US Militär Helikopterabsturz Okinawa

Ein auf Okinawa stationierter Helikopter stürzte Mittwochnachmittag bei einem Übungsflug ab und brach in Flammen aus. Der Helikopterabsturz führte zu lokalen Protesten der Bevölkerung.

Okinawa – Mittwochnachmittag musste ein Transport-Hubschrauber des US-amerikanischen Militärs in dem Dorf Higashi auf Okinawa eine Notlandung durchführen und stürzte ab.

Der verunglückte CH-53 Helikopter war auf der Luftstation der Marineinfanterie Futenma auf Okinawa stationiert gewesen und hatte an einer Routineübung teilgenommen. Dabei brach in der Maschine des Helikopters Feuer aus.

Der Hubschrauber landete auf einem Privatgelände nahe des nördlichen Militärtrainingsgebiets Bruch und ging in Flammen auf. Das Feuer wurde vom US-Militär  und lokalen Feuerwehrkräften gelöscht.

Weder Personal an Bord, noch Zivilisten wurden verletzt. Umliegende Straßen wurden nach dem Unglück gesperrt.

Die japanischen Behörden entschuldigten sich bei dem Privatbesitzer des Absturzgebietes.

Der Helikopterabsturz wurde als ein Unfall der Klasse A eingestuft. Unfälle werden von A – D kategorisiert, wobei A die höchste Klasse darstellt. Klasse A-Unfälle verursachen einen Schaden von mindestens 2 Millionen Dollar oder ziehen Todesfälle mit sich.

Die Ursache für den plötzlichen Ausbruch des Feuers, der als Ursache für das Unglück gilt, ist bislang ungeklärt. Das US-amerikanische Militär, sowie die japanischen Behörden gaben an, Untersuchungen durchzuführen.

Das investigierende Team des US-amerikanischen Militärs wolle bei der Ursachenforschung mit Experten der japanischen Selbstverteidigungskräfte kooperieren.

Der Hubschrauberabsturz führte zu einer ansteigenden Besorgnis der Bewohner Okinawas. Okinawas Gouverneur, Takeshi Onaga, der Bürgermeister Higashis, Seikyu Iju und Koichiro Nakajima, Generaldirektor des Verteidigungsministeriumsbüros Okinawas gaben an, offiziell Beschwerde einlegen zu wollen.

In den letzten Jahren hatten sich auf Okinawa Unfälle mit US Kampfjets und Helikoptern gehäuft. So war unter anderem im Dezember 2016 ein Osprey Helikopter auf Okinawa verunglückt.

Nach dem Helikopterunglück am vergangenen Mittwoch, trafen sich am gestrigen Donnerstag der japanische Außenminister Itsunori Onodera und der vertretende Kommandeur des US-amerikanischen Militärs.

Das US Militär gab an, temporär von dem Gebrauch der CH-53 Helikopter abzusehen, bis die Fehlerquelle und der Grund des Absturzes ermittelt seien. Man wolle zukünftig ähnliche Unfälle vermeiden.

Das US-amerikanische Militär unterhält auf Japans Insel Okinawa eine Großzahl an Stützpunkten der United States Forces Japan (USFJ), die als Beitrag zur Stärkung der japanischen Selbstverteidigungskräfte gelten.

Bild: Kyodo news

Video: NHK

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