Graffitis
Bild: Pakutaso

Freiwillige starten ein Malprojekt in Shibuya, um Graffitis zu verhindern und etwas für die Gesellschaft zu tun.

Der Bezirk Shibuya in Tokyo ist für seine Künstler bekannt. Allerdings artet das mittlerweile etwas aus und die Stadt kämpft mit illegalen Sprayern. Um Schmierereien zu verhindern, startet eine Gruppe von Freiwilligen ein Malprojekt.

Die Gruppe besteht teilweise aus Studenten der Kunstuniversität der Stadt. Als erstes Objekt nahmen sie sich 200 Meter lange Paneele im Miyashita Park vor, die sie am Sonntag fertig bemalten. Das riesige Gemälde soll verhindern, dass es zu weiteren Graffitis kommt. Die Botschaft mit dem Motiv vermittelt, dass Shibuya versucht, ein Ort für alle möglichen Menschen zu sein.

Das Bild erzählt die Geschichte eines Mädchens, das seinen Hund verliert, als es nach Shibuya zieht. Zusammen mit verschiedenen Menschen, darunter Behinderte und LGBT-Mitglieder, sucht sie den Hund. Am Ende finden sie ihn und es gibt ein Happy End.

Die Gruppe, die kein Geld für das Projekt bekam, freut sich über das Ergebnis. Ob ein weiteres Bild der Art geplant ist, ist nicht klar. Mitglieder hoffen allerdings, dass sie mit dem Gemälde etwas für die lokale Gemeinschaft tun. Die Gruppe entstand im Februar dieses Jahres.

Illegale Graffitis sind seit Jahren ein Problem im Bezirk, an dem Ausländer teilweise mitschuldig sind. Touristen kommen teilweise extra in die Stadt, um sich an den Wänden zu verewigen. Einige gehen davon aus, dass Graffitis etwas Normales und Legales in Shibuya sind, da es viele von ihnen gibt und sehr viele Künstler dort leben.

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