Hokkaido Shinkansen | Bild: TheJapanTimes.co.jp
Hokkaido Shinkansen | Bild: TheJapanTimes.co.jp

Der Fahrer eines Shinkansen schlief bei der Fahrt ein und überfuhr bei der JR Sendai Station den Haltepunkt.

Am 1. April kam es an der JR Sendai Station zu einem Vorfall. Ein der Shinkansen hielt erst knapp 20 Meter hinter der eigentlichen Haltestelle und fuhr zurück. Später wurde bekannt, dass der Zug bei der Einfahrt viel zu schnell war und ein Schaffner die Notbremse zog. Nun steht fest, wieso der Zug zu schnell fuhr: Der Fahrer nickte am Steuer ein.

Zuerst gab der Zugführer an, dass er den Zug verwechselt habe. Er glaubte, den 250 Meter langen Yamabiko-Zug mit zehn Wagen statt den 400 Meter langen Hayabusa-Komachi-Zug mit 17 Wagen zu fahren. Da die Behörde ihm das nicht glaubte, wurden weitere Nachforschungen angestellt. Am 13. April gestand er, am Steuer kurz weggenickt zu sein. Das geschah nach seinen Angaben ungefähr vier Minuten vor dem Bahnhof.

Es ist nicht klar, wieso der Mann am Steuer einschlief. Als er in den Shinkansen Yamabiko Nr. 59 stieg, ging es ihm laut Beamten gut und während der Fahrt kam es zu keinen Problemen oder Anzeichen von Ermüdung. Bei dem Vorfall kam es unter den etwa 500 Fahrgästen zu keinen Verletzten, allerdings gab es eine Verzögerung von ungefähr 90 Sekunden. Anschließend setzte der Zug ungehindert seinen Weg auf der Strecke zwischen Tokyo und Morioka fort.

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