Feuerameise
Die giftige rote Feuerameise Bild:

Nachdem die giftige rote Feuerameise nun auch in einer Lagerhalle in der Aichi-Präfektur gefunden wurde, warnen Experten vor ihrer Ausbreitung.

Zuvor war die hoch aggressive Ameisenart in den Häfen Kobes, Osakas, Nagoyas und letzte Woche auch in Tokyo gefunden worden. Die erste rote Feuerameise entdeckten die Behörden im Mai 2017 auf einem chinesischen Frachtschiff in Kobe.

Die rote Feuerameise ist eine hoch invasive Ameisenart, die aus Südamerika stammt und sich bereits in über 10 Ländern, darunter China, die USA, Neuseeland und Australien ausgebreitet hat. Nun befürchten Biologen und das japanische Umwelt-, sowie Touristen-Ministerium eine Ausbreitung in Japan.

Noch wurden keine Eier gefunden, jedoch müssen baldmöglichst nationale Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung eingeleitet werden. Das Transport- und Tourismus- Ministerium will schärfere Kontrollen von Häfen mit chinesischer Fracht einleiten.

Die roten Feuerameisen sind hoch aggressiv – auch gegen Menschen. Beißen sie, erleiden die Opfer durch das Gift der Ameise rote Flecken und Pusteln. Bei Allergikern kann es überdies zu allergischen Reaktionen kommen, die im schlimmsten Fall zum Tode führen.

Auch in der Landwirtschaft sind die roten Feuerameisen potenzielle Schädlinge. So fressen sie Erntegut und können ganze Gebäude zerstören.

Die rote Feuerameise ist zudem nicht nur gegen Menschen aggressiv. In der USA bedroht die eingewanderte Feuerameise die einheimischen Arten.

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