Folgenreicher Streich: Japanischer Schüler versetzt Mittagessen einer Lehrerin mit Abführmittel

Das führte auch zur Erkrankung dreier Schüler

Japanisches Klassenzimmer
Bild: あめまん / Pakutaso

Schüler in Japan sind größtenteils gut erzogen, jedoch gibt es wie in jedem Land einige, die aus der Reihe tanzen und für Ärger sorgen. Was dieser Schüler allerdings einer Lehrerin antat, geht eindeutig zu weit.

Auf einer Junior High School in Owariasahi City, Präfektur Aichi versetzte ein Schüler das Mittagessen einer Hilfslehrerin mit Abführmittel, um ihr einen Streich zu spielen. Der Schüler zerkleinerte Abführmittel-Tabletten und verteilte sie während des Mittagessens unbemerkt auf der Suppe seiner Lehrerin.

Da die bis zum Anschlag gefüllte Schale allerdings zu viel für sie war, gab die Frau die Hälfte zurück in den großen Behälter, in dem die Suppe serviert wurde. Als sie nach dem Mittagessen ein seltsames Prickeln im Mund spürte, ging die Lehrerin zur Schul-Krankenschwester und ließ sich untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass sie eine unbekannte Menge Abführmittel zu sich genommen hatte.

Kurz danach erkrankten drei Schüler ihrer achten Klasse an denselben Symptomen. Bei der Untersuchung des seltsamen Falls gestand schließlich einer der Schüler, dass er die Suppe der Lehrerin als Streich mit Abführmittel versetzt habe.

Da sie aber die Hälfte zurück in den Behälter gekippt hatte, traf es auch drei Schüler, die sich anschließend einen Nachschlag holten. Die Lehrerin wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo sie sich derzeit von dem nicht ungefährlichen Streich erholt.

Obwohl sich der Schüler mittlerweile entschuldigte, reagierten viele japanische Netzbürger aufgebracht. So bezeichnen einige die Tat als Verbrechen und fragen, ob der junge Japaner verhaftet wird.

1 KOMMENTAR

  1. Ist an meiner Schule auch mal passiert. War auch keine schöne Geschichte. Mein Cousin war sogar daran beteiligt.

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