Erdbeben Shimane
Das zerstörte Torii-Tor am Karitajinja-Schrein. Bild: Mainichi

Am Montag erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,1 die Regionen Shimane und Chugoku.

Ein weiteres Mal bebte kürzlich in Japan die Erde. Diesmal traf es die Präfektur Shimane im Westen des Landes am frühen Montagmorgen. Die Erschütterung mit einer Stärke von 6,1 auf der Richterskala spürten Bewohner bis nach Chugoku.

Laut der Japan Meteorological Agency traf das Beben die Region um circa 1:32 Uhr in einer Tiefe von zwölf Kilometern. Nach der japanischen Intensitätsskala erreichte die Erschütterung die Stufe fünf von sieben. Die Städte Izumo und Unnan traf es mit einer Stärke von Stufe fünf. Die Präfektur-Hauptstadt Matsue bekam mit der Stufe vier weniger ab.

Im Laufe des Vormittags des 9. April kam es zu zahlreichen kleineren Beben. Die Behörden gehen davon aus, dass es in der Woche noch zu weiteren starken Beben kommt. Die Regierung fordert die Bewohner deswegen auf, wachsam zu sein und vorzusorgen.

Gute Nachrichten gibt es von dem Kernkraftwerk Shimane in Matsue. Laut Betreiber Chugoku Electric Power Co. gibt es keine Schäden oder Probleme. Zu größeren Schäden in der Stadt kam es ebenfalls nicht. Bekannt ist bis jetzt, dass das Torii-Tor am Karitajinja-Schrein zerbrach und dass es einige Straßen-und Gebäudeschäden gibt. Tote verzeichnete keine Stadt, dafür acht leicht verletzte Personen.

Beide Regionen sind gut auf Beben vorbereitet, die häufig in der Gegend auftreten. Sorgen macht sich die Regierung allerdings in Tokyo, wo nach neuesten Erkenntnissen 251 Gebäude in der Stadt nicht sicher genug sind und bei einer Stärke von sechs oder höher einsturzgefährdet sind.

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