japanisches Krankenhaus
Bild: wikimedia

Gesundheitsbeamte warnen nach einem Ausbruch von Masern in Okinawa vor einer rasanten Verbreitung in andere Präfekturen.

Kaum ist die Grippewelle in Japan vorbei, macht sich eine andere Krankheit breit. In den letzten Tagen infizierten sich zahlreiche Menschen in Okinawa mit Masern. Am Donnerstag gaben Regierungsbeamte bekannt, dass es mittlerweile um die 40 registrierte Fälle gibt und die Zahl weiter steigt.

Aus dem Grund warnt das Gesundheitsministerium vor einer größeren Ausbreitung der Krankheit, die hoch ansteckend ist. Bewohner und medizinische Institutionen werden aufgerufen, vorsichtig zu sein und bei Verdacht auf Masern sofort zu reagieren. Erkrankte sollen bei einer vermuteten Infektion vorher ihren Arzt telefonisch benachrichtigen, damit sie nicht weitere Personen anstecken. Sollte sich der Verdacht bestätigen, fordert das Ministerium die Erkrankten auf, Kontakt unbedingt zu meiden und zu Hause zu bleiben.

Auslöser für den Ausbruch ist wahrscheinlich ein Tourist aus Taiwan, der sich letzten Monat mit Masern infizierte und in Okinawa aufhielt. Das National Institute of Infectious Diseases meldete außerdem die Erkrankung eines Teenagers, der in der Präfektur Aichi lebt. Nach Berichten reiste er eine Woche lang durch Okinawa und besuchte anschließend für vier Tage eine Schule in Saitama.

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