Japanische Grundschule
Bild: ajari / Flickr (CC BY 2.0)

Die Englischkenntnisse der Schüler an japanischen öffentliche Junior- und Oberstufenschulen verbessern sich, bleiben aber deutlich hinter den Zielen der japanischen Regierung zurück. Das zeigte am Freitag eine Umfrage des Bildungsministeriums.

Eigentlich ist es das Ziel der Regierung in Japan, die Englischkenntnisse der Schüler im Vorfeld der Olympischen Spiele 2020 in Tokyo zu verbessern. Dafür wurden Zielvorgaben für den Eiken-Test in Practical English Proficiency festgelegt, der die Fähigkeiten der Testpersonen auf einer siebenstufigen Skala bewertet.

Ziel ist es, dass eine Mehrheit der Schüler bis zum Abschluss der Junior-Highschool „Grade 3“ oder höher erwerben und „Grade Pre-2“ oder höher, wenn sie die Highschool verlassen.

Trotzdem ein Erfolg

Im Dezember 2017 erfüllten nur 40,7 Prozent der Schüler im dritten Jahr an der Junior-Highschool und 39,3 Prozent der Schüler im dritten Jahr der Senior-Highschool diese Ziele. Allerdings ist der Prozentpunkte um 2,9 Punkte gegenüber des Vorjahres gestiegen.

Außerdem schwanken die Ergebnisse je nach Präfektur teils sehr stark. Die Präfektur Fukui hat aktuell die höchste Quote mit 62,8 Prozent, gefolgt von Saitama und Yokohama.

Fukui erfüllt allerdings auch das Ziel für die Oberschüler mit 52,4 Prozent was keine andere der 46 Präfekturen schaffte.

Der Eiken-Test, der von der Eiken Foundation of Japan durchgeführt und vom Bildungsministerium unterstützt wird, ist einer der am häufigsten verwendeten Englisch-Eignungsprüfungen in Japan.

 

2 KOMMENTARE

  1. Mit welchem Niveau ist das bei uns vergleichbar, Grade 3? Weil ich kenne nur die gängigen „Levelsysteme“ des CEFR Standards. A1, A2, B1, B2, C1 und C2.

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