Tateyama Kurobe Alpine Sighseeing Route in Japan mit 17 Meter Schneemauer
Bild: Kyodo News

Japans 37,2 Kilometer lange Alpin-Sightseeing-Route mit ihren 17 Meter hohen Schneewänden wurde endlich eröffnet.

Nachdem die ursprüngliche Eröffnung durch starke Schneestürme verschoben werden musste, wurde am Montag nun endlich die Sightseeing-Route durch das Tateyama-Gebirge eröffnet. Das Gebirge befindet sich in den nördlichen Alpen Zentraljapans. Die Route mit ihren 17 Meter hohen Schneewänden verbindet die Stadt Tateyama in der Präfektur Toyama mit der Stadt Omachi in Nagano und ist wegen ihren Bergen, Tälern und Wasserfällen beliebt.

Die zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland haben nun bis zum 22. Juni die Möglichkeit, durch einen Weg neben den hohen Schneemauern, der „Yuki no Otani“ (Riesiges Schneetal) genannt wird, zu wandern. Die Schneemauern und der Weg sind durch Schnee-Räumungsarbeiten entstanden, der durch das Tateyama Murodo-Plateau auf einer Höhe von 2.450 Metern gefräst wird.

Die Besucher der Sightseeing-Route sagten unter anderem, dass sie von der Größe der Schneemauern überrascht waren und dass sie wohl nirgendwo anders eine so hohe Schneemauer sehen könnten. Da vor allem immer mehr ausländische Touristen die Route besuchen und auf ihr wandern, erwarten die Streckenbetreiber, dass in dieser Saison, die bis Ende November andauert, rund eine Million Besucher die Route erkunden, was rund 70.000 mehr wären als vor einem Jahr.

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