Resolutionsentwurf Kernwaffen Abrüstung
Raum der UN-Generalversammlung in New York. Bild: Wikimedia © eborutta

Japan hat den Vereinten Nationen erneut einen Resolutionsentwurf zur Abschaffung von Kernwaffen vorgelegt. Der im Juli geschlossene Vertrag über ein Verbot von Kernwaffen findet dabei keine Erwähnung.

Am Donnerstag hat Japan einen Entwurf zur atomaren Abrüstung vorgelegt. Damit will das Land ein klares Zeichen gegen Kernwaffen setzen. Der Entwurf unterstreicht dabei die Notwendigkeit eines realistischen Ansatzes zur Beseitigung von Kernwaffen.

Im japanischen Vorschlag für den UN-Abrüstungsausschuss wird festgehalten, dass nur der „Wiederaufbau von Vertrauen“ und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen allen Nationen einen substantiellen Fortschritt bringen kann. Im Fokus stehen dabei die Bemühungen zur Abrüstung und Nichtverbreitung von Kernwaffen und dem nötigen Material.

Weiter im Entwurf wird gefordert, dass ausnahmslos alle Nationen die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu Nordkoreas Nuklear- und Raketenprogrammen vollständig umsetzen. Was wohl als Anforderung an China gewertet werden kann.

Die Regierung wird sich dafür einsetzen, dass andere Nationen Unterstützung erhalten, damit der Entwurf auf der UN-Generalversammlung im Dezember verabschiedet werden kann.

Die immer noch größten Kernwaffendepots unterhalten die USA und Russland. Erst gestern hatte sich der US-Präsident Donald Trump laut eines NBC Berichts für eine massive Aufstockung der Kernwaffen ausgesprochen.

Seit 1994 legt Japan dem UN-Ausschuss praktisch jedes Jahr einen ähnlichen Resolutionsentwurf vor.

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