Japanerin an Flughafen wegen Drogenschmuggel verhaftet

Die Studentin wollte dem Stoff wohl in Hot Dog-Brötchen mitnehmen

Kumamoto Flughafen
663highland / Wikipedia Commons

Im Duty-Free Shop am Flughafen kann man viel kaufen, Drogen gehören normalerweise nicht dazu. Obwohl Marihuana bereits andernorts als Geschmacksverstärker der besonderen Art herhalten durfte, gehört es doch immer noch nicht zum normalen Angebot eines Restaurants.

Allerdings fällt auf, dass Drogen in Japan in letzter Zeit immer öfters in Zusammenhang mit leckerem Essen von sich reden machten. Erst letzte Woche fand die Polizei Marihuana in einem Ramen-Restaurant in Osaka. Verhaftet wurde der Chefkoch des Ladens. Jetzt versuchte eine Studentin in Hiroshima, den Stoff von einer Überseereise als Souvenir mitzubringen.

Am 19. September bestieg Risa Yorizane, eine 21-jährige in Hiroshima City lebende Studentin, in Shanghai ein Flugzeug nach Hause. Diese Etappe sollte die letzte ihrer großen Urlaubsreise sein. Am Flughafen wollten die Zollbeamten, dass die junge Frau ihren Koffer öffnet, damit sie ihn kontrollieren können. Die Beamten fanden eine Packung Hot Dog-Brötchen. Was auf den ersten Blick wie ein normales Mitbringsel aussah, hatte es allerdings in sich, denn anstelle Würstchen fand man circa ein Gramm Marihuana in der Verpackung.

Die Studentin wurde direkt in Hiroshima von der Präfekturpolizei in Empfang genommen und verhaftet. Während sie zugab die Brötchen gekauft zu haben, wollte sie angeblich keine Drogen nach Japan einführen. Sie habe es einfach vergessen, dass die Brötchen noch ihr berauschenden Innenleben enthielten.

Ob sie mit dieser Ausrede allerdings bei den japanischen Behörden auf Milde stoßen wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Denn gerade Drogen werden in Japan ein immer größeres Problem und die Gegenmaßnahmen sind entsprechend streng.

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