Samurai Samurais
Bild: Pixabay

Am Samstag zogen ein weiteres Mal 1.500 Teilnehmer anlässlich des größten Samurai-Festes in Japan, dem Shingen-ko Matsuri in Kofu, in Rüstungen durch die Straßen.

Das Shingen-ko Matsuri fand am Freitag ein weiteres Mal in der Stadt Kofu statt und zog zahlreiche Schaulustige an. Knapp 1.500 Menschen trugen traditionelle Samurai-Rüstungen und Waffen und zogen am Samstag durch die Straßen. Das Fest wird zu Ehren des Kriegsherren und Fürsten Takeda Shingen gefeiert, der im 16. Jahrhundert lebte.

Der Umzug stellt Shingen mit seinen 24 Generälen nach, die er in die Schlacht führt. Bevor die Gruppe loszieht, stoßen alle einen lauten Kampfschrei aus. Die Teilnehmer können sich jedes Jahr freiwillig bei dem Komitee für das Fest melden und stammen oft aus vielen verschiedenen Regionen Japans. Am späten Abend kehrte die Armee zur Burg Maizuru zurück und feierte mit den Schaulustigen und einem Feuerwerk den Sieg.

Das Shingen-ko Matsuri geht jedes Jahr über mehrere Tage und gilt seit 2012 als größtes Fest seiner Art. Am ersten Tag bauen die Samurai ein Lager vor der Burg Maizuru auf. Nach dem Aufmarsch der Armee und Shingen folgt am Sonntag der Kinder-Samuraiaufzug, bei dem zahlreiche Kinder in Rüstung den Umzug nachstellen. Ebenfalls gibt es Musikveranstaltungen, Karate-Vorführungen und Trommler zu sehen. Während dieser Tage gibt es zusätzlich die Shingen-Gourmet-Straße.

Am 12. April ist der Todestag von Takeda Shingen. Ihm gedenken die Bewohner am Takeda-Schrein. Im Oktober wird die Parade wahrscheinlich auch in Paris stattfinden, um einen Einblick in die japanische Kultur zu gewähren.

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