die meisten Cosplayer achten sehr darauf, dass sie niemanden versehentlich verletzen. Meine Wenigkeit und meine Freundin zählen sich mit zu dehnen, die sich sehr wohl Gedanken darum machen, dass sowohl keine Personen als auch keine Sachen beschädigt werden. Das schließt unsere Holzschwerter mit ein. Und für so Leute wie mich, die für ihre Schwerter keine Schwertscheiden haben gibt es entweder Palis oder andere dichtgewebte Tücher oder weitere Improvisationsmöglichkeiten eine Waffe, die länger als 50 cm ist stoßsicher zu machen.
    Was die Waffenregeln auf der Connichi in Kassel angeht könnte ich mich jetzt ewig auskotzen, wie bescheuert die sind, da jeder Depp mit einem Zahnstocher jemand anders versehentlich oder eben auch mutwillig verletzen kann. Da tut die Machart einer Waffe überhaupt nichts zur Sache. Viel wichtiger ist der verantwortungsbewusste Umgang mit den Waffen. Selbst eine zugelassene LARP-Waffe kann in dem Moment Schaden anrichten wo der Kern freigelegt wird.
    Und nun zu einem entscheidenen Punkt den ausgerechnet der kleine Sohn eines netten Ehepaares, dass wir trafen, wirklich auf den Punk gebracht hat: Wieso ist denn der Captain Jack Sparrow hier? Der ist doch gar nicht animiert.
    Und ich meine, ich möchte wirklich ALLE Cosplayer tollerieren und akzeptieren können. Wir mögen alle unterschiedliche Lager haben aber sind dennoch eine Art große Familie. Aber wieso müssen ständig Cosplayer kommen, die Personen aus normalen Serien und Filmen oder Video-Spielen verkörpern? Sachen wie Herr der Ringe, Harry Potter, Supernatural, Fluch der Karibik? Bei den Disney, Dreamworkpicture und Pixarfilmen verstehe ich es ja noch gerade so. Aber eigentlich gehören diese auch nicht zur japanischen Kultur dazu. Meisterwerke wie Chihiros Reise oder das wandelnde Schloss, Ghost in the Shell, dass sind alles klassische bekannte Animes so wie Bleach, Naruto oder One Piece und all die anderen. Und ganz ehrlich. Wenn all diese Nicht-animierten-Cosplayer ausbleiben würden, dann wäre das ganze Treffen auch weitaus übersichtlicher.
    Ansonsten wäre das mit den klaren Wegen, die die Besucher nutzen sollen vielleicht gar nicht so verkehrt, da ewig Ströme unterbrochen wurden, weil ein anderer Strom kreuzen musste, anstatt den Weg fünf Schritte weiter zu nutzen, wo keine Sau lief. Ist mir auch mal so aufgefallen. Nur leider kann man nichts machen, wenn die Leute plötzlich einfach so stehen bleiben und es nicht weitergeht und keiner weiß warum. Habe das an dem Tag auch zweimal erlebt.
    Davon ab aber will ich keinem verbieten zum Japantag zu kommen. Das soll auf keinen Fall so rüber kommen. Nur… es wäre wirklich vielen geholfen, wenn die Leute erstens besser darauf achten würden, wo sie ihren Müll hinschmeißen und wie sie sich anderen Mitmenschen gegenüber verhalten.
    Hier ein Beispiel: Als das Feuerwerk vorbei war und viele wieder zu U-Bahn-Station wollten war diese auf einmal gesperrt und die zwei Absperrmenschlein waren bei dem Chaos das dann entstand kaum zu verstehen, weil alle Leute gleichzeitig fragen mussten und alles stehen blieb. Als es dann hieß man solle sich in eine bestimmte Richtung bewegen kam plötzlich von hinten eine Zivilistin (ja, ich nenne Nicht-Cosplayer so, was nicht herabwertend gemeint sein soll, sondern nur andeuten soll, dass sie Casual tragen und demnach definitiv keine Cosplaywaffen bei sich tragen.) angerauscht kam, und sich nicht nur an meiner Freundin grob durch Stoßen vorbei gedrängelt hat, ohne was zu sagen, sondern auch an mir mit Ellenbogen vorbei gewälzt ist und an wem weiß wer noch. Wir haben egal im Cosplay oder in Zivil kein Problem damit, wenn jemand ankommt und sagt: “Entschuldigung! Ich muss shcnell durch! Ich verpass meine Bahn!” oder so. Dann machen wir selbstverständlich Platz auch wenn wir es nicht minder eilig haben. Aber wir mussten uns erstmal orientieren in welche Richtung wir zur Fuß gehen mussten.
    Wiederum fände ich es gut, wenn Polizei oder so present ist, wenn mal wieder betrunkene Raudies herumlaufen und Mülltonnen umkicken oder Cosplayer anpöbeln. Ich bin auch angepöbelt worden und dass obwohl ich bloß im Yukata unterwegs war. Aber das war nun mal nur in der U-Bahn, wo sich die dummen Jungs so großartig und helle vorkommen. Da gebe ich nichts drauf und lasse mich auch nicht groß provozieren. Aber wie bereits angedeutet: Ich verstehe, wenn man bestimmte sehr ausladene Cosplays nicht dort haben will, aber jetzt mal im Ernst: Die Herzkönigin war doch schon ein Hingucker oder nicht? Habe die auch gesehen und gedacht: Hui, Respekt. Das Cos war Arbeit.
    Von daher wäre ich einfach dafür, dass man vielleicht eine Art Kommitee aus Veranstaltern und Cosplayern zusammen stellt, um gemeinschaftlich ein paar Punkte anzusprechen, die problematisch sind und gemeinsam Lösungen auszuarbeiten, mit denen beide Parteien zufrieden sind.
    Denn ich persönlich werde einen Teufel tun und so wie bei der Connichi jedes Mal noch Geld dafür bezahlen, dass die auf meine Holzschwerter “aufpassen”. Die Ticketpreise sind so schon teuer genug und der Merchandise so wie die DVDs sind auch inzwischen teilsweise recht bitter.
    Bei der LBM hatte ich 2011 und ein paar Jahre später auch keine Probleme ein Tensa Zangetsu Bankai reinzubringen, da ich offenbar deutlich genug gezeigt habe, dass ich es gut einpackt habe, damit es keine Gefahr darstellen kann und dass ich es nur raushole, wenn vermehrt noch Fotos gefragt wird. Und an dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich es unter aller Sau fand, was da einem Cosplayer auf einer Messe passiert ist: Ihm wurde sein Tensa Zangetsu Schwert abgenommen (war so wie meins aus Holz) und sogar zerstört: Unter welchem Vorwand? Nun, das Stichblatt sieht nun mal andeutungsweise aus wie ein Szwastika/Hakenkreuz. Dass das Symbol in Japan aber immer noch normal als Kanji verwendet wird, interessiert natürlich keine Sau. Wie auch immer ist das Stichblatt noch nicht einmal quadratisch sondern rechteckig was das Symbol entfremdet und so unter künsterlischem Aspekt vollkommen zulässig macht. Da ja sonst auch die Mangas von Bleach in Deutschland verboten wären. Ich hoffe also an dieser Stelle, dass man zur Kenntnis nimmt, dass Cosplayer nicht gleich in die Rechte Ecke gedrängt werden müssen, nur weil sie so ein Schwert haben. Ich hab meines auch selbst aus Holz gemacht und penibel darauf geachtet, dass jedes Detail stimmt bishin zum Stichblatt. Jenes vermumme ich auch aus Rücksicht auf unwissende Zivilisten wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, um einen falschen Eindruck zu vermeiden. Wie auch immer…
    So viele Merchandise Stände waren das dieses Jahr gar nicht. Letztes Jahr kam es mir vor, als wenn es mehr gewesen wären. Und es spricht nichts dagegen, ein paar mehr aufzustellen, die mehr mit der Kultur Japans zu tun haben. Da wäre ich sehr offen für.
    Aber es wäre schon schön, wenn man auch bedenkt, dass eben jener Merchandise auch zur Japan gehört. Also bitte auf die wesentlichen Probleme wie die Sauberkeit und die Sicherheit auf der Veranstaltung konzentrieren. Okay? Danke.

  13. Hallo,

    ein sehr guter offener Brief. Ich habe dem Veranstalter auch meine Meinung in einem Brief geschickt, der vielleicht noch ein bisschen strickter war. Hier der Innhalt:

    Sehr geehrte Veranstalter,
    falls Sie vorhaben dieses Event im nächsten Jahr unverändert so durchzuführen würde ich mir lieber wünschen, dass Sie es ganz sein lassen. Die Organisation und Planung des Japantags war 2016 unterirdisch!
    Die wichtigste Kritik zuerst:
    Bei jedem größeren Event in Deutschland achten die Veranstalter vor allem auf Sicherheit und ausreichende Versorgung der Teilnehmer mit Wasser. 2 Stände mit teils ungenießbaren Zuckerplörren im Abstand von 1,5 Kilometern sind für 100 000 Leute viel zu wenig…und wir waren 750 000! Überall habe ich dehydrierte Menschen zusammengekauert und völlig fertig einfach auf dem Boden sitzen gesehen. In unserer Gruppe sind 2 Personen vorzeitig ins Hotel weil sie es nicht ausgehalten haben. Und für die Menschenmenge und bei dem Wetter 4 Notfallstellen einzurichten ist einfach nur schwach. Bei dem Gedränge wäre im Notfall nie rechtzeitig Hilfe gekommen.
    Zweite Kritik: Austragungsort/Austragungszeitpunkt:
    Die Reihpromenade ist zwar schön und gut, allerdings bei dem Wetter auch einfach nur ein furchtbarer Ort für den Japantag. Der Staub, den ich heute noch hochhuste hat die Leute nicht wirklich dazu animiert länger als nötig an den Ständen stehen zu lassen. Dieser Sand ist einfach nicht dafür gedacht, dass 750 000 Menschen an einem heißen Tag drübertrampeln. Es war mehr als unangenehm sich dort aufzuhalten. Außerdem ist es falsch den Japantag nur auf die Promenade zu beschränken. Die Gaststätten und Läden der Altstadt sollten sich auch daran beteiligen und durch weitere Stände in der Altstadt (z.B. Rathausplatz) würde man die Menge entzerren. Weiterhin ist es mehr als falsch den Japantag mit dem Pokalfinale zu verbinden. Einerseits verlieren Sie viele potenzielle und friedliche Besucher, die Fußball lieben aber auch gerne zum Japantag gekommen wären. Zum anderen kommen einfach viel zu viele Chaoten nur wegen dem Fußball, Alkohol und Junggesellenabschieden (gefühlte 1000 alleine an diesem Abend) und machen die Stadt unsicher. Ab 20 Uhr bin ich alle 50 Meter gegen eine Flasche getreten oder in Glasscherben rein. Habe Menschen gesehen die besoffen andere angepöbelt haben, Frauen in komischen Verkleidungen (leider nicht Cosplay) mit aufblasbaren Penissen in der Hand. Das hat das Bild, was ich mir vom Japantag zuvor gemacht habe, in einem wörtlichen Scherbenhaufen zerbersten lassen.
    Dritte Kritik: Japanische Kulturdarstellung/Standangebot:
    Die wirklich schönen Angebote, die wir auch als die besten mitgenommen haben, fanden auf der Hauptbühne statt und auf der Kampfkunstbühne. Dafür muss ich ein Lob aussprechen, auch wenn die Kampfkunstbühne zu klein war und die Lautsprecher viel zu leise. Das Angebot der Kulturdarstellung in den Ständen dagegen war einfach nur schwach! 1 Stand mit Kaligraphie, 1 Stand mit Yukataanprobe, 2 Essensstände, 1 Mangastand, 10 Stände von irgendwelchen Flug,- und Reisefirmen und 20 Merchendisestände. Einfach die falsche Relation! Wenn ich an japanische Kultur denke, denke ich an die wunderschöne Architektur, die man zum Beispiel in einigen Ständen hervorheben und zeigen könnte. Ich denke an das mannigfaltige und leckere Essen, das alleine 20 Stände mit Vertretung aller japanischer Restaurants in Düsseldorf verdient hätte, anstatt einer Massenabfertigung mit Fertigprodukten in 2 überforderten Ständen (1 Ramensuppe 30 Minuten!!!). Ich denke an die traditionelle Kleidung, die mehr als einen um 12 Uhr ausverkauften Yukataanprobestand verdient hat. Ich denke an das japanische Verhalten, Respekt, Ehre, die unterschiedlichen Formen sich zu Verbeugen, Teezeremonien und hundert Sachen mehr! Und als Mangafan denke ich auch daran den unwissenden und mitleidig lächelnden Menschen zu zeigen was Mangas eigentlich sind. Dass Mangas eine Geschichte haben, die ins 8 Jahrhundert zurückgeht und auf wunderschönen antiken Kunstwerken basieren weiß wohl keiner, der sich nicht damit beschäftigt. Dass Mangas in Japan von Menschen aller Altersklassen und mit unterschiedlichsten Interessen gelesen werden und sie ähnlich wie Filme im Westen wirklich sämtliche Genres abdecken und jeden Geschmack bedienen können, wissen auch die Wenigsten. Nichts davon ist durchgedrungen und deswegen ist der Eigentliche Japantag für uns auf die zwei oben genannten Bühnen beschränkt gewesen.
    Vierte und letzte Kritik: Organisation der Cosplayevents:
    Ich weiß dass viele deutsche es nicht verstehen, wenn Jugendliche komisch verkleidet durch die Straßen Laufen mit einem riesigen Schwert auf dem Rücken oder Katanas an der Seite. Cosplay ist zwar in Japan nicht das, was ich als wichtigen Teil der Kultur bezeichnen würde, aber es gehört einfach dazu. Vor allem im Westen wollen die Japan-, Manga-, Anime-, und Spielefans ihre Liebe zu den Themen ausdrücken, indem sie sich als ihre Lieblingsfigur verkleiden. Die Pikachu-Pyjamas mal außen vor….manche investieren hunderte von Stunden und tausende von Euros in ihr Hobby und laufen bei unmöglichen Wetterverhältnissen in diesen schweißtreibenden Kostümen ohne Wasserversorgung den ganzen Tag herum! Es wäre echt schön wenn man diesen Leuten auf so einem Event mehr Respekt zollt! Ein Cosplayevent auf einer Nebenbühne, die man nicht einsehen kann…20 Leute im Schnellverfahren abgefertigt…2 im „Finale“ auf der Hauptbühne nebenher geehrt…SCHWACH! Schaut euch mal ein Cosplayevent von der Blizzcon an oder der Animagic und versucht es zumindest mal es nachzumachen.
    Fazit:
    Gestresst durch Zugausfälle und Verspätungen der deutschen Bahn, gerädert durch Staub, Wetter, Wassermangel, Menschenmassen, überfüllte Restaurants, fehlende Sitzmöglichkeiten, enttäuscht durch ein extrem schwaches Kulturangebot der Verkaufs- und Essensstände, haben wir uns zum Feuerwerk gequält um es auf den Bildschirmen der vielen „intelligenten“ Menschen, die vor uns standen zu sehen. (Eure Handys sind schlechte Kameras und nehmen die Sicht der Menschen hinter euch weg! Das Event wurde im Fernsehen live übertragen und man kann es online komplett nochmal sehen, also sind schlechte Aufnahmen mit dem Handy sinnfrei und gedankenlos!)
    Wir kommen nicht wieder.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ein sehr enttäuschter Japan Fan

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar und auch den Brief an die Veranstalter.
      Wir haben uns gestern mit einigen lokalen Medien darüber ausgetauscht und wissen daher, dass die Kritik auch beim Veranstalter angekommen ist und über zukünftige Änderungen nachgedacht werden soll.
      Es freut mich, dass wir so vielen Menschen über diesen Weg eine Stimme geben konnten und nun sind wir gespannt auf die Veränderungen in den nächsten Jahren.
      Liebe Grüße~

  14. Ich bin, wie auch einige andere hier, über Facebook auf diesen Brief gestoßen.
    Einige Punkte würde ich unterschreiben, andere sehe ich mit anderen Augen.
    Ich habe mir nicht alle Kommentare durchgelesen!!

    Die Änderungsvorschläge können doch nur durchgesetzt werden, wenn das Budget stimmt, oder liege ich da falsch?? (Mehr Getränkestände usw.)

    Ich muss aber sagen, dass ich die Idee mit dem Glasverbot sehr gut finde.. Und eine Kleinigkeit würde ich gerne hinzufügen (!!!) Alkohol okay (in Maßen, nicht Massen!) Aber Kiffen?!?! Ich selbst war die ersten Stunden auf der Wiese neben dem Apollo und es wurde eindeutig gekifft.. Mehr als ausreichend. Das geht mal gar nicht!

  15. Zuletzt war ich 2014 auf dem Japantag.
    Ein bestimmter Youtuber hat mir mit seiner Anwesenheit den Japantag vermiest, weil ich zum ersten Mal Angst in einer Menschenmasse bekommen habe.
    2015 war ich am Japantag nicht mal in Düsseldorf.
    Umso mehr ist mir aufgefallen, wie übersäht die ganze Innenstadt mit Merchandise-Ständen war.
    2008 war ich zum ersten Mal auf dem Japantag – da war es noch schön leer und man konnte sich ohne Probleme strecken ohne gleich den umstehenden Leuten eine runterzuhauen.
    Aber selbst da bin ich immer direkt zum Rhein durchgefahren…

    Es ist nicht schön, dass anscheinend die Merchandiser überhand nehmen.
    Cosplay, Manga und Anime gehören zu Japan, aber der Japantag ist für die japanische Kultur da, das sehe ich genauso.
    Da ich nicht da war, kann ich nicht beurteilen, wie groß der Anteil an Cosplayern im Vergleich zu den “normalen” Leuten war.
    Es ist sicherlich für beide Seiten unschön.
    Cosplayer interessieren sich immerhin genauso sehr für die kulturellen Seiten.
    Eine Extraveranstaltung gibt es bereits – die Dokomi.
    Ich finde deswegen sollte man die Merchandise-Stände verbannen und lieber mehr kulturelle Stände anbieten. Und wenn es einfach einen viel größeren Stand gibt (z. B. Kimono-Anprobe).
    Dass Animexx immer da ist, finde ich schon immer blöd…da bin ich ehrlich.
    Und was soll Rune da? Die müssen ja auch nicht überall sein mit ihren geklauten Sachen…(sorry, aber ich bin der Meinung die verkaufen z. B. Buttons von Bildern, die sie nicht selbst gezeichnet haben)

    Ein bisschen japanische Popkultur: ja
    Ein bisschen Cosplay: ja
    Auslandende Waffen: nein!
    Alkohol/Drogen: nein!

    Ich finde es traurig, dass jetzt so ein Streit entsteht.
    Dabei ist der Japantag doch eigentlich dafür da, dass sich die deutsche und japansiche Kultur treffen und austauschen kann…
    Wahrscheinlich werde ich den Japantag nie mehr besuchen, weil ich einfach Angst vor diesen Situationen habe, die schon leicht in Massenpanik ausarten könnten.
    Aber für die Leute, die ihn besuchen möchten, hoffe ich, dass sich etwas verbessert.

  16. Ich werfe als Cosplayerin auch mal ein paar Worte ein.
    Die meisten die Cosplay betreiben lieben den japantag am meisten weil uns da nicht irgendjemand belehrt wie zB 2 Wochen vorher auf der Dokomi das ein normaler Besen aus Holz eine Waffe ist und man den abgeben muss.
    Genau so wie Regenschirme und des gleichen.

    Wer Animes liebt weiß das es dort oft Charaktere gibt die große sensen oder große Schwerter bei sich tragen.
    So ein Riesen Schwert oder ne Axt bekommt man eig nicht so schnell aus Metall her daher greifen wir zu Materialien wie Holz oder Worbla oder eben Kunststoff rohere.

    Ich heiße es auch nicht gut wenn jemand mit einen echten Schwert auch wenn es vl nicht geschliffen ist rum läuft aber ich kenne die Gemeinde der cosplayer und hab auch schon einige getroffen die Waffen auch auf Veranstaltungen mit schmuggeln aber damit eben keinen verletzen oder es benutzen.

    Wir cosplayer wollen den Charakter so Original getreu wie es nur geht nach machen und ein Zoro ohne Schwert oder ein Thor ohne Hammer (um jetzt bekannte Charaktere zu nehmen) kommt nicht so gut an und rüber wie mit seiner Waffe.

    Ich vergleiche immer gerne die cons und Veranstaltungen mit denen in Österreich …
    Vl sind die Österreicher nicht so verklemmt aber bei uns setzt man noch vertrauen in den Menschen.
    Ich nehme meine Flagge von Fairy Tail gerne als Beispiel die deutschen sagen eine 2 Meter hohe Flagge ist gefährlich darf nicht rein!
    Die Österreicher sagen 2 Meter ist okay die geht schön über die Köpfe der Besucher und sagen dann her zu einer Flagge die nur 1 Meter hoch ist nein.

    Ich weiß das der japantag ein Kultur fest ist und ich fühle mich auch schlecht wenn ich in Facebook lese das die cosplayer am japantag stören und in Manga wixende pedos sind …

    Ich würde das ganze vl nächstes Jahr so Handhaben:
    Alles kulturelle ist auf der einen Seite vom Rhein und die cosplayer und ihre Stände auf der anderen seite.

    Oder man teilt den japantag auf 2 oder 3 Tage auf dann teilt sich die Menge auch …

    Ich habe letztes Jahr schon eine Mail an die Organisation geschrieben aber man hat nur zurück bekommen das es so wie es ist bleibt und sich nie was ändern wird ….

    Vl bringt dieses schreiben ja hoffentlich mehr.

  17. Ich muss ganz ehrlich zustimmen. Es gab wirklich eine Menge “Säufer” und andere Damen und Herren, die ein wenig mehr Rücksicht hätten nehmen können auf dem J-Day. Ich war ein Helfer der Yukon Jugendinitiative und hatte eig. keine Probleme mit den Besuchern, zumindest nicht vor 17Uhr, ab dann ging es mit den sogenannten “Alkoholleichen” los und die Betrunkenen, die auf Streit aus waren. Was ich mir ein bisschen Wünsche wäre wenn die Toiletten zumindest besser ausgeschildert wären und es bei solch einem Wetter auch irgendwo vllt. durch Spenden oder ähnliches finanziert kostenloses Wasser gäbe um keinen bis zur Dehydration gelangen zulassen wie es bei Applewar in der Schlange einmal der Fall war. Für unseren dehydrierten Gast kam die Hilfe pünktlich bzw sehr schnell immerhin hatten wir glücklicherweise unseren nächsten Erste-Hilfe Stand direkt gegenüber bzw fast gegenüber bei Apollo. Zudem habe ich es auch noch letztes Jahr erlebt da gab es noch nette Leute die an Engpässen dafür gesorgt haben das die Massen in Ruhe an einander vorbei gehen konnten, was dieses Jahr nicht so der Fall war. Die Polizei die sich um Waffen und Masken gekümmert hat, war soweit ich sehen konnte gänzlich überfordert, wobei dann in dem Fall auch noch ein paar Beamte mehr gut gewesen wären. Aber an und für sich hat auch mir der J-Day dieses Jahr gefallen.

    Liebe Grüße

  18. Hier ist zwar schon viel geschrieben worden, aber ich gebe auch mal meine zwei Cent zu dem Thema dazu.

    Der Japantag in diesem Jahr müsste jetzt mein vierter oder fünfter Japantag gewesen sein. In diesem Jahr hatte ich das Gefühl, dass verhältnismäßig wenig los war – also immer noch sehr voll, aber mit mehr Luft als zum Beispiel im Vorjahr wo sogar noch deutlich schlechteres Wetter war als dieses Mal.

    Wo ich voll zustimmen kann ist die Sache mit dem Glas. Vermutlich ist das bei jeder Veranstaltung ab einer gewissen Größe der Fall, aber deutlich auffallend war, dass es scheinbar eine gewisse Menge an Menschen gibt die sich weniger für die eigentliche Veranstaltung interessieren als daran die Großveranstaltung als Anlass zu nehmen sich zu betrinken (und dann negativ aufzufallen…). Das Resultat war dann natürlich, dass an vielen Stellen Scherben und leere Glasflaschen lagen, was natürlich nicht ganz ungefährlich ist. Ein Glasverbot in der Düsseldorfer Altstadt klappt zum Beispiel auch zu Karneval relativ gut und dort kommen noch mehr Leute.

    Was mir nicht zum ersten Mal auffällt ist, dass die Veranstaltung nicht wirklich auf die Größe die sie hat angepasst zu sein scheint, was sicherlich auch in vielen Fällen zu Menschenknubbeln und Engpässen führt. Man könnte die Veranstaltung vielleicht gut entzerren indem man zum Beispiel mehr das Schlossufer nutzt oder den Platz am Rathaus. Die Rheinuferpromenade ist nun einmal nicht unendlich breit, sodass man in der Tat versuchen sollte die Leute ein bisschen zu lenken/streuen. Bei den Ständen selbst wäre es vielleicht nicht die verkehrteste Idee sich nach einer Alternative zu den Pavillons umzusehen, diese führen oft dazu, dass sich relativ große Menschentrauben vor den Ständen bilden und man wenn man nicht unbedingt ewig anstehen will auch wenig Chancen hat überhaupt etwas vom Inhalt des Standes mitzubekommen.

    Am Ende des Tages ist der Japantag eine Großveranstaltung und kommt als solche natürlich leider auch mit den Unannehmlichkeiten die solche Veranstaltungen wohl immer haben werden (die Rheinbahn fährt wohl zum Beispiel schon an ihrer Kapazitätsgrenze, die überfüllten Bahnen werden einem vermutlich nie erspart bleiben), aber ich denke die Stadt und die Veranstalter können durchaus das Ganze dahin lenken, dass es etwas angenehmer wird (wobei mein Gesamteindruck vom Japantag nach wie vor eher positiv ist).

  19. Was mir immer wieder auffällt. Warum nimmt man hunde oder Säuglinge mit auf so groß Events? Es ist für kinder nicht schon 2-4 stunden hintern an zu gucken und tiere kann man bei sowas sehr schbell übersehen. Mir als tier freund tut es leid wenn ich auf hundepfoten trette. Allerdings sollte man als hundebesitzer ewentulle mal darüber nachdenken ob man dem tier einen gefallen tut wenn man es mitnimmt.
    Warum man als schwangere sich in das Gedränge stürzt zumal bei ihr wohl bekannt war das es eng ist und viele Menschen da sind…. sorry aber wie blöd muss man sein?an geht doch auch nicht schwanger Achterbahn fahren!!!
    Ich fand das es vom cosplay aufkommen her eher wenig war. Vor zwei oder drei jahren war es deutlich mehr außer man zählt die Menschen die sich just vor fun katzenohren aufsetzten als cosplayer…. dann waren es 70 cosplayer und rest normalos. Für mich war es eher 35 cospayer 65 normale Besucher. Zumindest sieht es auf meinen bildern so aus. Wobei sich die animefans deutlich mehr benommen haben als die hater.
    Meine Meinung

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Dem letzten Teil und auch dem Teil über Tiere stimme ich zu, allerdings finde ich es – wie bei einigen anderen Kommentaren auch – unmöglich, anderen vorschreiben zu wollen wo sie hingehen dürfen und wo sie sich lieber fern zu halten haben.
      Der Japantag ist eine Familienveranstaltung. Kindergartenkinder und Kindervereine (Taiko, Sport, etc) haben über den Tag verteilt Auftritte auf den Bühnen – sollen Eltern und Geschwister da zu Hause bleiben, nur weil einige wenige es nicht schaffen, ihren gesunden Menschenverstand einzuschalten und Rücksicht auf andere zu nehmen? Oder sollten die Auftritte der Kinder in Ihren Augen lieber abgesagt werden, damit diese “spezielle Gruppe” an Besuchern nicht mehr auf den Japantag geht?
      Im Artikel wird übrigens an keiner Stelle behauptet, dass die Cosplayer Schuld seinen und auch der Umschwung des Verhaltens (negativ) vieler “normaler” Gäste wurde erwähnt.
      Nochmal ganz deutlich: Cosplay ist in meinen Augen eine gute Sache und gehört definitiv auch zum Japantag dazu!
      Liebe Grüße~

  20. Ein ganz grosses Lob von meiner Seite für diesen Brief.
    Ein grosser Punkt fehlt allerdings noch. Drogen.
    Auf den Wiesen am Apollo-Theater gab es eine Reihe Jugendliche, normale Besucher, die es für gut befanden sich im Minuten Takt neue ‘Zigaretten’ zu rollen und zu kiffen.
    Das war wirklich mehr als unvorsichtig da auch sehr viele Kinder dort waren, und es stank bestialisch.

    Aber sonst möchte ich mich auch als Cosplayerin bedanken, dass betont wurde, dass nicht wir das übel sind sondern dass es auch oft die normalen Besucher sind.
    Es gibt in jeder ‘Gruppe’ unvorsichtige. Rauchen, Glas, Waffen…
    Wenn man nur einmal sein Gehirn einschalten würde, würde man diese Sachen unterlassen.

    Aber die Punkte Sanitäter und Trinken.
    Gaaaaaanz wichtiges Thema. Es gab Stände die waren um die Mittagszeit von Getränken her ausverkauft. Es war doch deutlich absehbar wie viele Leute kommen und eben wie warm es wird. Da muss dringend Nachbearbeitung werden.

    Und ich stimme zu dass es mehr traditionelle Stände geben sollte!
    Merchandise kann sich jeder Cosplayer oder Fan auf den Conventions holen…Da muss es kein so Überangebot wie auf dem JapanTag geben.

  21. Eins zu eins, wie ich mich gefuehlt habe! Vielen Dank fuer diesen Brief!

    Ich habe noch einen Punkt, denn mitten in eine Runde flog ein Chinaboeller… auf den Schoss eines Freundes!! Vor Panik hat er diesen sofort weggeschmissen und er ist auf einer minimalen kleinen Flaeche zwischen unserer und zwei anderen Gruppen gelandet und ist explodiert. ALLE haben sich total erschrocken. Eine andere hatte einen riesigen Schock und fiel um. Wir haben sie dann alle beruhigt. Zwei Freundinnen gingen auf die Suche nach dem Uebeltaeter, aber diese feige Sau blieb unbekannt.

    1. Total Assoziales Verhalten

    2. Fehlende Sicherheitskraefte

    3. Fehlende Sanitaeter wegen dem Schock. Es haette ja auch noch schlimmeres passieren koennen.

    • Wenn es an dem Tag nur einen Chinaböller gab, dann habe ich das mitbekommen und mich noch 50 Meter weiter riesig erschrocken. Generell habe ich mich in der Ecke am Apollo sehr unwohl gefühlt, mehr als in den Vorjahren. Sollte ich nächstes Jahr noch einmal wiederkommen, überrede ich meine Freunde zu einem anderen Treffpunkt… meine Lebensgefährtin hatte vom Grasqualm am nächsten Tag einen waschechten Kater, und der Chinaböller war leider nicht das einzige asoziale Verhalten in der Ecke… bei weitem nicht. Sexuelle Belästigung zum Beispiel muss auch echt nicht sein. Und es regt mich tierisch auf, dass die Cosplayer jetzt dafür den Rüffel kriegen, bloß weil sie “greifbarer” sind.

  22. Also zunächst einmal soll gesagt sein, dass der Brief sehr gut geschrieben ist und eben das subjektive Empfinde einer einzelnen Person widerspiegelt. Jeder stellt halt andere Erwartungen an einen Tag. Ich möchte mich gerne der Kritik an dem Engpass an der Brücke (WDR Bühne) anpassen. Meinen Unmut über diesen Engpass habe ich sogleich an zwei WDR Mitarbeiter ausgelassen. Nicht die richtigen Ansprechpartner!? (mag sein!) aber mir ging es danach wenigsten besser 🙂

    Nicht anschließen kann ich mich der Aussage, dass man sogleich in ein Mehr aus Müll und Scherben gestanden haben will. Sicher, bei jeder Veranstaltung fällt Müll an und wie auch die Verfasserin so schön sagt; “Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne” oder in diesem Fall Flaschen und Müll. Wenn man hier einmal genauer hinschaute konnte man aber durchaus sehen, dass der Wille auf beiden Seiten da war. Es wurden zu den ohnehin fest installierten Mülleimern noch weitere hingestellt und beide Angebote zur Müllentsorgung wurden genutzt. Das Flaschen neben den Mülleimern standen, oder gut und gerne auch einfach mal in der Gegend, sei dem Umstand geschuldet das “Pfand neben den Müll gehört” – Es erleichtert den Pfandsammlern ihre Arbeit und diese waren sehr aktiv und trugen auf ihre Weise zu einer optischen Aufwertung bei.

    Die Verfasserin des Briefes, wie viele andere auch, wünscht sich ein Tag der Kultur. Ich denke das ist in weiten Teilen eigentlich geglückt, kann aber hier und da sicher nachgebessert werden. Irgendwas ist ja schließlich immer an dem man nachbessern kann.

    Thema Cosplay. Immer wieder angesprochen scheint letztlich doch ein Stein des Anstoßes zu sein und auch ich muss leider ein bisschen in dieses Horn blasen. Bereits im letzten Jahr hatte ich schon das Gefühl, dass es mehr darum geht sich an den Rheinwiesen volllaufen zu lassen, als um die Kostüme. Diese Aussage trifft freilich nicht auf alle zu aber es war leider sehr ausfällig. Auch waren die Kostüme in weiten Teil doch sehr schlecht gemacht. Die wenigen Guten die dann hier und da aus der Masse ragten gingen auch eben so schnell wieder unter wie sie denn das Licht des Tages erblickten. Schade!
    Das Thema Waffen ist auch mir in weiten Teilen sehr übel aufgestoßen. Ich habe durchaus Cosplayer gesehen, die ein Katana (ungeschärft?) mit sich führten und somit auch gegen das Waffengesetz verstießen. Ich verbuche es mal unter Unwissenheit. Aber die schützt bekanntlich nicht vor Strafe, wenn dann mal die “Richtigen” drauf aufmerksam werden. Andere wiederum trugen, ihrem Charakter entsprechend, so große Waffennachbildung mit sich, dass diese die Absurdität der selbigen nur noch mehr unterstreichten und vor allem ein Hindernis für Träge und Besucher darstellten. Ich selbst wäre fast “Auge voraus” in die Spitze einer dieser Nachbauten gelaufen. Langsam verstand ich warum auf anderen Veranstaltungen wie z.B. der Comicon die Cosplayer Waffentechnisch kastriert werden. Ein Verbot dieser Waffen auf den JT dürfte nur sehr schwer zu organisieren sein und ich finde das auch nicht Sinnvoll. Der Japantag ist keine geschlossene Veranstaltung, es gibt weder Ein- noch Ausgänge zur Kontrolle. Wollte man ein Verbot Sinnvoll durchsetzen müsste man diese einführen und es käme erst recht zu einem Chaos. Das gleich gilt für das mitführen von Glasflaschen. Selbst wenn der Besucher sie nicht mehr mitbringen darf gibt es umliegend ausreichend Geschäfte, in denen er sich wieder ein Getränk in Glasflasche kaufen kann. Umwelttechnisch im übrigen besser als Kunststoff. Das das überhaupt, angesichts der globalen Verschmutzung, gefordert wird ist lächerlich. Besonders eine Mutter von bald drei Kindern sollte mit Blick auf die Zukunft ihrer Kinder Kunststoffe meiden wie der Teufel das Weihwasser. Aber vielleicht greifen wir hier den Vorschlag einer Kommentarschreiberin auf und schließen am Tag gleich einfach alles, nehmen den Mittelstand der Gastronomie und des Handels mal eben für einen Tag ihre Existenz aus der Hand und verbieten ihnen ihr Recht auf Umsatz. Möchte mal gerne Wissen wie man das dann noch den Besucher, die sich gerne in der Altstadt niederlassen erklären will. (Kopfschütteln)

    Ich möchte mit dem schönen alten Bild “Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne” schließen und bei allem Frust über die eine oder andere Begebenheit sagen; “Ja, hier und da gibt es Dinge die aus der Reihe tanzen, laufen Dinge nicht wie der Einzelne sie sich so vorstellt oder wünscht aber wenn man mal genau hinschaut dann ist das in der Masse ein kleiner Teil, der einen noch lange nicht dazu verleiten sollte ein ganzes Fest an den Pranger zu stellen” – Und doch!! Nachbessern kann man hier und da immer 🙂

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar! 🙂
      Ich habe übrigens keineswegs Plastikflaschen/Becher für alle gefordert, aber Glasverbot ist eigentlich auf Großveranstaltungen (Karneval usw) mittlerweile Usus. Es geht auch nicht um die Mineralwasserflasche, die Oma Grete vielleicht mitgeschleppt hat, sondern tatsächlich in dem Fall um großteils mutwillig zersplitterte Gläser und Bierflaschen. Ein Glas kann mal runterfallen, klar. Da sagt man dann ebend dem Standbetreiber oder im im Besten Fall einem Helfer in der Nähe Bescheid und schaut vielleicht, dass da nicht direkt jemand reintritt.. aber warum man Glasscherben auf einer Liegewiese und vor allem einem Kinderspielplatz (der am Apollo) verteilen muss und beim darauf ansprechen mit “weil partyyyyyy” antwortet.. nun ja.
      Es kann nur besser werden 🙂
      Liebe Grüße~

      • Okay! Das beschriebene Verhalten kann auch ich nicht verstehen, zeigt aber leider auch welch Geistes Kind hinter einer solchen Aktion steckt. Machen wir also besser vor dem nächsten JT einen IQ Test und sortieren Idioten aus 🙂 – Letztlich können wir uns drehen und wenden wie wir wollen, am Ende eines schönen Tages werden wir immer Kollateralschäden zu verbuchen haben. Davon können wir uns beeinflussen lassen, müssen aber nicht 🙂 Beste Grüße 🙂

  23. Es wurde eigentlich schon zu ziemlich allem etwas gesagt was ich auch hätte sagen wollen, deswegen komme ich direkt zum leidigen Punkt der Cosplayer.
    Übrigens ist die Anzahl der Cosplayer deutlich zurück gegangen, als interessanter Nebeneffekt. Dafür haben Menschen, die einfach nur spezieller aussehen, deutlich zugenommen. Allerdings sind gerade diese Menschen sehr auffällig und farbenfroh angezogen, das heißt, wenn da jemand rausfällt, fällt es einfach viel viel mehr auf als bei anderen.
    Aber zurück zu dem, worauf ich eigentlich hinaus wollte. Es wird in jeder Cosplaygruppe, die ich kenne, geschrieben, dass man große Kostüme einfach zu Hause lassen solle. Jedes Mal zu solchen Kostümveranstalungen. Es ist den meisten Cosplayern klar, dass das einfach nicht gut zu händeln ist und die Menschenmassen weder Rücksicht auf deine Kostüme nehmen sonst noch was. Aber es gibt leider immer wieder Leute, die dann dennoch die größten Kostüme auspacken und sich dem Stress aussetzen in den schweren und unbequemen Kostümen den ganzen Tag in die gleißende Sonne zu stellen, das finde ich auch.. Naja. Ich stimme auch zu, dass eine Harley Quinn ohne Hammer weniger gut aussieht, aber warum dann nicht einfach ein anderes Cosplay anziehen, welches weniger Waffen etc braucht? Ich cosplaye selber auch beinahe ausschließlich Dinge mit sehr sehr großen Waffen und ausladenden Kostümteilen, aber sogar ich besitze Kostüme, die zu solchen Massen an Menschen eher passen, auch die können sehr schön sein. (Außerdem finde ich es auch schöner, wenn schon Cosplay, dann bitte auf Japan bezogen, aber das ist wohl wunschdenken…)

    Ansonsten stimme ich den Beitrag auch zu. Die gamescom hat es seit zwei Jahren glaube ich so gemacht, dass sie bei vielen Wegen einfach trennt und man sich dann immer nur in Einbahnstraßen fortbewegen kann, das wäre auch eine Empfehlung für den Japantag, ließe sich mit den verschiedenen Emporen sehr gut machen, es führen ja auch Treppen hoch so dass man schnell die Seiten wechseln kann. Aber auch das bedeutet wieder mehr Helfer und ganz wichtig, mehr Organsiation….

  24. Hallo,
    Ich war auch auf dem Japantag und kann alle Punkte bestätigen. Es war viel zu voll und man konnte sich an vielen Stellen kaum bewegen. Die Stände konnte ich mir garniert ansehen, da man kaum durch die Menge kam. Sicherheitsleute die wenigsten mal ab und zu durch die Menge die sich auf den Wiesen niedergelassen hat patrouillieren wären toll gewesen. Den permanent vernahm ich den Geruch von gewissen Drogen. Klar kann man nicht jeden finden aber wenn es so viele machen kann es nur besser werden.
    Auch ein Glasverbot ist durchaus durchsetzbar. Habe ich in Essen bei einer Veranstaltung schon erlebt. Da wurde der gesamte Bereich abgezäunt und jeder kontrolliert.
    Außerdem finde ich es unverschämt dass man seine Kinder oder Tiere kaum mitnehmen konnte ohne Angst um diese zu haben. Der Japantag sollte für jeden sein.
    Für die Cosplayer hätte ich einen extra Bereich persönlich besser gefunden. Klar vermischt sich die Masse sowieso aber eine Wiese z.B. wo sich die meisten versammeln und man dann fotografieren kann und so wäre doch toll. Ich hab im Gedränge kaum was von den tollen Kostümen gesehen, geschweige denn fotografieren können.
    Und dass soll nicht als Ausgrenzung verstanden werden, sondern als Möglichkeit einer sinnvollen Aufteilung.
    Was ich auch noch bemängeln möchte sind die wenigen Toiletten.

  25. Also ich war dieses Jahr das erste mal auf dem Japantag und hatte meinen 3 jährigen Sohn dabei. Ich selbst liebe die japanische Kultur und bin Anime und Manga fanatiker. Mir liegt es auch nahe meinem Sohn meine Interessen aufzuzeigen und ihn daran teilhaben zu lassen. Das hier einige schreiben man solle Kinder nicht mit nehmen finde ich schon fast eine Frechheit, ich nehme an das der Großteil dieser Menschen im Teenie bis Zwanziger Bereich ist und einfach selber keine Kinder hat sonst würde man gar nicht so eine respektlose Haltung annehmen. Ich bin selber auch erst 23 doch das Fest ist nicht nur für die Jugendlichen gemacht, ich hatte meine Familie dabei und wusste worauf ich mich einlasse. Viele waren verständnisvoll als wir uns mit wem Kinderwagen an der Brücke vorbei gekämpft haben doch 1-2 Leute waren derart respektlos uns gegenüber was mir für meinen kleinen einfach leid tat der ansonsten sehr viel Spaß hatte und über etliche cosplays sowie Stände staunte. Ich war dieses Jahr zwar nicht im cosplay sondern im traditionellen yukata unterwegs und auch wir hatten Freude daran zu sehen wie viele Menschen sich so eine Mühe mit ihren tollen cosplays gegeben haben. Für mich war es ein tolles Fest und wir hatten viel Spaß, wer mit so einer antihaltung hin geht und sich vorher nicht informiert wie es dort abläuft ist es selber schuld. Von den Ständen her war es zwar schade das man zum Beispiel für Kalligraphie und ähnliches so lange anstehen musste, aber Leute die sich über die merchandise stände beschweren kann ich nicht verstehen, zumal sie nicht zwischen den anderen Angebots Ständen standen sondern in einer Reihe nach den anderen Ständen. Wenn man auf große Veranstaltungen geht sollte man auch vorher selbst etwas zu trinken mitnehmen, ist für mich selbstverständlich also ich habe nicht verdurstend einen getränkestand gesucht. Das Wetter hatte ich zwar etwas unterschätzt da es viel wärmer war als zunächst angenommen, dafür haben zahlreiche Stände gratis Fächer aus Pappe oder Plastik verteilt was ich als sehr positiv empfunden habe. Ich weiß zwar nicht ob meine Wahrnehmung geschwächt war aber meines Erachtens gab es fast nur japanische Essenstände. Manche Kritikpunkte hier kann ich nicht verstehen, meiner Meinung nach müssen Leute es akzeptieren das es für uns Anime Manga Fans einfach auch nicht nur wegen dem traditionellen Aspekt heraus eine tolle Veranstaltung ist, sondern auch eine tolle Gelegenheit sich unter Gleichgesinnten zu bewegen und sein Interesse auch gerne mit einem cosplay zu unterstreichen. Natürlich besteht die japanische Kultur aus viel mehr als nur Manga und Anime, doch trotzdem die Leute die eben genau das Leben zu kritisieren ist in meinen Augen falsch. In Japan wird übrigens mehr Papier für Manga als für Klopapier verarbeitet, soviel dazu das einige das Thema so darstellen als wäre dieser Hype in Japan hier in Deutschland zu überbewertet und müsse womöglich noch vom Japantag verschwinden.

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Es geht mir bzw. uns nicht darum, den Cosplayer Anteil zu reduzieren, sondern das Angebot der Stände auszugleichen und somit wieder allen mehr gerecht zu werden. Auch viele Cosplayer hätten sich z.B. einen zweiten Kimono Stand gewünscht um vielleicht auch die Chance auf eins der begehrten Tickets zu bekommen etc.
      Was Japan betrifft – Manga und Anime sind ein Teil des Alltags und höchstens in den Hypervierteln wie Harajuku, Akihabara und co so vertreten, wie in Deutschland dargestellt.
      Das ändert aber nichts daran, dass es trotzdem dazu gehört und heißt wie gesagt auch nicht, dass es “weg muss”. Ich freue mich immer über gute Kostüme, finde es für Kinder auch durchaus interessant und habe hoffentlich auch deutlich genug gesagt, dass ebend nicht immer nur die Cosplayer an den Problemchen Schuld sind, sondern grade dieses Jahr viele “normale” (also in Alltagskleidung unterwegs) Menschen sehr negativ aufgefallen sind.
      Und um nochmal auf den persönlichen Aspekt zu kommen – ich bin äußerst selten in einer Anti-Haltung unterwegs und der Japantag gehörte definitiv nicht dazu. Die aufgegriffenen Punkte entstanden in einer anschließenden Diskussionsrunde, in der jeweils mehrere diese Punkte ebenso empfanden. Kleinigkeiten, die nur mich oder nur andere genervt haben, haben es garnicht in die Liste geschafft.
      Ich für meinen Teil würde es begrüßen, wenn die behebbaren Probleme von Veranstaltern und Stadt wahrgenommen und behoben würden, so dass der Tag wieder für alle genießbar wird.
      In diesem Sinne freue ich mich auf viele weitere Japantage und bin gespannt, ob, und in welche Richtung sich etwas bewegt.
      Liebe Grüße~

  26. Leider muss ich in allen Punkten zustimmen, was z.B. den Mangel an Sanitätern betrifft musste ich schon am eigenen Leib miterleben… Durch das ständige schubsen und drücken an vielen Engpässen bin ich einmal sehr blöd aufgetreten und konnte für den restlichen Tag nicht mehr richtig auftreten, zum Glück hatte meine Gruppe dafür vorgesorgt, hatten ein kleines Erstehilfe Set und einen Stützverband dabei und so konnte ich mich selbst behandeln. Aber nicht jeder hat das Glück und ist einfach nur blöd aufgetreten, sondern braucht schnell Hilfe und da hat man dann ein großes Problem, kein Empfang mit dem Handy und für die nächste Sanitätsstation muss man sich erst durch eine große Menschenmasse zwängen und dann wieder zurück.
    Durch den Verband an meinem Fuß hab ich nicht mehr richtig in meinen Schuh gepasst, was dann nach dem Feuerwerk ein richtiges Abenteuer wurde, da ich dann über einen platz laufen musste, welcher mit Scherben übersät war…
    An dem Tag wurde mir auch zweimal mit Schwung an den Haaren gezogen, was nun wirklich nicht sein musste.

    Danach war ich noch einmal auf dem Japantag, aber da sich nichts geändert hatte und mir durch so viele Dinge einfach der Spaß verdorben wird bin ich nun die letzten 2 Jahre nicht mehr dort gewesen. Für so viel Stress lohnt sich so eine lange anfahrt einfach nicht, was ich sehr schade finde, da ich den Japantag sehr gemocht habe.

  27. ich bin auch cosplayerin und war schon öfter auf dem japantag.die cosplayer,anime und mangafans sind meistens nicht das problem.das problem sind die betrunkenen sie passen nicht zu so einer kulturveranstaltung.abhilfe könnte man schaffen,indem man zum beispiel die kneipen in der düsseldorfer altstadt am japantag schließt und ein alkohol und glasflaschenverbot einführt.dieses jahr war auch noch das dfb pokal finale ausgerechnet am japantag,was den anteil der betrunkenen bestimmt noch gesteigert hat,aber für die nächsten male bitte so planen,dass nicht beides auf einmal ist oder ein generelles alkoholverbot für die innenstadt einführen,das immer gilt.

    ich würde auch noch einige restaurants bitten die tische draußen zu reduzieren,da auch das engere wege und somit mehr gedränge verursacht.auf dem rückweg sah ich 6/7 polizisten,die auf dem weg zum burgplatz oder zum rheinufer waren und nicht durch kamen,weil es bei den restaurants in der altadt zu viel gedränge gab!

    man könnte mehr polizei und sanitäter direkt an den beiden wiesen und in der mitte der rheinuferpromenade stationieren.damit wären die wege auch etwas kürzer,sollte mal an einem der stände oder den rheinwiesen etwas passieren.bitte mehr polizisten,die beim japantag durch die gegend laufen,zwischen den ständen und für mehr sicherheit sorgen,gerade weil es eine große veranstaltung ist,die ein ziel für diebe und terroristen sein könnte!gleichzeitig kann man so auch den oben beschriebenen drogenkonsum eindämmen!

  28. Dann sollen diese Jammerbacken das selber bezahlen!
    Man kann froh sein das Polizei/Sanitäter überhaupt da sind bei einem kostenlosen fest.
    Wer sich über maßen beschwert brauch nicht zu kommen, oder geht ihr auf Rammstein konzerte und hoft ihr seid die einzigen dort?
    Rauchen, tja, in aller manier, dir Raucher halten sich an die regeln und rauchen in der öffentlichkeit, besser als in lokalen.
    Zu den waffen, jammer nicht, ne harlequin ohne hammer sieht blöd aus, aus Bequemlichkeit anderer sowas zu begrenzen ist Egoismus und nicht rational, denn selbst auf Konventions ist das ok.
    Imitatwaffen, ja blöde sache, aber die knarre aus dem Karnevalsshop lässt sich nicht verbieten, dann dürfen die knirpse auch keine knallpistolen mehr haben.
    Wer die kleinen mitnimmt geht genau so Kompromisse ein wie Hundebesitzer, passt auf, oder lasst sie daheim.

    Dieses gejammer ist genau das selbe wie schon im Mittelalter Japans, die Neuerungen und Veränderungen (in welcher form auch immer) werden schlichtweg abgelehnt und gegen protestiert, am ende setzt sich eine seite durch, und zwar die, die mehr leute haben, so fielen auch damals Kulturen oder passten sich an.

    Liebe Mutter, in manchen punkten haben sie recht, ansonsten…. Memememe

  29. Guter Brief soweit und auch weitestgehend so zu befürworten wie er ist. Nur habe ich, wie andere die hier kommentiert haben auch, nicht Cosplayer gesehen, die andere angingen, sondern eine “Herde” jugendlicher Männer, die meinten extra und andauernd Cosplayer zu stören. Sei es beim friedlichen Zusammensein, oder bei Fotoshootings.

    Alkohol ist immer ein Problem und auch da habe ich mehr besoffene Normalos als besoffene Cosplayer gesehen…Das gleiche dilt fürs Rauchen usw usw.

    Im Ganzen fehlt doch einfach die Rücksichtnahme und da sind Alle angesprochen. Ob ich mit einem Kinderwagen durch die Menge laufe, oder mit einem ausladenden Kostüm ist doch recht egal. Klar ist, dass es nicht einfach ist und ich Rücksicht nehmen muss auf andere ebenso wie die auf mich Rücksicht zu nehmen haben. Und das funktioniert nicht, besonders wenn man angetrunken ist.

    Weniger Verkaufsstände würde mehr Platz für anderes Bedeuten, das befürworte ich auch. Das Geldeinnemen scheint aber leider wichtiger zu sein als die Kultur, denn wer einen Stand bekommt entscheidet ja wohl der Veranstalter, nicht der Besucher.

    Mehr Sanitäter, auch mobil ist ratsam. Ich habe in anderen Festivals mitgearbeitet da wird das auch organisiert. Ebenso wie kostenfreie Wasserausgabe bei Hitze. Die würde einige Einsätze ersparen.

    Meine Bitte wäre also bringt mehr Kultur als Thema in den Japantag. Wer weiß wieviele Cosplayer auch dafür ein Kostüm hätten. Bringt mehr Sicherheit und weniger Geschäft in den Japantag. Nehmt mehr Rücksicht aufeinander und schützt den Japantag vor Prolls die ernsthaft nur dahingehen um Ärger zu machen.

  30. Vor gut zehn Jahen arbeitete und wohnte ich miten in unserer Altstadt und tat das von Herzen gern. Ich erlebte jedes Wochenende Touristen , karneval, Jazzrallye, Weihnachtsmärkte, Jazz, Wein-und Bücherfreunde, Messegäste, Japanliebhaber etc. …. Zu keiner Zeit erinnere ich mich, dass der Ruf nach Glas-,Waffen-, Alkohol-, oder sonstigen Verbot laut gerufen wurde. Immer bin ich ohne Polizeischutz zur Arbeit hin und wieder nach hause gekommen. Niemals fühlte ich mich bedroht. Selbst, massenhaft einlaufende Wochenendgäste konnten unter uns Altstädtern keine Angst verbreiten. Golfplatz ist Golfplatz und Atstadt ist eben Altstadt. Und wenn Sie, liebe schwangere Vorstadtfrau, es unter aller Sau fanden, was sie erlebten und sich nicht sicher und behütet fühlten, dann besuchen Sie doch bitte an solchen Wochenenden mit Ihrer Familie ein rauchfreies Museum oder einen schicken botanischen Garten in der Umgebung.

    • Mal im Ernst, ein Raucher kann ja wohl in so einer Menschenmasse mal den Glimmstengel ausmachen, das schaffe ich auch. Allgemein kann man gefälligst Rücksicht nehmen, so funktioniert das nun mal. Nebenbei ich würde ich empfehlen den Text noch mal zu lesen, denn so eine rücksichtslose Aussage, habe ich selten gelesen…

      • Drängler, Kostümierte, Schubser, Raucher, Intimbereichgrabscher….. was ist los mit euch ?!?!

        • Die Frage mag ich zurück geben – was ist mit Ihnen los?
          Heißen Sie ein solches Verhalten gut? Möchten Sie vielleicht angekokelt oder begrabscht werden?

          Zu Ihrer Info: In Düsseldorf gilt auf vielen Großveranstaltungen (Karneval, Jazzralley, etc) schon seit Jahren Glasverbot und es wird auch von den meißten Besuchern eingehalten bzw. sogar durch Ordnungshüter durchgesetzt.
          Aber ich als “liebe schwangere Vorstadtfrau” habe ja von sowas keine Ahnung.
          Anscheinend habe ich die Ansage verpasst, als der Japantag vom Familienfest zum Sauffest mit Waffen- und Grabbelerlaubnis wurde, ansonsten wäre dieser Brief wohl noch um einiges schärfer (und in eine andere Richtung) ausgefallen.

          Übrigens Gratulation, dass Sie es geschafft haben nachts unbeschadet in ihre Altstadtwohnung zu fallen – probieren Sie das mal als A) (zierliche) Frau, und B) wenn Sie (als Frau) nicht in der Altstadt wohnen, sondern im Düsseldorfer Süden. Alleine U-bahn fahren wird da zum unvergesslichen Erlebnis.

  31. Wenn man alle Probleme mal zusammenfasst kommen wir zu folgendem Ergebnis:

    Die Fläche ist inzwischen einfach zu klein.
    Das liegt nicht daran dass sie geschrumpft ist, nein, der Andrang hat sich einfach nur mit jedem Jahr weiter und weiter erhöht.

    Es ist dabei übrigens völlig egal ob der Großteil jetzt Cosplayer sind oder nicht. (Besucher ist Besucher, es bleibt eine Person völlig egal ob sie verkleidet ist oder nicht)

    Zudem können Cosplayer nichts dafür wenn die Veranstalter meinen mehr Stände in Richtung Anime Manga aufzustellen.
    Das Angebot wird nun mal immer der Nachfrage angepasst. Sowas nennt man Wirtschaft.

    Da man jetzt schlecht Leuten verbieten kann zum Japantag zu kommen lautet meine Lösung:
    Die Veranstalter müssen mehr Platz schaffen.

    Das bedeutet nicht nur dass wir alle dann mehr Freiraum haben sondern auch dass zudem mehr Platz für Stände da ist, was wiederum den angenehmen Effekt hat, dass die steigende Zahl der Anime-Manga & Cosplay Stände nicht die Anzahl aller üblichen Stände bedroht.

    Ich denke die Veranstaltung macht durchaus guten Umsatz, bei derartigem Andrang, also genug um an eine Vergrößerung nachzudenken.
    Mehr Platz existiert auf jeden Fall, man kann sich entweder in Richtung Fernsehturm weiter ausbreiten, mehr Richtung Innenstadt oder die Wiese am anderen Rhein Ufer belegen, dort ist sogar noch eine Menge Platz, selbst wenn man großzügigen Abstand zum Feuerwerks-Platz einnimmt.

    Bevor sich jetzt einige beschweren, dass es mühselig sei immer die Ufer zu wechseln, will ich mal andeuten dass es wohl kaum mühseliger sein kann als sich beinahe 15 min lang durch dermaßen Verklumpte Menschenmassen zu schieben nur um von der Theodor Heuss Seite zur Turmseite zu gelangen.
    Da lauf ich doch wirklich lieber eine längere Strecke im ordentlichen Schritttempo und weniger erdrückende Menschenmassen um mich herum. (Das Gelände wäre übrigen so oder so größer egal in welche Richtung man sich ausbreiten würde)

    Muss ich erwähnen, dass dadurch dann auch wieder mehr Sicherheit herrscht.
    Zumindest auf dem Gelände.

    Was die Fahrten hin und zurück angeht, da müssen sich dieBahn und Rheinbahn etwas einfallen lassen.
    Das Problem hierbei war dass Die Straßenbahnen und U-Bahnen bereits mit Sonderfahrten auftrumpften.
    Ich glaube hier helfen nur noch mehr Sonderbusse und sonstiger Schienenersatzverkehr.
    Die meisten von ihnen müssten nur zwischen Veranstaltungs-Gelände und Hauptbahnhof pendeln.
    Dazu dann noch mehr Personal usw. (Wobei man erwähnen muss dass jede Stadt nicht unendlich Personal besitzt)

    Noch eine Idee wäre es den Leuten die anreise mit dem Auto noch etwas schmackhafter zu machen durch mehr Parkplätze, oder sagen wir eher durch den Einsatz von weiteren Pendelbussen zwischen Gelände und etwas weiter entfernten Parkplätzen.

    Ich will natürlich nicht erreichen dass plötzlich alle mit dem Auto kommen.
    Nein, dann sind die Straßen plötzlich so überfüllt wie sonst die Züge.
    Ich hoffe nur mit meinen Ideen die Massenverhältnisse besser auszugleichen.
    Sofern die Verantwortlichen das was ich vorgeschlagen habe auch wirklich durchsetzen.

    Wenn alle Stricke reißen muss der Japantag Umziehen in einem Stadtteil der für Ansammlungen über die 750.000 und mehr besser Ausgelegt ist.
    Und ich bin mir sicher es werden nächstes Jahr auf jeden Fall noch mehr kommen.

    • Die Idee mit der anderen Rheinseite finde ich richtig gut. Vor ein paar Jahren gab es auf der anderen Seite ein kleineres Anime-Fantreffen. Man, wir hatten Platz! Wenn man dort drüben eine Manga-Pop-Meile aufbaut und sich auf Altstadtseite wieder mehr traditionelle Künste ausbreiten, wäre das ein Gewinn für alle, möglichweise noch mehr für die Manga-Fans, die sich nicht mehr von den Altstadt-Besoffkis unter die Röcke grabschen lassen müssen. Und die, die sich für beide Kulturaspekte interessieren, können über die Brücken gehen, so lange dauert das gar nicht. Viel besser als Besucher vertreiben zu wollen oder mit erhobenem Zeigefinger zu sagen Cosplayer seien geduldet, nicht erwünscht.

      Mit den Straßenbahnen hatte ich absolut kein Problem. Die hatten im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich aufgestockt, ich bin zwischen Wiese und Hauptbahnhof gependelt um meine Gruppe mit (alkoholfreien) Getränken zu versorgen und ich musste auch am Abend nie länger als eine Minute auf eine Bahn warten. Zugegeben, voll war es trotzdem. Aber nicht unmöglich.

      Was unmöglich war, war der Bahnverkehr der DB ab dem frühen Abend, nach dem Feuerwerk endete es in einer reinen Katastrophe. Züge – selbst zu den nächstgelegenen Städten – fuhren nur stündlich. Dabei war es unmöglich alle Leute auf den Bahnsteigen in diesen Zügen unter zu kriegen. Gleise wurden von der Polizei wegen Überfüllung gesperrt, aber die Bahn hat trotzdem weder ICs noch erste Klassen freigegeben (wobei das mit den ersten Klassen sich dann innerhalb der Züge geändert haben wird). Sonderzüge gab es zum Japantag generell noch nie. Dabei wäre gerade in den zwei Stunden nach dem Feuerwerk der Bedarf groß. Aber das ist Sache der Bahn, nicht des Japantags.

  32. Man könnte weiter ausholen und einige Punkte widerlegen bzw. aufzeigen, dass es viel größere Probleme gibt (volle Bahnen sind doch harmlos – die *zensiert* BVB-“Fans” in den Regionalzügen ein völlig, wirklich völlig anderes Niveau), aber 1. ist das schon seit Jahren so – interessiert die Veranstalter nicht und 2. kostet das Geld – also ignorieren die Veranstalter es. Und bloß nichts sagen – denn selbst wenn man richtig liegt, hat man beim Veranstalter auf ewig verschissen.

  33. Ich muss zugeben letztes Jahr war voller. Dieses jahr ging echt. Wir waren an vielen Ständen total schnell dran (konnten sogar das erste Mal an den Fotostand von Nikon <3) und gedränge war nicht. Einzig genervt hat da ein Sicherheitsmann der mir ein Foto auf der Brücke verboten hat "nicht stehen bleiben weiter gehen" dabei war die total leer xD Später beim Feuerwerk hat keiner mehr was gesagt, depp.

    Die Wiese hinter der Hug Meile war auch recht übersichtlich. Wir sind erst um 19 Uhr dazugestoßen und haben promt einen Platz bekommen und konnten locker unsere zwei decken ausbreiten.

    Essen und trinken nehmen wir IMMER selber mit. Oder gehen in einen Burgerladen auf der Immemdorferstraße . Da ist es zwar auch voll, aber man das lohnt sich *g* Ich vertraue doch nicht bei so einen Wetter auf andere? Ich bin schließlich erwachsen und kümmer mich um mich, und hoffe nciht das genug getränke da sind oder gar kostenlos. Ne sorry. Ich hab eine Wasserflasche und die kann man in den meisten Klos in restaurants auffüllen 😉 Lieber schleppe ich mit mit 3l wasser ab als unmengen an geld für ein bissel auszugeben.

    Und Sanitäter habe ich wirklich einige gesehen, genauso wie Polizei alle 2-3 Stände standen welche dazwischen. Dennoch würde ich meinen Sohn nicht mitnehmen, habe ich auch nur 2 Mal aber NIE im Kinderwagen. Kinderwagen finde ich sowohl auf so festen wie auch Kirmes ein No Go! Nein ich habe mich nciht mit Kleinkind eingesperrt, sondern Tragetuch benutzt. Viel besser als wenn ein kind nur Ärsche sieht! Ich wurde NIE mit Tuch geschubst oder gedrängt, eher reagierten die menschen so "Vorsicht wir müssen platz lassen da ist ein baby"

    Dieses jahr fand ich auch das wenige Cosplayer da waren, sonst war die Treppe DER Ort für schöne bilder von Farbenfrohen Kostümen, aber NIX! Ernsthaft, da saßen um 16 Uhr schon "normlos" und haben sich die Plätze fürs Feuerwerk Reserviert. auf der ganzen Treppe saßen vielleicht 5 im Cosplay und oben vor der bühne war so mega viel platz, das schockte mich irgendwie.
    Ich habe auch wenige mit goßen Waffen und schon gar nciht aus Metall gesehen (sorry aber als ob man so schwere dinger die ganze zeit mitschleppt XD) die meisten sind aber so gut gemacht das sie echt aussehen!

    Was die Kultur angeht, aber sorry der Kimonostand hat schon um 16 Uhr dicht gemacht weil "ausverkauft" bei den massen hätte man da mehr machen sollen. Kalligrafie, Sprache lernen usw war gut erreichbar und ich fand nicht das man da nix mitbekommen hat.

    Wir saßen wie gesagt ab 18:30 Uhr auf der Wiese und da haben wirklich WENIGE getrunken! Wenn da mal eine Gruppe aus 10 leuten ein kasten bier hatten, war das schon viel. Klar hat es gegen abend stark nach Gras gestunken, aber nungut, als studentin kenn ich das, die wollen nur chillen.

    Mich stören eher die, die zum Lustigmachen dort sind. Ich sag nur Twitter und hashtag mangamissgeburten reicht schon das es dort so mies zuging, man muss es hier nicht denen in die schuhe schieben, es haben sich eher "normale" danebenbenommen.

    Ich wurde auch noch nie in ner menge begrabscht oder so. Ich weiß net ob ich gestern wo anders war 😀 aber ich hab mich sicher gefühlt.

    Nur eins find ich auch Glasverbot!

    Und zur Bahn… tja daher kommen wir mit dem Auto. haben immer nen Parkplatz unten neben der Promenade, 5€ für den ganzen Abend ist ok. kein stress. und ich gehe auch schon seit 10 jahren dort hin und die Cosplayer gehörten schon immer dazu

  34. Ich kann dem auch zustimmen, ich fand auch das gerade bei den Ständen die Anime &Manga merch. Verkauft haben unglaublich viele dopplungen zu stande kamen~ Das war einfach unnötig dann lieber reduzieren als x mal das selbe dort zu haben~

    Ich habe mich auch sehr unsicher gefüllt qwq~
    Auch einige besucher fand ich sehr aufdringlich~ ich möchte nicht von jedem umarmt werden!

  35. Ich bin cosplayer und ich bin auch der Meinung das zu viel Stände da sind die manga und anime Sachen verkaufen .Die Getränke sind überteuert und fast alle mit Prozent Anteil Glas und Alkohol Verbot ja bitte wir cosplayer sind friedlich und Regen uns auch über diese Idioten auf die sich da betrinken wir wollen niemand stören vor mein Teil die Kultur ist sehr wichtig den darum geht’s ja am japantag aber bitte geht nicht gegen die cosplay Szene sondern gegen die betrunken Idioten die sich da so bescheiden aufführen kla gibt’s auch cosplayer die dazu gehören aber das sind wenn überhaupt 5 %

  36. Ein sehr guter Brief und auch vollkommen korrekt.

    Mir sind selber Sachen aufgefallen wo ich sagen muss, das gehört dort nicht hin.
    Dieses Jahr waren es wieder mehr Gäste als im letzten Jahr.
    Was ztusätzlich zu diesem Brief verbessert werden sollte siind folgende Punkte:

    Mehr Präsens der Ordnungshüter, denn es kann nicht sein das mitten in der Menschenmenge man den geruch von Dorgen riechen kann.

    Ebenso sollte es Behinderten Menschen möglich gemacht werden auch an die Stände zu gelangen.

    Weiterhin sollte es mehr Personal geben, damit die Mülltonnen öfter geleert werden und sich der Dreck nicht um diese Verteilt.

    Ich selber finde das Angebot sollte wie im Brief erwähnt mehr balance haben. Auf so vielen Ständen gab es alles was Anime und Mangafans erfreut, aber was auf der Stecke blieb waren die anderen Stände. Es sollte mehr Stände geben mit Japanischer Kultur, historischem, Reisen und mehr über das alltägliche leben in Japan.

    Zum Thema Rauchen da sollten abgegrenzte Bereiche aufgestellt werden wo das Rauchen erlaubt sein sollte und ansonsten absolutes Rauchverbot. (Dieses Rauchverbot würde mich selber betreffen, aber ich habe aus höflichkeit und erziehung nur an Mülltonnen mit Aschenbeschern geraucht und versucht sobald kleine Kinden an mir vorbei gingen die Zigarrette hoch zu halten)

    Ein Weiterer Verbesserungsvorschlag von mir ist sobald das Feuerwerk startet das man die erste Rheie an Lampen runter dimmt oder für diese Zeit ausschaltet damit das Feuerwerk besser wirken kann.

    Und einen Tipp an die Helfer, es ist leider wieder vorgekommen und aufgefallen, das wieder einmal bei den Abbaumaßnahmen nach Beendigung des Feuerwerks dort Materialien geklaut wurden. Ich find es schade und eine Frechheit. Diese abbau Tätigkeiten sollten entweder viel Später starten oder durch extra Wachpersonal abgesichert werden. Mir tat der Helfer bei dem Stand leid, fand es aber gut das er schnell reagiert hat. Ich weiß allerdings nicht ob er den Dieb ergreifen konnte.

    Zu den kleinsten gibt es noch einen Vorschlag. Es sollten kleine Spielbereiche errichtet werden, welcher im Schatten sein sollte, damit die kleinen auch während des ganzen Tages eine möglichkeit haben sich zu entspannen und spielen. Nur durch die ganzen Menschenmassen zu laufen ist für die kleinen auch sehr anstrengend.

  37. Ich als Mann einer Japanerin, Vater von einem Kind und wohnhaft in Düsseldorf stimme 200% zu! Meine Frau musste erst noch an einem japanischen Essstand arbeiten in ab 15:00 sind wir dann in Familie und Freunden vom Norden nach Süden gelaufen. Und ja es ist ein Düsseldorfer Familienfest!!! Der die Verbundenheit der Stadt mit Japan feiert bzw feiern soll. ABER die meisten Japaner wenn sie nicht auf einem eventuellen stand ihrer Firma arbeiten müssen haben da garkeine Lust mehr hinzugehen. Deswegen ja bitte mehr Getränke und Essen und vor allem Kultur! Als Beispiel die tausend Stande mit französischen Leckereien beim Frankreichfest in Düsseldorf und das ist für mehrere Tage (ich glaube 3)….

    LG aus der schönsten Stadt am Rhein!

  38. Also ich hatte auch dieses Jahr mega Spass auf dem J-Day
    Aber in Nähe der großen Brücke gab es auch dieses Jahr Schnaps in Massen was ich etwas doof fand

    Ich persönlich Interessiere mich weniger für die Kultur als für Anime und Manga und einige der cosplays waren echt toll.

    Zum Thema Getränke kann ich nur sagen bringt euch was mit oder holt beim Rewe was
    Und JAAA es ist normal bei Supermärkten Schlange zu stehen bei derartigem Andrang
    Soll der Laden überrannt werden?
    Sanitäter und Polizei würde ich mir auch mehr wünschen aber vor allem das sie auch Präsenz zeigen

    Ansonsten einen riesen Spaß gehabt

    P.S. Hat noch jemand nach dem Feuerwerk den jungen mann mit Cap bemerkt der rumschreien SUFF SUFF NÜCHTERN KAN MAN UNS NICHT ERTRAGEN!!!

  39. Was die Überfüllung und die Organisation angeht stimme ich dir voll zu ganz zu, da sind die Veranstalter einfach nach mehr Hilfe gefagt. Dennoch, was einige hier von sich geben ist .. naja. Anime und Manga sind Teil der japanischen Kultur und das zu verneinen wäre lächerlich, es nennt sich nicht umsonst POPKULTUR. Und den Cosplayern einen “Tag für sich” zu organisieren würde genau gar nichts bringen. Ich würde mich nicht davon aufhalten lassen im Cosplay zu kommen, wenn ich Lust habe im Cosplay zu kommen. Ich finde, dass das jedem selbst überlassen sein sollte, ich interessiere mich schließlich auch nicht dafür, in welchem Aufzug andere Leute auf dem Event antanzen.
    Ich denke zudem, dass viele Probleme sich von selbst lösen würden, wenn es nicht so voll wäre. Weniger Leute sind wohl nicht möglich, da man keinem verbieten kann herzukommen. Also muss mehr Platz her, vielleicht sogar ein gänzlich anderer?

  40. Park and right wäre auch gut. Großer Parkplatz außerhalb und dann mit dem Bus rein. (Zu moderaten Preisen natürlich.) Auch sollten die Busse noch besser angepasst werden. Wir wollten campen und der letzte Bus wäre vor dem Feuerwerk gefahren. 7km wollten wir nicht laufen, also haben wir es gelassen.

  41. Vor 5 Jahren war es okay …
    Jetzt habe ich mir gedacht, als ich angekommen bin “Sind wir hier im Love Parade oder was?”

  42. ACHTUNG!!! Keine Rosarote Brille!!!
    Also ich möchte auch gerne mal dazu was sagen.
    Es gibt punkte wo ich der Briefschreiberin zustimme.
    Einige verhalten sich wirklich wie der Assi vorm Herren, Und ja der Japantag ist keine Cosplayer con, aber mal im ernst Streichen wir die Cosplayer aus der Con, die nichtmehr Flanieren, die nichtmehr in ihren Cosplay´s auf der Wiese sitzen, oder Am Rhein für Fotos stehen, Dann sieht der Japantag in Zukunft warscheinlich ziemlich leer aus, Ich saß Selber bis ca 5 uhr An Laterne 160 auf der Wiese. Bis auf das im Minutentackt leute die mauer runtersprangen an der ich saß und ich angst um mein eigentum hatte, konnte ich mich jedoch nicht wirklich beschweren. Man hat sich mit Wildfremden leuten unterhalten können ohne dum angemacht zu werden, man hatte spaß als würde man sich seit jahren kennen. Klar gibt es die ein oder anderen Kiffer auf den Wiesen (was mich persönlich ziemlich stört da ich nur das aroma mitbekommen muss und kopfschmerzen bekomme) Und Klar ich habe auch 2 Flaschen Vodka mitgehabt um mir Etwas Spaß an zu trinken. Aber dennoch bin ich der festen überzeugung, das der Japantag nichtmehr das selbe ist, wenn die Cosplayer derart eingeschränkt werden das sie nichtmehr kommen wollen oder wenn sie einen Seperaten Tag bekommen. Dann wird der Japantag nämlich bald Tickets verkaufen müssen weil sich bei der geringen besucherzahl die leute nichtmehr rentieren und nebenher geld eingenommen werden muss.

    Wo Viele leute sind sind auch viele Assis, das ist leider heutzutage in deutschland so,
    Wo Große Menschenmengen sind, gibt es immer irgendwo ein oder zwei Perverse die es sich zum Spaß machen männer oder frauen zu Begrabschen (mir wurde wärend meiner 30 minütigen Shoppingtour an den ständen von 2 frauen in den schritt gefasst, was mich nicht umbedingt stört aber man will ja auch die frauen jetzt nicht als unschuldslämmer darstellen wenn erst nur die Männer genannt werden) Was jedoch nicht bedeutet das ich es Gutheiße!
    Zu den Zigaretten…Nunja…nichtnur eltern haben in Großen menschenmengen und gedränge stress, auch andere Menschen, und grade die Raucher greifen dann zur Zigarette um nicht Aggressiv zu werden (ich war selber jahrelanger raucher) ich spreche da also etwas aus erfahrung das es warscheinlich besser ist die Raucher Rauchen zu lassen, und ein 5-10 jähriges kind ist nunmal auf hängengelassener handhöhe eines 20 jährigen von 1,70-1,90 größe.

    Zum Thema Cosplaywaffe, Nunja, meines wissens nach (ich bin schon lange kein aktiver Cosplayer mehr) Gab es eigentlich immer dieses Ungeschriebene Gesetz keine Überdimensionalen Metallwafen mit sich rumzutragen, und das finde ich auch bis auf bei ausnahmen (Cloud´s Schwert aus Final Fantasy, Yay) Sehr passend, jedoch gibt es bei vielen Animes einfach keinen Wiedererkennungswert wenn der Charakter XYZ nicht seine Überdimensionale Sense oder was weis ich trägt.

    Und zum Thema sicherheit, ich bin der meinung auf der Wiese rechts der Winzigen brücke, ein recht großes Polizeiaufgebot gesehen zu haben.

    Ich will hier gewiss nicht alles Schön reden natürlich gibt es unschöne sachen die auch mir nicht passen, aber der Japantag sollte in meinen augen nur Vergrößert werden, anstatt ihn gleich so zu Bombadieren und am ende noch zu zerstören.

    MFG Noctis P.s, Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!

    • Es ging in keinem Punkt darum, Cosplayer vom Japantag auszuschließen – einzig eine Balance zwischen Merchandise und Tradition wäre für viele wünschenswert.

      Drogen gehen einfach mal garnicht, und da wären zum Beispiel Ordnungshüter gefragt. Und das nicht nur ein paar Mann, die irgendwo abseits auf einer Wiese stehen.

      Wäre es für Raucher so furchtbar die zwei Schritte aus der Menge hinaus zu wagen und am Rand zu rauchen statt mitten im Gedränge? Die Verletzungsgefahr besteht ja nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und falls man jemanden tatsächlich mit der Kippe trifft, wird es sogar zu einer Straftat – Körperverletzung.

      Cosplaywaffen sind ok, so lange sie aus ungefährlichen Materialien gefertigt sind. Pappe, Schaumstoff, etc sind relativ sicher.
      Zu anderen Großveranstalungen wie Karneval usw gibt es auch Einschränkungen, die durchgesetzt werden. Warum sollte das auf einem wesentlich kleinerem Fest also nicht umsetzbar sein?

      Weiter vergrößern wäre vielleicht ein erster Schritt in eine gute Richtung, da stimme ich zu – von kaputt bombadieren hat allerdings niemand etwas gesagt 😉

  43. Also vorab möchte ich anmerken, dass ich dieses Jahr sowie letztes Jahr nicht da war.
    Aber vor zwei Jahren habe ich 4 Stände gezählt die man dem “Anime und Manga” Bereich zuordnen konnte, auf dem ganzen Gelände. Meiner Meinung nach hätte noch ein Stand nicht schaden können, aber es war angemessen.
    Mir stellt sich nun die Frage, wenn dieses “Problem” mit den Ständen schon länger besteht, wieso dann immer noch ca. “750.000” Personen an dem Fest teilnehmen? Scheint ja doch nicht so ein großes Problem zu sein?

    Desweiteren ist es ja schön, dass es ein Traditionsfest ist. Aber man bekommt ja noch nicht mal ansatzweise die Möglichkeit sich dort etwas anzuschauen, da an jedem Stand eine so große Masse steht, dass man locker eine dreiviertel Stunde wartet, bis man mal dran kommt. In der Zeit kann man aber nichts anderes machen. Wenn da nun mehr Stände wären würde sich das ganze zwar verteilten, aber an der Tatsache, dass man trotzdem extrem lange ansteht ändert das gar nichts. Das ist nunmal so, wenn so viele Menschen da sind.

    Außerdem sollte man auch beachten, dass viele Meschen auch wegen des super Feuerwerks kommen. Nicht jeder wohnt in Düsseldorf und Umgebung, sodass man nur für das Feuerwerk hin geht. Man hat halt teilweise eine lange Anreise und ist daher auch eher da, um noch etwas vom Fest zu sehen, da es sich sonst nicht lohnt.

    Im Punkt der Sicherheit und der Organisation gebe ich Recht, denn es muss ja nicht dazu kommen, dass erst noch etwas ernstes passiert.

    Ich vertrete allerdings die Meinung, dass wenn einem eine Veranstaltung nicht gefällt, man da auch nicht hin geht oder sich sogar noch beschwert. Es wird keiner gezwungen dort hin zu gehen.
    Anscheinend gefällt einer Mehrheit der Besucher noch das, was die Veranstalter dort auf die Beine stellen, denn sonst wären nicht jedes Jahr so viele Menschen da. Man kann es sowieso nicht jedem einzelnen Recht machen.

    Ich möchte auch keinen angreifen, es ist lediglich meine Meinung und Sicht der Dinge.

    Lg

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Falls Sie den Eindruck gewonnen haben, dass mir die Veranstaltung nicht gefallen würde, habe ich mich wahrscheinlich zu undeutlich ausgedrückt.
      Die aufgeführten Punkte sind in einer größeren Runde von meheren Leuten zusammengetragen und bestätigt worden (wurden also von mehreren als Problempunkte wahrgenommen) – wir alle schätzen es sehr, ein Fest wie den Japantag zu haben.
      Dieser offene Brief ist deshalb auch weniger als Ausdruck des Missfallens, als viel mehr Ausdruck des Bedürfnisses und Wunsches nach Änderung gedacht, damit das Fest wieder für alle (Besucher und Interessierte, egal ob Cosplayer oder nicht, Familie oder Freundesgruppe) zu einem angenehmen Erlebnis werden kann.
      Liebe Grüße~

  44. Ich muss sagen, dass ich in allen Punkten zustimme. Was man aber noch als Vorschlag nennen könnte, dass man aus einem Japantag zwei Tage macht, ohne die Cosplayer abzugrenzen. Also dass es an beiden Tagen auch Kulturveranstaltungen gibt. So gibt man den Menschen die Möglichkeit, sich einen der Tage auszusuchen und das etwas zu entzerren. Denn man kann keinen Besucher davon abhalten, zu kommen, ob jetzt Cosplayer oder “Normalo”.

    Was definitv gemacht werden muss, sind mehr Einsatzkräfte für Kontrollen, Sicherheit, Gesundheit und Laufwege einzuführen. Ich habe den ganzen Tag 4 (!!!) Polizisten gesehen, mehr nicht. Und auch sie waren in den “Massen gefangen”. Es käme also keiner der Helfer oder Rechtssprecher rechtzeitig an das Ziel und die Gefahr nimmt ihren Lauf. Sanitäter hab ich nur an ihren Wagen warten sehen, ob denn ein Notfall käme, aber auch sie wären nicht schnell genug vor Ort gewesen.

    Du hattest die Brücke als Beispiel für den Stau genannt. Gut, ich bin einmal drüber, da war es grad leerer. Ich glaube, ein besseres Beispiel ist dieses Bootshäuschen unten an der Promenade. Dort ist es so eng, dass du bis zu einer halben Stunde brauchen kannst, bis du durch diesen “Flaschenhals” durch bist. Der Grund: 1. Es gibt Gegenverkehr, der natürlich auch durch möchte. 2. Der Stand will auch verkaufen und die Käufer engen den Strom zusätzlich ein. 3. Die Bar die gegenüber ist, macht sich natürlich auch breit und möchte Platz für ihre Kunden haben. Wenn man allein an dieser Stelle nur eine Richtung einrichten würde, könnte man schon viel ausrichten. Natürlich braucht es dann oberhalb die Gegenrichtung dazu, keine Frage, aber das ließe sich einrichten. Man muss es nur planen können.
    Man sollte auch schauen, dass man Fluchtwege einrichten kann, denn wie schon genannt, ist die Loveparade ein super Beispiel dafür. Sollte etwas sein und eine Massenpanik ausbrechen, können die Menschen nirgens flüchten, wenn sie grade mitten im Pulk stehen. Super Gefährlich!!

    Anderes Problem, das vor allem in solchen Massen auftritt und auch ständig für Ärgernis sorgt, sind Personen (ob Cosplayer oder Zivile sei egal), die etwas finden, dass ihnen gefällt und dann mitten im Strom stehen bleiben. Ich meine es ist gesunder Menschenverstand, dass ich dann aus dem Lauf rausgehe und mich an die Seite stelle, um andere nicht zu behindern. Leider hatte ich während des Laufens auch eine Diskussion mit einer Mutter deswegen, weil sie mit ihrem Kind und einem Cosplayer ein Foto machen wollte, war zwar so höflich zu warten, bis dieser frei war, stand aber mitten im Lauffluss und hat diesen blockiert.

    Auch Bilder machen und geben kann man an den Seiten besser, als mitten im Strom. Dort hält man zumindest die wenigsten auf und es kostet nur ein paar Worte, um mitzuteilen, dass man sich eben an den Rand begebe. Wie gesagt, bei solchen Massen ist es wichtig, dass diese in Bewegung bleiben, sei es bei Notfällen, dass die Kräfte dran kommen oder um besser von A nach B zu kommen. Gut, die Stände und Bühnen haben dazu nicht wirklich bei getragen, wobei die Stände zumindest etwas am Rand stehen, was schon viel ausmacht.

    Zu den Waffen muss ich sagen, dass nicht nur Cosplayer mit Metallwaffen rumliefen. Ich habe auch “Normalos” beobachten können, wie sie sich mit echten (!!!) Schwertern einen Showkampf lieferten. Auch in diesem Fall wäre etwas mehr Ordnungspräsenz schön gewesen, denn es liefen auch Passanten dran vorbei, wo etwas hätte passieren können.

    Ich würde behaupten, die Stadt unterschätzt jedes Jahr die Masse der Besucher und kann damit nicht richtig umgehen. Nur als Vorschlag: Vielleicht findet sich eine Gruppe verantwortungsvoller Menschen zusammen und kann mit der Stadt gemeinsam einen Plan ausarbeiten, wie man mit diesen Massen und Mängeln umzugehen hat. Denn es ist schade, dass die Veranstaltung selbst so untergeht und man nur mit viel Mühe, Gedult und Kondition zumindest teilweise etwas von dem Programm mitbekommt.

    Es mag jetzt alles schlimm und kritisierend klingen, was ich geschrieben hab. Ich bin aber keinesfalls gegen den Japantag und deren Besucher. Es wäre nur für alle entspannter, wenn der richtig organisiert werden würde, damit wieder mehr Freude für dieses Event aufkommen kann.

  45. Was die Getränke angeht noch, fände ich wirklich sehr gut wenn viele mehr da wären, und auch diese kleinen Fächer finde ich sollten kostenlos verteilt werden.

  46. Eine eigene Veranstaltung ist ja z.B. Die Dokomi, die in diesem Jahr erst zwei Wochen vor dem japantag stattfand. Dort gibt es auch den im Brief erwähnten waffenstand zur Abgabe der Waffen und so. Ich glaube nur leider wäre so ein waffenstand auf dem japantag sehr kompliziert :/
    Aber sonst stimme ich dem Brief voll und ganz zu.

  47. Zuerstmal möchte ich anmerken, dass ich dieses Jahr nicht da war und letztes Jahr auch nicht. Aber vor zwei Jahren, als ich da war habe ich 4 Stände gesehen, die dem Bereich “Anime und Manga” zuzuordnen waren. Ich fand, dass ein Stand mehr nun nicht geschadet hätte aber es war angemessen. Meine Frage ist nun, wenn es ein “Problem” mit den Ständen gibt und das ja anscheinend schon eine längere Zeit so geht, wieso dann trotzdem wieder ca. “750.000” Personen da gewesen sind?
    Es scheint ja doch so, als wenn es nicht so groß sein kann, dass “Problem”?

    Desweiteren ist es ja auch super mit dem Traditionsfest, nur ich hatte nicht ansatzweise die Chance mir davon auch was anzuschauen, da die Stände alle sehr überfüllt waren und man sicherlich eine dreiviertel Stunde hätte warten müssen bevor man dran gewesen wäre. In dieser Zeit kann man dann aber auch nichts anderes ansehen.

    Außerdem sollte man bedenken, dass sehr viele Menschen auch kommen (mich eingeschlossen ) um das Feuerwerk am Schluss zu sehen und nicht jeder ist nunmal aus Düsseldorf und Umgebung, wo es nichts ausmachen würde nur zum Feuerwerk zu kommen. Man hat halt teilweise eine lange Anreise und dann ist man nunmal vorher auch schon da und schaut sich das Fest an.

    Zum Thema Sicherheit und Organisation geb ich voll und ganz Recht, damit da nicht noch was ernstes passiert, aber ich vertrete die Meinung, dass wenn einem das nicht gefällt, was die Veranstalter da machen, dann geht man da einfach nicht hin und beschwert sich nicht.
    Es scheint ja immer noch der Mehrheit zu gefallen, sonst wären nicht jedes Jahr so viele Gäste da und jedem einzelnen kann man es sowieso nicht Recht machen.
    Ich möchte jetzt auch niemanden hier angreifen, es ist lediglich meine Meinung.

    Lg

  48. Vielen Dank für diesen offenen Brief. Ich werde mich dazu ebenfalls äußern, auch wenn ich selbst nicht vor Ort war.

    Zum Thema Rettungsdienst: Alle 500 Meter einen “Rettungspunkt” zu haben, ist bei einer Strecke von 1,5 Kilometern (Rheinuferpromenade) eigentlich sehr gut. Allerdings ist Masse nicht gleich klasse.

    So müssen solche Rettungspunkte über ausreichend Personal verfügen, das als Fußstreifen mit Rucksäcken zur Verfügung steht.

    Bei Großveranstaltungen ist die Einrichtung so genannter “Behandlungsplätze” (BHP) empfehlenswert. Dort können bis zu 100 Personen pro Stunde versorgt werden. Die Mindestbelegung eines BHP besteht aus wenigstens acht Rettungskräften und einem zugeteilten Arzt.

    Bei 750.000 Besuchern wären also etwa 750 Rettungskräfte zusätzlich zum normalen Rettungsdienst an den BHP empfehlenswert. Ob dieser Standard am Japantag erreicht werden kann, ist mir nicht bekannt.

    Die Kennzeichnung dieser Posten wäre durch Schilder, Flaggen und Leuchtballons möglich – zuständig wäre in diesem Fall das Technische Hilfswerk (THW). Ohne eine deutliche Kennzeichnung nutzt die beste Rettungsvorbereitung nichts. Möglicherweise gibt es dort also Nachholbedarf.

    Popkultur-Überschuss: Die überproportionale Vertretung von Anime und Manga auf japanischen Kulturveranstaltungen finde ich ebenfalls bedauerlich. Wie hier schon gesagt wurde, tritt dann auch in der Berichterstattung der kulturelle Aspekt zurück.

    Ich habe hier einen Beitrag gefunden, der sich auf die traditionellen Aspekte des Japantags konzentriert (Ich hoffe die Verlinkung ist in Ordnung):

    http://www.spreadnews.de/japan-tag-2016-zwischen-kampfkunst-und-mangamanie/1149663/

    Meiner Meinung nach wäre auch eine solche Berichterstattung, die sich weniger auf die bunten “Cosplay-Exoten” konzentriert, möglicherweise hilfreich um das Image des Japantags – und damit auch das Interesse potentieller Aussteller, Anbieter und Künstler – in “ernsthaftere”, weniger konsumorientierte Bahnen zu lenken.

    Just my 2 cents.

  49. Naja…klingt mir zu besorgt für nen objektiven Bericht.
    Helfen kann jeder, das ist auf Festivals nicht anders.
    Als schwangere muss man nicht überall hin.
    Natürlich ist der Japantag eine reflexion unserer Sicht auf diese Kultur, mehr nicht.

    • Dieser offene Brief ist nicht alleine auf meinen Mist gewachsen, sondern das Ergebnis einer größeren Diskussionsrunde.
      Schön auch, dass Sie mir das Recht absprechen, mich als Schwangere frei bewegen zu dürfen. Meinen Kindern auf der Bühne zuschauen darf ich also auch nicht. Schwanger bedeutet weder krank noch unzurechnungsfähig, falls Ihnen das noch nicht bekannt war.
      Oh, und zum Abschluss – der Japantag ist ein hauptsächlich von Japanern für Deutsche organisiertes Event und spiegelt eigentlich somit nicht den deutschen Blick auf die Kultur wieder. Bei anderen ähnlich angelegten Festen in Düsselorf funktioniert das auch (Frankreichfest etc).

  50. Ich kann in fast allem zustimmen.
    Ehrlichgesagt meide ich den Japantag seit Jahren, da mir das Gedränge zu heftig wird und das Angebot an Verpflegung zu winzig ist, als dass ich mir die Menschenmassen antuen will.
    Dieses Jahr war ich jedoch da, weil ich ein paar Kindern versprochen habe, sie anzufeuern während sie auf der Bühne zeigen was sie so können.

    Die Cosplayer an sich störten mich gar nicht. Haben sie all die Jahre nie. Dabie bin ich kein Cosplay Fan und kann auf den Anblick der ein oder anderen Bikini-Sailor Moon verzichten. Wer sich wirklich daneben benimmt, sind jene Leute die zu tief ins Bierglas gucken und rumpöbeln (meine Freunde und ich waren und recht einig, dass es genau solche sind, die auch an Karneval gerne mal die Kontrolle verlieren).

    Apropos Bier: Wieso gab es Stände mit deutschen Gerichten??? Die Stände hätten sich besser mit mehr japanischem Essen und/oder Getränken getan. Wir haben genug deutsche Lokale direkt um die Ecke gehabt, da kann man in Ruhe das Essen genießen, wenn man denn am Japantag nicht-japanisch essen möchte.

    Ich hab dummerweise auch das Wetter falsch eingeschätzt und während ich da den Kindern auf der Bühne zugejubelt habe, hab ich mir sehnlichst einen Stand mit Wasser herbei gewünscht.
    Die Kioske, Tankstellen, Supermärkte und sogar Drogerien waren hoffnungslos überfüllt und teilweise hatten diese irgendwann auch kein Wasser (und Schorlen und Säfte…) mehr im Angebot.
    Seit wann ist es an so einem heißen Tag ok, dass man sich beim REWE anstellen muss um überhaupt erst reinzukommen um dann zu hoffen, dass noch genug Getränke da sind?

    Von Sicherheit konnte auch kaum die Rede sein. An der kleinen Brücke, wussten wir nicht wo man denn jetzt lang sollte und ob man da überhaupt mal voran kommt. Wir hielten es dann auch für sicherer drumherum zu gehen. War kein Drama, hätte aber mit besserer Organisation nicht sein müssen.

    Und um gottes Willen all diese Merchandise Stände!!!!
    Sorry, aber all den Kram kann man auch auf Anime-Conventions, übers Internet und teilweise auch in Geschäften in und um Düsseldorf herum kriegen.
    Die schöne Erfahrung mal Kaligrafie zu üben oder einen Kimono anzuprobieren jedoch nicht.
    Wenn wir schon einen JAPANtag haben, wieso wird nicht mehr traditionelles geboten?
    Es ist doch seit Jahren so, dass diese Stände beliebt sind und die Enttäuschung groß, wenn man sieht wie viele Leute da schon anstehen.

    Ich hoffe ja, dass sich bald mal was ändert und dass den Leuten mehr von der japanischen Kultur näher gebracht wird als nur Anime und Manga. Am besten auch mit mehr Sicherheit und Getränkeständen!

  51. Der Japan-Tag ist schon seit einigen Jahren ein Treffpunkt vor allem für Cosplayer und kommt vor allem der Infrastruktur der Stadt zugute, man denke nur an die Läden in der Immermannstraße, die an diesen Tagen soviel Umsatz wie selten machen, eben weil dort Menschen hin – “pilgern”, die mehr an Manga und Anime interessiert sind, als an der Kultur selbst. Das soll hier aber keine Kritik sein, schließlich wird auch genau für dieses Publikum auf der gesamten Länge der Straße angeboten.

    Auch bin ich als Besucher an den Rheinwiesen auch dieses Jahr gewesen und kann mich den Kommentaren hier nur anschließen, es war nicht schlimmer als letztes Jahr, aber auch nicht besser.

    Das die Getränke-Stände fehlen ist jedem, der sich vor einem Besuch ein wenig im Netz umhört bekannt; einfachste Lösung: Nehmt einfach etwas mehr zu trinken mit! So schwer ist eine Wasser Flasche nun wirklich nicht und findet zudem auch in jedem Beutel/Rucksack/Itemsack Platz und kann sogar dekoriert werden; bpsw. Mana Trank o.ä.

    Sicherheit im Sinne von Security u.a. stellt besonders eine Frage; wer soll das bezahlen ?? Denn wenn es dann darum geht Eintritt zu zahlen, um an den Rhein zu kommen, ja sogar sich alle Taschen durchsuchen zu lassen, wird das in einem noch viel größerem Chaos enden, auch werden viele sich weigern, was nur verständlich ist und anders zum Rheinufer kommen, es gibt einfach zu viele Zugangspunkte. Wer will das kontrollieren und wer zahlt es ?

    Waffen der Cosplayer stören mich nicht, 99% derjenigen die derartiges bei sich tragen, wissen damit umzugehen, den 1% gibt es immer, aber man muss auch nicht auf Tuchfühlung mit einer Sense gehen, wenn es sich vermeiden lässt.

    Die Entwicklung der Stände sehe ich hier neutral, es ist schließlich eine Nachfrage-orientierte Kalkulation und auch die Japaner der Stadt wollen etwas verdienen und wenn sich das mit 1 Manga Stand besser realisieren lässt als mit 3 Kultur Ständen, dann unterstütze ich das nur zu gerne.

    Wofür ich hier kein Verständnis habe sind Leute, die Ihre Kinder zu einer solchen Veranstaltung mitbringen und dann anfangen sich zu beschweren, dass dieser Ort ja völlig ungeeignet für Kinder ist. Wenn man doch weiß, das es wahrscheinlich wieder brechend voll wird, dann bleibt man doch lieber zuhause oder besucht die weniger frequentierten Orte, wie z.B. die Immermannstraße. In solchen Menschenmassen gilt gegenseitiger Respekt, jedoch auch nur bis zu dem Punkt wo jeder gleich viel hat, schwangere oder ältere ziehen hier einfach den kürzeren, zu viele Menschen bedeuten einfach zu wenig Platz. Auch hier helfen dann Sicherheitskräfte, Kontrollen etc. nichts, weder für Kinder noch in irgendeiner Weise beeinträchtigte Personen. Wenn es voll wird, wird es voll.

    Der Japan Tag ist eine tolle Sache, wenn man hingeht, weiß man um die dortigen Probleme und bereitet sich darauf vor
    ->viel trinken mit nehmen
    ->früh losfahren
    ->Treffpunkte ausmachen
    ->Nadelöhre umgehen
    ( Bsp. Brücke am Rhein, warum nicht einfach runter gehen und an der Promenade entlang ? Wir haben keine 2 Minuten da gebraucht aber der Großteil MUSS ja über die Brücke gehen….)
    -> und zu guter letzt
    sich anpassen.
    Ganz im Ernst, wenn man hinfährt, weiß man worauf man sich einlässt.
    (Man zieht doch auch nicht direkt neben einen Flughafen und beschwert sich dann, das die Flugzeuge so laut sind?!)

    • Es hat keiner behauptet, dass die ganzen Sachen sich erst dieses Jahr so entwickelt haben. Wie im Artikel erwähnt, bin ich seit mittlerweile 10 Jahren regelmäßige Besucherin der Veranstaltung und erlaube mir somit, grade die Entwicklung der letzten 3-4 Jahre kritisch betrachten zu dürfen.
      Der offene Brief ist aus einer großen Diskussionsrunde entstanden und beinhaltet ausschließlich Punkte, die mehreren Teilnehmern dieser Runde negativ aufgefallen sind.
      Es geht auch nicht um Security mit Einlass und Taschenkontrolle, sondern einfach darum, dass offizielle Leute bzw. Ansprechpartner da sind, die bei Bedarf auch eingreifen können.
      Und auch hier nochmal ganz deutlich- der Japantag ist eine FAMILIENVERANSTALTUNG! Kindergartenkinder und Kindervereine haben Auftritte auf den Bühnen. Anscheinend liegt es Menschen wie Ihnen allerdings näher, diesen Familien ein Fernbleiben zu empfehlen, als zu versuchen an der Situation etwas zu ändern.

      • Interessant, dass Sie hier nur auf kritische Antworten reagieren und das zum Teil sogar recht schnippisch. Das mal nur am Rande…

        Ich will auch niemandem ein fernbleiben empfehlen, lediglich darauf hinweisen, dass die dortigen Umstände allgemeinhin bekannt sind und man sich dementsprechend dahingehend einrichten kann.

        Ob aus einer großen Diskussionsrunde oder, wie Sie es formuliert haben “auf dem Mist” eines Einzelnen gewachsen, ein Eingreifen von Äußeren muss in irgendeiner Weise finanziert werden, eine Reaktion darauf kann ich hier von Ihnen leider nicht finden. Und letzten Endes geht es nur ums Geld, würde es das nicht, so wären mit großer Sicherheit mehr Menschen daran beteiligt, den Tag als Familienfest zu gestalten, als Ansprechpartner zu wirken und den Tag als Austausch der Kulturen anzulegen.
        SO ist es aber nicht und die Entwicklung wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach noch weiter in Richtung Anime/Manga und daraus hervorgehend auch in Richtung Cosplayer drehen, sodass eine wirkliche Änderung einem Sisyphus-Unterfangen gleicht.
        Und das schlicht und ergreifend deshalb, weil der Großteil der Besucher zwar auch genervt ist von den Menschenmassen, jedoch auch begeistert von der Vielfalt derer, die sich an diesem Tag treffen.

        Es scheint, dass Sie lieber ein ruhiges Fest der Kulturen zelebrieren wollen, (klein-)kinderfreundlich und fern von großen Massen; nichts läge mir ferner dies zu kritisieren, doch kann auch ich für viele meiner Begleiter sprechen, wenn ich sage; das wollen WIR nicht.
        Natürlich stehen auch wir dahinter bessere Sanitätsdienstliche Versorgung bereit stellen zu lassen, als auch die Einrichtung von Wasserständen, wie z.B. auf großen Festivals, voran zu treiben.
        Nichtsdestotrotz würde eine Rückentwicklung auf vergangene Japantage, eine Begrenzung von Merchandise-Ständen oder gar Verbote für Cosplayer eher eine unprofesionelle Haltung darlegen, als der tatsächliche Wille, Kulturen miteinander agieren zu lassen.
        Vor 10 Jahren war man als Besucher vielleicht von einem Kimono noch begeistert genug, den Mangas wenig Beachtung zu schenken.
        Heute schenkt man Mangas und Animes als Besucher widerum mehr Beachtung und vergisst beispielsweise Kimonos.

        Doch wie sieht es in 5 Jahren aus ?
        Was wird kommen ?

        Anstatt sich darüber zu ärgern, dass dieses Fest, dieser Tag, nicht mehr das ist was er einmal war, könnte man sich auch darauf freuen, was als nächstes kommt.

        Es sei hier angemerkt, dass ich eine schwangere Frau als “weder krank noch unzurechnungsfähig” (Zitat: Rose 22/05/2016 at 20:25) betiteln würde.
        Lediglich dem Satz “Als schwangere muss man nicht überall hin.”(Zitat Dior da Silva 22/05/2016 at 19:21) kann ich zustimmen.
        Man MUSS ja nun wirklich nicht in eine solche Masse ‘tauchen’ wenn man (hoch-)schwanger ist.
        Wenn Sie sich selbst als nicht eingeschränkt empfinden, können Sie schlecht im Satz davor verlangen, eine Sonderbehandlung aufgrund Ihrer Schwangerschaft zu erfahren. Entscheiden Sie sich doch bitte!

        • Soll ich Ihrer Meinung nach unter alle Kommentare ein “ja, sehe ich genau so” oder “guter Kommentar, darf ich die Punkte ergänzend meiner Liste hinzufügen?” setzen? Ich diskutiere viel lieber mit denjenigen, mit deren Meinung ich nicht konform gehe und schaue, ob sie bessere Vorschläge haben bzw. woran es liegt, dass sie es so gänzlich anders empfunden haben als anscheinend viele andere. Das mal nur am Rande..

          Zum Thema Finanzierung- natürlich bedeutet die Umsetzung solcher Dinge auch einen höheren Einsatz von Finanzmitteln.
          Wobei, auch hier muss ich einschränken. Finanzmittel werden an den Stellen mehr gebraucht, an denen Behörden etc. mit ins Spiel kommen.
          Sei es die Anmietung einer größeren Fläche, mehr Sicherheitspersonal (Polizei, Feuerwehr, Notarzt) oder für die Müllbeseitigung.
          Grade beim Sicherheitspersonal würde ich es jedoch sehr wichtig finden.
          Was Ordner und Helfer betrifft, so werden diese für Großveranstaltungen dieser Art normalerweise auf Freiwilligenbasis gesucht.
          Würden die Veranstalter einen größeren Aufruf in Richtung “Wir suchen Helfer für den Japantag” starten, wären sicherlich viele Menschen begeistert dabei. Ich nehme mich und meine Familie davon nicht aus.

          Falls Sie meinen Brief als Forderung der Rückentwicklung empfunden haben, scheine ich mich sehr missverständlich ausgedrückt zu haben.
          Es geht nicht um einen Schritt zurück, sondern um einen Schritt nach vorne.
          Das hat nichts mit Cosplayer ausgrenzen zu tun (das verlangt keiner), sondern mit einem wieder Anpassen des Angebotes auch für Nicht-Cosplayer (und auch Cosplayer haben großes Interesse an mehr kulturellen Ständen geäußert!).
          Wenn Sie sich hier in den Kommentaren und auch auf sozialen Medien umschauen, ist das ein Punkt, den viele bemängeln.
          Kimonoshop schon nach kurzer Zeit ausverkauft, stundenlanges Schlange stehen für andere Kulturangebote (Kalligrafie, Origami usw.).
          Das Interesse der Besucher ist da – und meinetwegen kann man zur Finanzierung auch einen kleinen Geldbetrag von den Besuchern für solche Aktionen nehmen (50cent per Kalligrafie o.ä.), mit dem man dann wieder andere Dinge gegenfinanzieren kann. Ein solch winziger Geldbetrag tut keinem wirklich Weh (vor allem im Vergleich zu den Essens- Getränke- und Merchandisepreisen).
          Ich finde es übrigens interessant, dass viele Manga/Anime/Cosplayfans sagen, selbst ihnen sei das Angebot an Merchandise zu viel – vor allem da es an vielen Ständen das Gleiche gibt.
          Warum also an etwas festklammern, das die Bedürfnisse der Besucher nicht zu erfüllen scheint?

          Zu “Als Schwangere muss man nicht überall hin” sei gesagt, dass ich das schon als sehr persönlich und angreifend empfinde. Das hat mit Sonderbehandlung, die ich nicht mal einfordere (ich habe lediglich erwähnt, dass dies und “Mutter sein” definitiv mein Sicherheitsbedürfnis gesteigert hat), nichts zu tun. Nicht wirklich sicher haben sich übrigens auch andere, nicht schwangere, gefühlt…
          Wenn meine Kinder auf der Bühne auftreten, sollte ich also möglichst fern bleiben? Weil ich schwanger bin (und um zur Bühne zu kommen definitiv ‘in die Masse tauchen’ muss)? Na dann prost Mahlzeit.
          Wäre es nicht Sinnvoller zu versuchen an den Problemen etwas zu ändern und so das Fest wieder für alle zugänglich zu machen?
          Möchten Sie den Japantag eher als Kulturtag oder eher als Sauf- und Partyveranstaltung sehen (überspitzt)?

  52. Ich habe auch mehrere Punkte, die ich hier gerne ansprechen möchte…

    1. Die Logistik
    Für An-/Abreise kann der Veranstalter nunmal nichts, da muss gesondert die DB angeschreiben werden bzw vom Veranstalter damit beauftragt werden, Sonderfahrten bereitzustellen. Nur sind diese meist auch teuer und zur Sardinendose kommt es so oder so, da alle ja so schnell wie möglich ankommen wollen und nicht extra auf die nächste Bahn warten/warten wollen… Helfer an den Bahnhöfen – Auch eigentlich wieder ein Thema für die DB, da nur deren Mitarbeiter und die Bundespolizei dort Hoheitsrecht haben. Ergo – auch wieder teuer…

    2. Cosplayer
    Ja, ich gebe zu, ich in meinem Ork war nicht grade passend zum Thema Japan und meine “Bewaffnung” war sicherlich etwas ausfallend. Im generellen war ich etwas größer/breiter als so manch anderer. Dazu zählen meiner Meinung nach aber auch Charakter mit großen Flügeln/Schultern (wie der eine Skelleton-Cosplayer oder die Austos-Cosplayerin). Aber solche Kostüme braucht es auch und ich bin eher der Meinung, dass diese erst recht hier hin gehören, nämlich ins freie, wo man keine Platzangst haben muss (gut, die hat man trotzdem, das ist richtig). Unter anderem, da in den meisten Indoor Veranstaltungen solche Kostüme verboten sind/Sehr beschränkt sind von den Regeln her. Allerdings finde ich es auch unter aller Sau, wenn da mit Metallschwertern/Softairs rumgerannt wird… Ist nicht nur saugefährlich, sondern verstößt auch noch gegen das Waffengesetz und ist somit strafbar…. just sayin´

    3. Merchandise
    Wie meine Vorredner schon sagten – Merch hole ich mir wenn dann auf einer richtigen Con und nicht auf einer Traditionsveranstaltung… Warum u.a. Rune mitlerweile dabei ist, ist mir ein Rätsel… Mehr Angebote wie das Kimono-Anprobieren wäre echt toll.

    4. Sicherheit
    Hier muss sich defintiv VIEL mehr tun, ich habe mit mehreren Freunden gesprochen und ohne jetzt Panik machen zu wollen oder es vorraussagen zu wollen… ABER der Japantag ist ein vermeintliches Attentatsziel! So viele Besucher hat man nichtmal bei einem voll besetztem Fußballstadion oder anderen Indoor-Veranstaltungen! Also BITTE!!!! MEHR POLIZEIPRÄSENZ!!!

    Alles in allem muss ich aber sagen – Es war nicht schlimmer als die Jahre zuvor. Ich war zufrieden. Und die Leute die Fotos von mir wollten begeistert 😛 Das ist auch der Grund, warum ich das mache – Um Leute ein Lachen ins Gesicht zu zaubern^^

    • Bez. der Logistik:
      Wenn ich wüsste, dass nicht nur alle 2 Stunden eine Bahn für mich fährt, würde ich auch mal eine Bahn aussetzen, wenns zu voll ist.
      Demnach würden da mehr eingesetzte Züge schon was bringen, wenn sich die Leute einfach flexibler verteilen können.

      Bez Rune: Weil die sich überall breitmachen wo sie ihre Finger reinstecken können.
      Im Netz haben sie ja ihren Ruf weg, aber auf solchen Festen scherts keinen, was für krumme Dinger da im Hintergrund laufen.. Do it for teh Money.

      • Gut, wenn alle 2 Stunden nur was fährt, ist das was anderes. Aber wenn dann hier um Düsseldorf alle 20 minuten einer Fährt, dann versteh ichs halt nicht^^

        Ja, Rune machts falsch…. Wenn Helfer sogar schon fertig gemacht werden… Mehr sag ich nicht xD

  53. Ich finde den Brief persönlich auch sehr ansprechend, und die Idee eventuell einen Cosplaytag zu machen damit die Kultur am eigendlichen Japan Tag wieder besser hervorgehoben werden kann, da ich selbst ebenfalls Cosplayerin bin. Was die Sicherheit angeht schließe ich mich ebenfalls an. Ich saß für einen Großteil des Tages mit meiner Gruppe auf der Wiese direkt am Apollo, und zwischendurch kamen auch einige Kinder mit ihren Eltern vorbei, die sich alles genau ansehen wollten (relativ mittig). Allerdings bin ich der Meinung das es ab einer bestimmten Zeit für Kinder nicht mehr geeignet war, da der Aloholkunsum stark anstieg, allerdings auch der Drogenkonsum in der Luft lag, da Cannabis konsumiert wurde. Ich für meinen Teil will ya wirklich nichts gegen beide Arten von Konsum sagen, aber wenn Kinder in der Nähe sind, finde ich ist es ein absolutes no- go. Ich meine früher oder später werden sie sowieso darüber aufgeklärt was es ist, aber des ist trotzdem kein Grund in der Gegenwart von Kindern im Übermaß Alkohol und zusätzlich Drogen zu konsumieren, und da bin ich nicht die einzige die so denkt. Ich bitte euch, euch auch darüber Gedanken zu machen wenn ihr über Verbesserungen nachdenkt. Schon mal ein vorzeitiges Dankeschön.

  54. Ich war zwar gestern nicht da, aber diese Probleme tauchen leider nicht nur auf dem Japantag auf. Auf Veranstaltungen mit so einer Größe ist es sicherlich schwer, alles unter Kontrolle zu halten.
    Ich finde den Brief überwiegend gut, allerdings gibt es auch Punkte wo ich Melanie und Breakll recht gebe.

    1. Mehr Trinken MUSS unbedingt bei so einem Wetter sein, da gibt es kein wenn und aber.
    2. Muss es unbedingt Ordner geben, die die Massen in bestimmte Richtungen lenken (als ich das mit der Brücke gelesen habe, schossen mir sofort die Bilder der Loveparade in den Kopf) und auch mehr Sanitäter sollten vorhanden sein. Sicherlich ist das schwer und ein weiterer Kostenpunkt aber, so ungerne ich das hier offen schreibe, viele helfen einem heutzutage nicht. Ich habe es selbst oft genug erlebt. Z.B. wurde ein Japaner vor ein paar Jahren auf der Rückfahrt vom Japantag von , vermutlich, ausländerfeindlichen Männer in der Bahn fast zu Tode geschlagen. Die Freundinnen kamen weinend (teilweise selbst mit Blut beschmiert) in unser Abteil gerannt und flehten um Hilfe. Und KEINER hat geholfen. Im Gegenteil – Starke, große Männer schickten sie wütend raus.
    Deswegen sind mehr Sanitäter unglaublich wichtig, weil sie einfach einen kühlen Kopf bewahren und garantiert (!!!) helfen.
    3. Ich finde das mit den Flaschen bzw dem Glasverbot super, aber schwer umsetzbar. Bei so einer Menge kann nicht jeder Kontrolliert werden, vor allem wie soll das gehen? Der Japantag findet nicht in einer geschlossenen Messehalle statt und ich stelle es mir äußerst schwer vor, ihn abzuriegeln.
    4. Und nun zum vorletzten Punkt Das Gedränge.
    Ich finde hier sollte man beide Seiten betrachten. Sicherlich gibt es leider auch Menschen, egal ob Cosplayer oder nicht, die sich in solchen Situationen rücksichtslos verhalten. ABER. Ich, als normale Besucherin, habe es auf dem Japantag und der Gamescom oft genug erlebt, dass mir , trotz genügend Platz, rücksichtslos Kinderwagen in die Hacken und Beine gerammt wurden oder ich halb umgefahren wurde etc. Deswegen finde ich es gerade hier sehr wichtig, dass da jeder auf andere Rücksicht nimmt. Denn es ist nicht nur für Kinder oder Nicht-Raucher unangenehm, Rauch einatmen zu müssen (oder ähnliches) sondern auch, wenn man Ständig Ellenbogen, Kinderwagen etc. irgendwo reingerammt bekommt. Dadurch sind hinterher alle genervt und jeder wird zu einem Rambo 2.0
    5. Die Stände:
    Ich cosplaye zwar nicht, aber ich liebe generell die Kultur Japans.
    Und letztes Jahr habe ich auch schmerzliche mehr Stände vermisst, die einem wirklich etwas mehr von der Kultur zeigen. Ich habe fast nur Kissen und Plüschzeugstände gesehen und auch wenn das ein Teil Japans ist, so ist es doch eine Veranstaltung die einem die ganze Kultur näher bringen und feiern lassen soll – nicht nur Anime & Mange. Ehrlich gesagt finde ich auch, dass es so ein verzerrtes Bild von Japan darstellt.

  55. Ich finde auch das viel zu viel Müll auf den Wiesen rumlagen. Ich würde mir wünsche das sowohl Cosplayer als auch “Normalos” ihren eigenen Müll wieder mitnehmen oder sich ein Müllsack oder so mitnehmen würden. Das hat eigentlich schon mit Erziehung zu tun. Man schmeißt einfach nicht sein Müll irgendwo hin. Getränkestände habe ich nur einen gesehen das war auch echt krass. Alles in allem finde ich den Japantag super aber einige Punkte die hier aufgelistet wurden können echt Verbesserungen gebrauchen

  56. Unterschreibe ich sofort. Ergänzend würde ich vor allen Dingen mehr Mülleimer hinzufügen.
    Ich weiß nicht, ob wir als Hannoveraner mit der Anzahl an Mülleimern verwöhnt sind, aber teilweise haben wir ewig unseren Müll mit uns rumgeschleppt weil man weit und breit keinen Mülleimer gefunden hat (nicht nur auf dem Gelände, sondern auch in der Stadt). Und wenn man dann einen Eimer gefunden hat (wenn ich das richtig gesehen hab, waren da keine, oder relativ wenige zusätzliche Mülleimer vorhanden, sondern nur die, die ohnehin an der Promenade stehen), dann war der schon randvoll.
    Dann kam es mir so vor, als gab es für die Massen an Menschen zu wenige Toiletten. Man stand dann lange in der brütenden Sonne mitten auf der Wiese und hat sich braten lassen. (und dann gibts auch mehr Leute von der Sorte, wie das verzogene Weib im Pikachu-Kostüm, die sich dann einfach vor 20 wartende Menschen drängeln, weil sie sich fast in die Hose machen… Aber das nur am Rande..)

    Bin im Übrigen auch dafür, dass das Anime-Programm wieder geschmälert wird bzw ggfs einen entsprechenden Bereich auf dem Gelände bekommt. Ich persönlich hätte, trotz dass ich auch, wenn auch nur noch wenig, zum Kreis der Anime- und Manga-Fans gehöre, mehr klassisch-kulturelles gesehen als 15 Stände mit Anime-Figuren und Plüschviechern. Für das nächste Jahr, falls es dazu kommt, nehme ich mir auch vor, im Yukata zu kommen. Quasi mein ‘Cosplay’.

  57. Also erst mal…was tut es zur Sache wie viele kinder du hast und von wem? Ich finde, das spielt hier überhaupt keine Rolle.
    Was den Getränkeverkauf und den Sanitätermangel auf der Veranstaltung angeht stimme ich dir zu. Auch, dass es sicher nicht verkehrt wäre, sich nicht nur auf Anime und Manga einzuschießen, sondern auch wieder andere kulturelle Aspekte hervor zu heben (Aber mit dem Manga-Kram lässt sich nun mal am Meisten verdienen, seien wir halt mal ehrlich)…nun kommt aber mein großes ABER…
    Ich finde, dass es nicht geschadet hätte mal ein bisschen nachzudenken, ehe man zu so einer Veranstaltung geht. Es ist klar, dass es da voll ist. Wo viele Menschen sind entsteht nun mal auch Müll. Zerbrochenes Glas, Bananenschalen und Co sind nun echt keine Ausnahme bei großen Menschenansammlungen jeglicher Art. Bei dir klingt es so, als wäre das primär den Cosplayern zuzuschreiben. Was ich ernsthaft bezweifele.
    Und ich bezweifele ebenfalls ernsthaft, dass da der Großteil der Cosplayer Metall(!!) Waffen dabei hatte. Schaumstoff/Pappmachee und Co…bestimmt. Metall wohl eher weniger. Und selbst wenn, solange sie damit nicht um sich prügeln ist das doch ihre Sache? Die meisten Kinderwagen nehmen mehr Platz weg, als so eine Waffe. Und in der Regel sind Cosplayer vorsichtig mit den Dingern – die wollen ja auch nicht, dass ihr Zeug kaputt geht. (Oh und nein, ich bin und war nie Cosplayer)
    Bei so einem Event weiß man auch, dass die Bahnen voll sein werden. Vor allem, wenn man nicht erst seit gestern da wohnt. Wenn einen das stört, dann soll man bitte zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren. Oder daheim bleiben.
    Gleiches gilt für Zigaretten. Ich finde Zigaretten auch nicht toll. Ich finde es auch eklig beim Open Air Qualm einzuatmen und bin auch in Hab-Acht Stellung wenn neben mir einer raucht. ABER das ist ihr gutes Recht unter freiem Himmel! Dann sollen andere eben auch aufpassen und Eltern ihre Kinder kontrollieren. Und ich verstehe ehrlich gesagt sowieso nicht, wieso man kleinere Kinder (und Hunde) zu so einem Event mitnehmen muss. Denn voll ist es da sowieso – auch ohne Cosplayer. Was haben die Kinder davon, außer, dass sie mal umgetreten werden (und das passiert nun mal aus Versehen, weil man sie nicht sieht – da müssen dann halt die Eltern mal aufpassen).
    Dann soll man die Kinder doch bitte einfach daheim lassen oder selber daheim bleiben. Ganz einfach.
    Wenn ich merke, dass ein Event zu voll ist, dann nehm ich das Kind nicht mit und wenn keiner aufpassen kann bleibe ich daheim. Besser, als zu riskieren, dass das Kind eine Panikattacke bekommt oder verletzt wird.
    Was die Betrunkenen angeht: Nicht schön, aber das werden wohl kaum zu großen Teilen Cosplayer gewesen sein. Und selbst wenn: Sowas ist nun mal auf derartigen Events so. Wo viele Menschen sind, sind auch viele unangenehme Leute.
    Again: Wenn ich damit nicht klar komme, bleibe ich daheim!
    Ich verstehe auch nicht wirklich, wieso bei dir im Text so oft das Wort “Cosplayer” fällt, wenn du am Ende schreibst, dass doch eher die “normalen” Besucher (Cosplayer sind also nicht normal?) das Problem waren?
    Das mit dem “eigenen Event” finde ich mehr als unverschämt. Erstens propagierst du mit der Forderung, dass man eine gewisse Menschengruppe ausschließen möchte, zweitens wird es dadurch am Japantag nicht weniger voll – die können ja trotzdem kommen und drittens: Wie will man durchsetzen, dass Cosplayer nicht trotzdem an den anderen Tagen auch verkleidet kommen? Ist ja nicht verboten.

    Übrigens gab es Sanitäter und Polizei etwa alle 500 Meter. Ich finde, das ist durchaus nicht zu wenig.
    Sicher kann man bestimmt einiges besser organisieren, aber das liegt dann bei dem Veranstalter und ist nicht Sache oder Schuld der Gäste.
    Was die Besinnung auf andere Teile der Kultur, anstatt primär Manga und Anime angeht gebe ich dir Recht, auch, dass es mehr Getränkestände geben kann (wobei man sich auch selber was mitnehmen sollte an so heißen Tagen)

    • Im Bezug auf ihr kulturelles Verständnis finde ich die Info schon durchaus hilfreich, mit wem sie verheiratet ist.

      Ich finde auch nicht, dass Rose sich gezielt gegen die Cosplayer ausgesprochen hat, sonden diese eher im Bezug auf die mehr als Überhand nehmenden Anime-Manga bezogenen Stände mit erwähnt hat. (weniger Anime-Thematik, weniger Cosplayer.)

      Und auch ich hab genug Cosplayer gesehen, die mit ‘echten’ Katana durch die Gegend gelaufen sind oder sich Sensen aus Metall gepastelt haben. Nicht die Mehrzahl (hat ja auch kein Mensch behauptet), aber sie waren da. Ich hab allein 8-10 gezählt, und war nicht die ganze Zeit auf dem Gelände…

    • Lesen hilft – und deine eingängliche Frage wurde im Text sowohl beantwortet, als auch begründet 😉
      “Bei dir klingt es so, als wäre das primär den Cosplayern zuzuschreiben. Was ich ernsthaft bezweifele.” .. darf ich das mit einem Zitat aus dem Text beantworten? – “Dieses Jahr waren es übrigens überraschenderweise weniger die Cosplayer, die negativ auffielen, sonder viel mehr eine große Menge der „normalen“ Besucher.” (Das “Überraschenderweise” ist der Tatsache geschuldet, dass es in den letzten Jahren immer wieder größere Probleme mit -ein paar wenigen- Cosplayern gab und deswegen eine generell recht ablehnende und ungerechte Haltung zu ihnen vorherrscht.)

      “Und ich bezweifele ebenfalls ernsthaft, dass da der Großteil der Cosplayer Metall(!!) Waffen dabei hatte. Schaumstoff/Pappmachee und Co…bestimmt. Metall wohl eher weniger. Und selbst wenn, solange sie damit nicht um sich prügeln ist das doch ihre Sache?” ..auch dazu findest du eine Stelle im Text – “Einige Cosplayer meinten es zu gut und liefen sogar mit Metallwaffen und ähnlichem durch die Gegend. In Kombination mit Alkohol ergab das eine interessante Mischung, auf die ich (und viele andere) lieber verzichtet hätte.” ‘Einige’ heißt nicht ‘Großteil’ und ja, diejenigen, die zu tief in die Flasche geschaut haben, haben z.B. andere Besucher um sie herum “gepiekst”. Wenn du gerne von einer Metallwaffe getroffen werden möchtest, bitte. Ich persönlich stehe da nicht so drauf.

      “Bei so einem Event weiß man auch, dass die Bahnen voll sein werden. Vor allem, wenn man nicht erst seit gestern da wohnt. Wenn einen das stört, dann soll man bitte zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren. Oder daheim bleiben.” .. dir ist schon klar, dass Düsseldorf eine öffentliche Stadt ist, es Leute gibt, die auch Samstags arbeiten müssen und nicht mal eben “zu Fuß oder mit dem Rad” ans Ziel kommen? Aber davon ab, müssen erst Leute auf den Gleisen landen und möglichst noch ein Zug drüber rollen, bis manche verstehen, dass Sicherheit irgendwie etwas durchaus sinnvolles ist? Da es die Menschen ja offensichtlich in Ausnahmesituationen wie diesen nicht so mit dem gesunden Menschenverstand haben, sind einfach Sicherheitskräfte notwendig.

      “Ich finde Zigaretten auch nicht toll. Ich finde es auch eklig beim Open Air Qualm einzuatmen und bin auch in Hab-Acht Stellung wenn neben mir einer raucht. ABER das ist ihr gutes Recht unter freiem Himmel! Dann sollen andere eben auch aufpassen und Eltern ihre Kinder kontrollieren.” Oh weia, so Sachen wie Brandschutz etc. kommen dir schon bekannt vor? Und das andere Leute mit Zigaretten anbrutzeln (egal ob Kind oder Erwachsener) eine Straftat -Körperverletzung- ist, weißt du auch? Außerhalb der sich drängelnden und schiebenden Masse können Raucher meinetwegen tun was sie wollen, aber wenn sie andere tatsächlich in Gefahr bringen, ist das für mich nicht mehr OK.

      “Was die Betrunkenen angeht: Nicht schön, aber das werden wohl kaum zu großen Teilen Cosplayer gewesen sein.” jetzt würde ich gerne wissen, wo du aus dem Artikel heraus gelesen haben willst, dass es zum großen Teil Cosplayer waren?

      “Ich verstehe auch nicht wirklich, wieso bei dir im Text so oft das Wort „Cosplayer“ fällt, wenn du am Ende schreibst, dass doch eher die „normalen“ Besucher (Cosplayer sind also nicht normal?) das Problem waren?” Ganz einfach, um da zu differenzieren und hervorzuheben, dass die Leute in Kostümen eben nicht – wie weitläufig behauptet- immer die Bösen sind. Vor allem im Hinblick auf das gestrige Hashtag.

      “Das mit dem „eigenen Event“ finde ich mehr als unverschämt. Erstens propagierst du mit der Forderung, dass man eine gewisse Menschengruppe ausschließen möchte, zweitens wird es dadurch am Japantag nicht weniger voll – die können ja trotzdem kommen und drittens: Wie will man durchsetzen, dass Cosplayer nicht trotzdem an den anderen Tagen auch verkleidet kommen? Ist ja nicht verboten.” Und auch da hilft nachdenken und sinnentnehmendes Lesen. Kurz und knapp aus dem Artikel- “und dafür den Anime & Manga Teil des Japantags wieder etwas zu reduzieren (damit meine ich nicht, es ganz heraus zu nehmen, denn diese Themen sind schließlich auch Teil der japanischen Kultur).”
      Die Nachfrage nach einem freien Anime/Manga/Cosplay event ist groß und es war einfach eine Anregung, den an diesem speziellen Thema Interessierten mit einem zweiten Event einen eigenen Raum zu geben. Money sells und so könnten “Verluste” aufgefangen werden, die man mit der Reduzierung dieses Themenbereichs auf dem Japantag wahrscheinlich machen würde.

      Übrigens schön, dass du alle 500m Sanitäter und Polizei gesehen hast – wir, und viele andere, haben das nicht, daher ist der Punkt mit auf der Liste gelandet.

      Und was den letzten Bereich angeht, mit Kindern auf ein solches Event zu gehen, sei gesagt, dass der Japantag ein Familienfest ist. Kindergärten und Kindervereine haben Programmteile auf der Bühne – sollen die jetzt bitte auch zu Hause bleiben müssen? Statt von den Erwachsenen zu erwarten, dass sie sich entsprechend benehmen, ist es wohl viel einfacher Kindern und ihren unverschämten Eltern die Schuld zu geben.. das lässt tief blicken.

      Liebe Grüße~
      eine sehr nachdenkliche Redakteurin

  58. Ganz ehrlich finde ich diesen Brief leicht übertrieben. Es ist unmöglich bei 750.000 Besuchern auf jeden einzelnen aufzupassen. Bei dem Punkt der Bierflaschen gebe ich recht aber im Punkto der Bahn und der Ordnung innerhalb der Bahn widerspreche ich, denn auch dort ist es unmöglich bei solchen “Massen” wirklich Ordnung zu bewahren. Zum Punkt mit den 4 Sanitäterständen, jeder Mensch ich Alter von 18+ sollte 1-mal Erste Hilfe gemacht haben und somit auch in der Lage sein im Notfall einen Menschen zuhelfen bei 750.000 Besuchern finden sich dann auch bestimmt Leute die helfen wenn es ein Problem geben sollte . Auch beim der Wasser bereitstellung gebe ich der Autorin recht, ich gehe aktiv auf Festivals wie Vainstream etc. Dort werden bei extremer Hitze Wasserflaschen ohne eine Bezahlung oder der gleichen bei den Menschen verteilt zumindestens and die Personen die so aussehen als bräuchten sie es.

    mfg Breakll

    • Ich denke nicht, dass es hier nur um 08/15 Herzlungenwiederbelebung geht. Die sollte natürlich jeder in diesem Alter können, aber nicht alles kann ein Laie behandeln und es gibt mehr als einen Notfall wo Medikamente mehr als notwendig sind oder der Patient schnell in das Krankenhaus muss.
      Bei der Loveparade in Duisburg hätte es auch mehr Helfer geben müssen, da war es auch eine Engstelle, eine Massenpanik und Zack, die Patienten haben sich gestapelt. Ich denke keiner ist an der Wiederholung eines solchen Ereignisses interessiert.

      • Sorry, nein bei der Loveparade lag es NICHT an zu wenig Helfern, sondern DÄMLICHE Planung der Stadt! Man KANN keine Veranstaltung mit Zäunen Umkreisen und den Eingang zusammen MIT den Ausgang legen! Ist einfach so. Ich war dort! Und als ich rein bin habe ich sofort gesagt, dass wird nie gut aus gehen, wenn viele Leute gehen wollen und wiederum viele rein wollen. in Essen und Co war überall alles offen und da konnte man ohne Probleme gehen und ausweichen!

        Ich meide JEDE Veranstaltung die nun meint “Wir zäunen ein und kontorllieren den eingang, es ist ja das in duisburg passiert” weil ich mich nicht wie ein Tier einzäunen lasse.
        Wiederholen wird sich das nur, wenn man wieder so deppert ist und einzäumt und ein- & Ausgang an die gleiche stelle macht.

    • Ist das Ernst gemeint? “Man weiß ja vorher, wie es ist…”, “…Die Kinder muss man dann halt zu Hause lassen…”. Dieser Tag wurde gemacht, damit man die Kultur Japans kennen lernen kann und um die Deutsch-Japanische Freundschaft zu feiern und nicht damit irgendwelche Menschen sich wie rücksichtslose Hinterteile verhalten können und alles ohne Verstand zumüllen können.
      Manche Familien werden vielleicht nie in ihrem Leben die Gelegenheit haben in dieses Land reisen zu können und nur weil sich ein paar Egoisten benehmen wollen wie offene Hosen, sollen sie dann halt darauf verzichten den Japantag zu besuchen, auch wenn es sie dennoch interessiert oder sie es ihren Kindern zeigen wollen, dass es auch andere Kulturen gibt?
      Wird hier in den Kommentaren auch teilweise wirklich gerechtfertigt, dass Leute meinen in der Öffentlichkeit Drogen konsumieren zu müssen? “ja so ist das auf Großveranstaltungen…. Kann man schlecht kontrollieren….”, es ist schlimm genug, dass man überhaupt daran denken muss so etwas zu kontrollieren. Deutschland und Düsseldorf im speziellen ist auch für dieses Klientel ein freier Ort und wenn sie schon meinen diesen Süchten nachgehen zu müssen, dann sollen die doch zu ihren Kollegen am Immermannkarré gehen, die stört das auch nicht.
      Die Verfasserin des Briefes hat bis auf die Sache mit dem Rauchen auch von niemandem verlangt sich einzuschränken sondern lediglich das einige mal ihren gesunden Menschenverstand benutzen und vielleicht nicht mit angezündeter Zigarette durch die gedrängte Masse laufen (am Rand war genug Platz), einfach mal Rücksicht, das ist kein Rave und keine Privatparty auf der man mal so richtig die Sau heraus lassen kann, sondern wie oben gesagt, da sollte auch Kultur vermittelt werden, da sollte man Spaß haben (ich meine nicht den Spaß, der andere verletzt oder sie bedroht, ja rauchen mit ungenügend Abstand zu anderen und übermäßiger Alkoholgenuss mit anschließender Pöbelei sind für mich Bedrohungen).

      Natürlich sind mehr Sanitäter eine Kostenfrage aber ich denke Duisburg hat eindrucksvoll gezeigt, wie man es NICHT macht, also sollte es nicht schwer sein die Menschen von Eintrittszahlungen zu überzeugen.

      Auch mehr Polizei wäre angesichts von Silvester in Köln und der Ereignisse auf dem Karneval der Kulturen in Berlin absolut gerechtfertigt gewesen.

      Ich habe bei weitem nicht erwartet, da alleine zu sein, ich bin auch nicht daran gestorben ab und zu mal in die Hacken getreten worden zu sein (egal ob durch Füße oder Kinderwagen) und wie sehr daneben sich Leute in großen Mengen benehmen können ist für mich seit Karneval auch kein Geheimnis mehr, aber warum müssen sich die stillen, angenehmen Genießer zugunsten der paar Blödmänner einschränken?

      Des weiteren habe ich vielleicht gepennt aber mir haben auch die japanischen Sportarten gefehlt. Ich habe zwar ab und zu jemandem im Gi gesehen aber ich habe keine Vorführungen oder Stände zum Thema Kendo, Karate und Co gefunden?

      Ich finde den Brief sehr gut formuliert und auch nachvollziehbar und ich finde es wirklich nicht zu viel verlangt von allen, egal ob mit oder ohne Kostüm Rücksicht zu verlangen.

      • Mehr Polizei war da – nur leider waren die nur oben unterwegs.
        Im Vergleich zu 2014 / 2015 gab es sowohl eine Erhöhung der Südländer, als auch der Polizei. (Erstere sind mir leider in Einzelfällen ebenfalls negativ aufgefallen, jedoch auch diverse deutsche Besucher … hier insbesondere der Stau-Schupser ~ 40 und diverse nicht Cosplayer und teilweise Cosplayer beim kiffen und saufen, die waren aber so um die geschätzte 10-14 max. jedoch 16)

        Leider, wie eben schon erwähnt, waren die Polizisten NUR im Stadtbereich und nicht unten am Rhein zu finden. (Zumindest nicht die drei Mal, als ich mich durch die Menge kämpfte!) Es gab keine Verkehrsführung an Engpässen und eine zeitige Eingriffsmöglichkeit, bei diversen Vergehen, war daher auch nicht möglich!

        Und wie ich oben schon schrieb, gerne soll man die Stände voneinander trennen und es ermöglichen, dass jeder seinen Bereich ausnutzt! (Wie es auf anderen Veranstaltungen auch der Fall ist!)
        Dies würde erlauben die Anime/Manga/Kunstgegenstände und Co. von den kulturellen Angeboten zu trennen. (Dann könnte ich vielleicht auch mal einen Kimono anprobieren ^^)

        Die Kaufangebote finde ich spitze, denn anders als auf speziellen Konventions, kann man hier umsonst zu diesen Ständen. Bei der erwähnten Dokomi bezahlt man für den Innenbereich. Es spricht da nichts gegen, aber, genau das ist auch etwas was den Scharm des Japantages mit ausmacht! Neben der Kultur und dem Essen. Das sollte auch so bleiben, aber eine gute Organisation, so das man auch mal an die Stände rankommt und auch das kulturelle mitnehmen kann, ohne auf eine Menge an Menschen und Köpfen zu starren, die einem nur noch die Hälfte der Bühnen ersichtlich werden läßt, fände ich ebenso wichtig.

        Bei den Tieren stimme ich zu die haben nichts in einer solchen Menge verloren (2014 lief eine Cosplayerin mit einer Schlange rum, das Tier tat mir so leid! Gerade Schlagen die Ihre Umgebung mittels Vibration wahrnehmen, das muss Stress pur für das Tier gewesen sein! Aber auch Hunde und Co. gehören nicht in so eine Menge!), was die Kinder angeht, in der Menge sind diese wirklich verloren. Ich hätte mein Kind auf den Arm genommen und nicht, wie ich es diverse male gesehen habe, vor mir hergehen lassen.

        Natürlich ist das ein cooles Event AUCH für Kinder, allerdings waren dies Jahr mindestens 1/3 mehr Leute da als 2014 – mit der Menge an Menschen gab es nur wenig “Fluchtmöglichkeiten” und die damalig schon engen Stellen wären mehr als nur überfüllt.

        Übrigens, wo wir bei Rücksichtslos sind – es sind noch Leute mit dem Fahrrad durch die Menge am Rhein gefahren.
        Ebenso haben die Flaschensammler Einkaufswagen, Taschen, Rollkoffer und Co. durch die Mengen geschoben.

        * Das muss beides auch nicht sein!

        “Wird hier in den Kommentaren auch teilweise wirklich gerechtfertigt, dass Leute meinen in der Öffentlichkeit Drogen konsumieren zu müssen?”
        => Das habe ich nicht so aufgefasst in den Kommentaren? Welche Kommentar?

        Ich fand das auch unmöglich, gerne mal einen Sake, aber sich mit Kiffen und Saufen und den billig Vokaflaschen abzuschießen, die dann später überall in der Stadt und am Rhein zu finden waren… -.- Einfach zerschmettert oder liegen gelassen. Das sind für mich rein weg Aso­zi­a­le! Wobei die Diebe und Begrapscher da ebenfalls drunterfallen!

  59. Übrigens bin ich einer der wenigen Gäste aus Österreich – musste dafür eine lange Reise (mit Bus, insg. 14 Stunden) hinter mir nehmen, um den Fest miterleben zu können und langjährige Internetbekanntschaften endlich einmal zu treffen.
    Zufriendenheit und Enttäuschung sind etwas gleich gewichtigt, aber trotzdem werde ich nächstes Jahr nochmals vorbeikommen.

  60. In allem Punkten muss ich zustimmen. Ich bin zwar das erste Mal da und hab mir die Kritiken von Vorjahr angelesen und hab mich mental vorbereitet für heuer, also trifft mir die “Überraschung” nicht sehr groß.

    Zur Eindämmerung des Besucheransturms könnte man eventuell noch dazu eine Eintrittskarte dafür verlangen. Ich weiß, dass es einigen nicht gefallen wird, aber wenn es wegen die Drogenhippies nicht gut läuft, dann muss solche Vorschläge her.
    Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr so wird.

  61. Liebe Rose,
    obwohl ich eher der “Fangemeinde” der Anime/Manga-Fans zuzusprechen bin (wobei ich mich derer seit Jahren immer weiter Distanziere, da ich einfach mit der Allgemeinen Fanbase nciht mehr zurecht komme – ich fühl mich ‘zu alt’ für einige der etablierten Attitüden), möchte ich hier gerne mehrfach utnerschreiben. Ich war vor 4 Jahren das erste, und letzte, Mal auf dem Japantag. Weil ich mir eben mehr Kultur und weniger Convention gewünscht habe.
    Ich kritisiere schon seit Jahren das rücksichtslose Verhalten einiger weniger Cosplayer, die dann aber eben gravierende Meinungen schüren. Man muss an einem solchen Tag nicht mit 3Meter-Flügeln durch die Stadt marschieren (und sich dann beschweren, wenn jemand die Schnauze voll hat und seine Wut entlädt. Nicht, dass ich es gutheiße, aber verstehen kann ich es sehrwohl).

    Wir haben tatsächlich,a uch in Düsseldorf, bereits fest datierte Veranstaltungen, auf denen die Cosplayer sich treffen können, Stichwort Dokomi, ist auch erst einen Monat her.

    Für mich als “normalen” Besucher ist der Japantag als solches gestorben. Da fahr ich lieber irgendwann im Jahr nach Düsseldorf, da habe ich Platz und Ruhe und LUFT und kann STRESSFREI erleben, was auf meiner Liste steht.

    Ich beführworte ganz klar die Bitte, die Verkaufsstände wieder zurückzufahren und sich mehr auf den kulturellen Aspekt zu konzentrieren.
    Wie allerdings eine Waffen/Cosplay/Getränkekontrolle an allen Zufahrten der Stadt ablaufen soll, ohne massiven Rückstau zu verhindern, weiß ich nicht.

    Auch MUSS etwas an der Transportlogistik getan werden.
    Ich fahre regulär schon etwas über 2 Stunden. Und dann zu wissen, dass man sich in eine Sardinenbüchse quetschen muss…nein danke.
    Die Bahnfahrt ist eines DER Contraargumente für mich.

  62. genau deswegen geh ich nicht auf den japantag. obwohl ich SEHR gerne würde. es ist mir schlicht und einfach zu voll. vor allem weil ich aus tirol anreisen würde und dann nicht mit unorganisiertem gedränge “belohnt” werden möchte.
    ich bin zwar sehr großer manga\animefan, aber wenn es weniger manga\animestuff zugunsten japanischen kulturgut gäbe, wäre das voll in Ordnung, da es eh genug conventions gibt. zb. die dokomi is ja knapp davor. auf dem japanfest in München gibts nur 1-2 manga/animestände, dafür sehr viel kultur und es funktioniert super!

  63. Ich war gestern ebenfalls dort, bin 22 Jahre und Cosplayer. Ich wollte mal einige Punkte ansprechen und meinen Senf mit dazu geben.

    1. Während dieses ganzen Events kamen mir immer wieder Gedanken wie “Warum nehmen die Leute kleine Kinder, Kinderwagen und Tiere mit auf diese Veranstaltung?” Klar, man möchte den Kindern die Veranstaltung nicht vorenthalten. Aber die Kleinen und die Hunde taten mir allesamt so Leid, weil sie entweder fast zerdrückt oder beinahe zertrampelt wurden, gerade bei diesen Engpässen. Es ist traurig, dass man mit dem Gedanken spielen muss, Tiere und Kinder zu Hause zu lassen, aber… wenn ich so klein wäre und unter so vielen Menschen bin, ich hätte die Panik und den Stress meines Lebens gehabt.

    2. Für das Alkohol- und Glasverbot wäre ich auch. Allerdings ist das extrem schwer umzusetzen, wie ich das sehe. Die Helfer können, selbst in großer Zahl, nicht immer und überall sein und es gibt verdammt gute Schmuggler, die es trotzdem schaffen, Flaschen aus Glas und Alkohol auf das Event zu schmuggeln. Und das sind dann genau die, in deren Hände solche Flaschen nicht sein sollten.

    2.1. Betrunkene Cosplayer habe ich persönlich überhaupt nicht erlebt. (Es wäre auch extrem gefährlich gewesen, bei diesen Temperaturen noch zu trinken und gerade für leicht bekleidete Cosplayer mit eingeschränkter Wahrnehmung… ich denke, ich brauche das nicht zu weiter zu erläutern.) Es waren tatsächlich Leute, die sich nicht mal für das Event interessiert haben, sondern einfach nur in der Menge sein wollten, um Unruhe zu stiften und sich teilweise über die Cosplayer lustig zu machen. Alles erlebt gestern!

    3. Ein eigenes Event für Cosplayer? Bloß nicht! So lieb diese Idee auch gemeint ist, aber zunächst mal würde das niemanden davon abhalten, am Japantag trotzdem im Kostüm zu erscheinen und das andere Event als Zusatzgelegenheit anzusehen und sollten beide Events am selben Tag an unterschiedlichen Orten stattfinden, würden sich eine Menge Leute, inklusive mir, herzlichst bedanken. Wir werden eh schon als Randgruppe angesehen, was uns oft nur allzu deutlich gemacht wird durch die Medien und Aussagen wie “Ach, gehörst du auch zu diesen Verrückten?” und durch eine “Abschiebung” (klingt böse, aber mir fiel kein treffendes Wort dazu ein, außer das) würde sich das Gefühl noch verstärken. Zumal Cosplay auch zur japanischen Kultur gehört und das würde alles kaputt machen, wofür der Japantag steht. Dass man sich darüber ärgert, dass die Kultur an sich deswegen ein wenig zu kurz kommt, kann ich verstehen. Aber eine Trennung des Ganzen würde bei vielen sicher sauer aufstoßen.

    Ansonsten unterschreibe ich den Brief, so wie er ist. Rettungsassistenten sollten noch mehr eingesetzt werden. Bitte, bitte, bitte setzt Sonderzüge ein auf Hin- und Rückfahrt! Und Getränkestände müssen noch mehr vorhanden sein! Da bin ich auch absolut für!

    • Dem stimme ich ebenfalls zu. Ich bin vor allem auch für Richtlinien was Waffen zu Cosplays angeht. Waffen aus Metall sind viel zu gefährlich und meiner Meinung nach sowieso komplett unpraktisch für Cosplays da man diese zu keiner Convention mitnehmen darf.
      Für die überfüllten Bahnen können die Leute vom Japantag wohl eher weniger…das ist eine Sache der Deutschen Bahn (und weiß der Geier wie die anderen Betriebe heißen). Eine Freundin von mir kam heute morgen mit 6 Stunden verspätung zu Hause an…wenn man bedenkt das auch viele Minderjährige mit dem Zug wieder nach Hause fahren müssen (und das Teilweise 4 oder 5 Stunden lang) muss da dringend was dran geändert werden.

    • Gerade Sonderzüge wären wirklich wichtig. Vor allem da die Veranstalter, die Stadt und die DB die letzten Jahre immer und immer wieder die selben Probleme im Bezug zu den maßlos überfüllten Bahnen gerade kurz nach dem Feuerwerk, bemerken konnten. So musste ich vergangene Nacht 40 Minuten auf den nächsten Zug warten, weil der erste überfüllt War und als ich dann im Zug saß, haben wir 70 Minuten anstatt 18 gebraucht von Düsseldorf bis Duisburg, weil wir durch die Überfüllung und ein paar Deppen, die in der Lichtschranke standen, jeweils 25 Minuten an den 2 Haltestellen auf dem Weg gebraucht haben, bis die Türen alle geschlossen waren und wir endlich fahren konnten. Wären regelmäßiger oder mehr Züge gefahren, hätte man sich nicht so quetschen müssen und man hätte eher saß warten auf sich genommen, wenn man nicht mindestens 40 Minuten für eine weitere total Überfüllte Bahn hätte warten müssen

    • Mit diesem Kommentar im Anhang könnte ich auch den offenen Brief unterzeichnen. Ich bin die meisten Jahre im Cosplay dort gewesen, habe mich diesmal aber mehr dem Wetter angepasst. Grundsätzlich ist der Japantag in meinen Augen nicht für besonders sperrige und aufwändige Cosplays geeignet, so sehr ich sie auch bewundere. Waffen aus Metall gehören ganz allgemein nicht auf große Veranstaltungen. Kontrollen von Waffen und Alkohol/Drogen würde ich befürworten. Aber die Cosplayer vom Gelände verbannen zu wollen, geht einerseits zu weit und verfehlt andererseits auch vollkommen den Sinn.

      Es waren dieses Jahr zwar mit sicherheit AUCH Cosplayer, die getrunken oder geraucht haben, aber die große Masse derer, die negativ aufgefallen ist, gehörte nicht der Cosplay Szene an. Ganz im Gegenteil: auch die Cosplayer beschweren sich über den wachsenden Marihuana und Alkohol Konsum, über die Stimmung, die immer mehr ins Negative kippt, über unnötiges Gegröhle beim Feuerwerk und über be- und angetrunkene Männer, die den jungen Mädchen unter die Röcke oder an die Brüste greifen. Die angesprochenen Probleme betreffen die Cosplayer im gleichen Maße wie die anders interessierten Besucher, wenn nicht sogar in größerem Maß, da wie gesagt gerade auch weibliche Cosplayer belästigt wurden. Wir sollten da gemeinsame Lösungen finden.

      • Vielen Dank für den Kommentar – das sehen wir ebenfalls so!
        (Im Text: “Dieses Jahr waren es übrigens überraschenderweise weniger die Cosplayer, die negativ auffielen, sondern viel mehr eine große Menge der „normalen“ Besucher.” – das “übrigens” ist dem negativen Eindruck geschuldet, der leider in den letzten zwei Jahren von den Cosplayern entstanden ist. Kostüme fallen halt mehr auf, deshalb ist es einfacher “DEN” Leuten die Schuld zuzuschieben. )
        Liebe Grüße~

        • Ein Tip: redet mit DEN Leuten 🙂
          Auf anderen reinen Manga/Anime/Cosplay Veranstaltungen wie bsp. der Connichi ist es kein Problem, mit einem Kind über das freigegebene Gelände zu gehen, genau so wenig wie zur AnimagiC in Koblenz oder Bonn am Rhein entlang – war es auch in den letzten Jahren nicht. Ganz im Gegenteil, es gab Kinder die sich extra dafür in ihre Karnevallskostüme geworfen haben, was wiederum bei uns Cosplayern gut ankam. Der Drogenkonsum hält sich dort auch in Grenzen. Ich will nicht allen Cosplayern eine vollkommen weiße Weste überziehen, aber das Problem am Japantag sehe ich – nicht erst dieses Jahr – wo anders.

        • Rose ich muss Melanie & Coco da zustimmen. Cosplay gehört für mich dazu und ich wünschte es wären so viele wie in 2014 dagewesen, schade ist jedoch das die anderen Stände so überlaufen sind, das man gar keine Chance hat an diese ranzukommen oder auch nur einen guten Platz zum zuschauen ergattern könnte. Hier wünsche ich mir auch eine bessere Organisation.

          * Vielleicht Tribünen o.ä. – diese auch gerne für 2-5€ als Sitzgelegenheit.
          * Vielleicht auch mit angrenzender Getränkebar?

          Ich habe mich auch über diverse Waffen gewundert (z.B. über einen Bogen + Pfeil, aktive Sehne und einem jagt Pfeil mit Wiederhaken – das Cosplay war spitze, die Dame ist auch anständig damit umgegangen, aber, ist schon eine tötliche Waffe und erst ab 18 erwerbbar.), aber schlimmer fand ich die aggressiven Flaschensammler und die Grapscher, wovon ich leider auch etwas mitbekommen musste. Zwar betraf es nicht mich/uns direkt, allerdings dennoch Scheiße, wenn die Freundin eines Besuchers nur wenige Meter vor uns angegrapscht wird, Oo. Mitten in der Menge, ohne Scharm. Parallel war Ihre Handtasche danach offen, war es der Grapscher? Kann ich nicht sagen!

          Diebstähle haben auch viele Besucher gemeldet, zumindest empört auf Facebook oder auch traurig!

          Dann der Müll und die Flaschensammler die Mülleimer leerräumten oder umkippten. Sowas geht einfach nicht!

          * Würde zum Brief noch hinzufügen wollen das man Mülleimer aufstellt, die nicht ausräumbar sind! Diese gibt es in diversen Städten schon – was auch seinen Grund hat. Des Weiteren sollten die Mülleimer groß genug sein! Die Müllberge haben sich überall gestapelt.

          An allen möglichen Ecken, mit jedoch zumeist nicht Cosplayern, lagen reihenweise billig Vodkaflaschen rum und es roch nach Kanabis und ähnlichem. Bin da nicht so affin, meine Begleitungen meinten aber das der “Zigarettenrauch” der uns da entgegengeblasen wurde und de rkomisch roch Drogen waren.
          Erschreckend fand ich die ganzen besoffenen Minderjährigen. Es waren doch viele 10 – 14 Jährige dort, die nicht gerade gut bei einem Alkoholtest weggekommen wären.
          Ich finde das man gerne einen Sake trinken kann, aber sich abzuschießen mit Vodka und Co. unverschämt! Und dann noch Kiffen ohne Ende?

          Also etwas gegen: Belästigung, Alkohol, Drogen, Diebstahl und Müll tun!

          Und schön wären wirklich mehr Sitzgelegenheiten – insbesondere im Schatten! z.B. unter der Brücke oder unter den Brücken!
          Und natürlich eine Möglichkeit den kulturellen Vorführungen folgen zu können, ohne auf eine Menschenmasse zu starren, die vor den Bühnen stehen.
          Dies wie oben geschrieben gerne als Tribüne an passender Stelle und GERNE auch mit einem gewissen ENTGELD! Das wäre mir das entspannte Sitzen, die Möglichkeit bessere Fotos zu schießen und das ganze zu genießen echt wert.

          Die Schubser in der Menge habe ich leider auch erleben müssen, neben mir war eine Mutter mit Ihrem ca. sechs Jahre altem Kind im Stau, wäre ich nicht stabil genug um den älteren Herren ~40 mit Anhang “abzuwehren”, wäre ich auf den beiden gelandet! Unverschämt, insbesondere da er sich mit seinem Ellenbogen an den Cosplayerinnen links neben mir vorbeischob, um zu der Spitze und damit zu der angrenzenden Bar zu gelangen! 🙁

          PS: Alles in allem bin ich das erste Mal 2014 auf dem Japantag gewesen, eben wegen den Cosplays, der schönen Athmosphäre, dem lieben Umgang, der Knuddelgemeinschaft, der Möglichkeit mit netten Leuten zu sprechen, Fotos mit diesen zu machen und die japanischen Speisen und Getränke zu genießen, sowie das Feuerwerk. Die Kultur war leider nicht so greifbar, außer an den offenen Bühnen. Da die Stände leider zumeist nicht erreichbar waren – die Schlangen waren bei den meisten so lang, das man eine halbe oder eine Stunde warten hätte müssen. Daher habe ich davon nicht viel mitgemacht. Schade an sich!

          * Die Konzentration auf Manga’s, Anime’s und auch Figuren und Co. empfinde ich nicht als schlimm. Man könnte diese eher kombinieren und einen Bereich mit Kulturellem aufziehen und einen anderen mit eben diesen Kunstgegenständen und Fan Artikeln. 🙂
          So könnte jeder sich in den Bereichen aufhalten, dies ist auf anderen Veranstaltungen ja ebenso! Und es wäre sinnvoll!

          Schade fand ich es allerdings, dass das Teehaus bzw. genauer die Shennong Tea Lounge geschlossen wurde bzw. nur noch ein Bubble Tea Verkauf war!
          Dorthin haben wir uns die letzten zwei Jahre immer gerne für ein, zwei Stunden verzogen und Gyokura und Co. genossen.

          Alles in allem war das Jahr 2014 besser, 2015 war mir etwas zu nass. 😉
          2016 – es hat wohl Spaß gemacht, aber obige Punkte sind mir auch aufgestoßen.

  64. Hallo 🙂
    Ich bin durch eine Gruppe auf Facebook auf diesen Brief gestoßen & muss ihn jetzt mal echt loben.
    Alles was darin steht ist vollkommen richtig und ich teile diese Meinung.
    Ich selbst war als Cosplayerin da, jedoch habe ich mich auch über die Stände geärgert. Merchandise kann ich auch auf jeder x-beliebigen Convention kaufen!
    Die Betrunkenen gingen mir sehr auf die Nerven, einige sind sogar meine Begleiter dumm angegangen… Sowas sollte nicht so sein. Ebenfalls konnte ich nur den Kopf über diejenigen schütteln, die meinten Gras oder Shisha zu rauchen. Das muss nicht in der Öffentlichkeit sein, vor allem nicht bei so einer riesigen Menschenansammlung.
    Deinen Besserungsvorschlägen stimme ich ebenfalls zu – das würde vieles besser machen.

  65. Toll würde ich in fast allen Punkten unterschreiben.
    Ich selbst bin auch cosplayer.ABER ich sage der Japantag ist in aller erster Linie ein KULTURFESTIVAL und keine cosplay con. Wenn dann besagte cosplayer rumlaufen u meinen was is das für ein scheiss wenn auf der Bühne ein jap. Fächertanz aufgeführt wird frag ich mich was soll das. Hier geht es um Kultur u Tradition und um japan. Natürlich gehören mangas animes u co dazu aber das macht japan nicht aus. Ich finde es schade das au das tv es so hinstellt. Traurig.
    Und zu den flaschen mülleimern u co bitte passt doch mehr auf,kinder sind unterwegs überall glas und müll da muss dringend mehr getan werden.ich will auf dem japantag, japans kultur sehen und mich dran erfreuen. Cosplay ja aber es soll bitte bitte nicht die überhand gewinnen dafür ist der japantag nicht da.
    Und was ich noch finde leute nehmt mehr rücksicht auf andere das gedränge geschiebe und gestosse u rauchen in der menge ist gefährlich!!!!!!

    • Doooch, der Japantag ist auch für Cosplay da, da – wie Sie bereits erwähnt haben – es um die japanische Kultur geht und Cosplays da einen großen Teil einnehmen.

      • Das ist nicht richtig, so ein großen Teil nimmt Cosplay in Japan gar nicht ein. Aber trotzdem sollte man Cosplay natürlich nicht vom Japantag verbannen 🙂

      • Cosplays nehmen in Japan einen großen Platz in der Kultur ein? ..vielleicht waren Sie in einem anderen Japan als ich… 🙂

        Aber um Ihnen mit den zwei ausschlaggebenden Sätzen der Kommentatorin zu antworten: “Cosplay ja aber es soll bitte bitte nicht die überhand gewinnen dafür ist der japantag nicht da.” und “..der Japantag ist in aller erster Linie ein KULTURFESTIVAL und keine cosplay con”.
        LG

        • Der Anteil an Cosplayern an der Besucherzahl wird maßlos überschätzt. Zwar wird bei der Besucherzahl gelogen, dass sich der Rhein verschiebt, aber ob es jetzt 1.000 oder 5.000 Cosplayer auf die angeblichen 750.000-1.000.000 Besucher sind, dürfte ziemlich egal sein. Das Event hat erheblich größere Probleme. Ich bin übrigens kein Cosplayer.

  66. Sehr guter Brief.kann man sich irgendwie daran beteiligen oder in ähnlicher Weise unterstützen ?

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