J-Power will Schadstoff-Emissionen senken

    Bis 2031 müssen die seit letztem Jahr angepeilten Richtwerte der Regierung durchgesetzt werden

    Der größte Stromversorger Japans möchte in der Zukunft vermehrt auf Erdgas und Holz als Biomasse setzen, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in Japan zu reduzieren.

    J-Power Biomasse als Brennstoff
    © Japan Times

    Der Konzern Electric Power Development Co., bekannt unter J-Power, möchte sein erstes Großkraftwerk errichten, das Erdgas und auch hölzerne Biomasse anstatt von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung verwendet. Der Grund dafür ist, dass J-Power selbst mit der neusten Technologie bei der Stromerzeugung durch Kohle mehr Kohlenstoffdioxid ausstößt als die Emissionsziele von Premierminister Shinzô Abe vorschreiben.

    Zusammen mit vielen anderen Nationen dieser Welt möchte Japan die Kohlenstoffdioxid-Emissionen des Landes sowie den Energieverbrauch generell verringern, um dessen Einfluss auf die Globale Erderwärmung zu verringern. J-Power wäre ohne ein Umsatteln auf alternative Brennstoffe wie Erdgas und Biomasse sowie die Modernisierung alternder Kraftwerke nicht dazu in der Lage, das von der Regierung vorgeschriebene Ziel bis 2031 zu erreichen. Dieser Wechsel ist gerade für J-Power sehr schwierig, da sich die Firma zuvor hauptsächlich auf Kohlekraftwerke konzentriert hatte.

    Die Regierungsmaßnahme, die letzten April beschlossen wurde, sieht voraus, dass bei der Nutzung von Wärmeenergie die Effizienz bis März 2031 auf 44,3% gesteigert werden soll. Diese Prozentangabe setzt sich aus Energieausstoß geteilt durch genutzte Brennstoffe zusammen. Derzeitige Kohlekraftwerke kommen auf eine Effizienz von 41,5%, manche Kraftwerke, die flüssiges Erdgas nutzen, kommen dagegen sogar auf über 50%.

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