Panda in Japan 4
Bild: Copanda_ (CC BY-NC-ND 2.0)

Die japanische Regierung hat an China ein Darlehen eingereicht, in dem sie um Riesenpandas für zwei Zoos in Japan bitten.

Momentan wird angenommen, dass der Kobe Oji Zoo in der Präfektur Hyogo und der Selcohome Zoo Paradise Yagiyama in Sendai, Präfektur Miyagi die Leihgaben der chinesischen Regierung erhalten sollen. Aktuell befindet sich bereits ein weiblicher Panda aus China im Zoo in Kobe, doch da es keinen männlichen Panda gibt, mit dem sie sich paaren kann, sucht der Zoo nun einen.

Der Selcohome Zoo Paradise Yagiyama hat sich für die Unterbringung von Pandas eingesetzt, da sie Kinder aufheitern wollen, die durch das große Beben und den darauffolgenden Tsunami 2011 leiden mussten. Um die Verbesserung der Beziehungen zwischen Japan und China will die Regierung anlässlich des 40. Jahrestages des japanisch-chinesischen Friedens- und Freundschaftsvertrags die Aufnahme der Pandas realisieren. Bereits Ende Januar besuchte Außenminister Taro Kono China und sprach mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi.

Dabei könnte er auch über das Panda-Darlehen gesprochen haben. Und auch Peking scheint die Anfragen sorgfältig abzuwägen und dabei den Prozess zur Verbesserung der Beziehungen nicht aus den Augen zu lassen. Bereits 1972 verlieh China Pandas an den Ueno Zoo in Japan, um eine Geste des guten Willens zu signalisieren.

So hat die chinesische Regierung der Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu Japan demonstriert. Als Taro Kono den chinesischen Premierminister Li Keqiang Ende Januar traf, berührte Kono auch das weibliche Pandababy Shan Shan, das letztes Jahr im Ueno Zoo in Tokyo zur Welt kam.

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