Japanisches Klassenzimmer
Bild: あめまん / Pakutaso

Japan – als Testprojekt der Universität Tokyo und des IT-Unternehmens Fujitsu, soll eine Junior High School mit einem digitalen Klassenzimmer ausgestattet werden.

Die Schüler einer Tokyoter Junior High School brauchen ab April zumindest in einem Klassenzimmer weder Tafeln noch Notizbücher. Das Testprojekt der Universität Tokyo und des IT-Unternehmens Fujitsu entstand, nachdem die japanische Regierung angekündigt hatte, dass sie die Bildung mit digitalen Technologien fördert. In dem digitalen Klassenzimmer verwenden die Schüler digitale Stifte, um sich Notizen zu machen.

Diese werden von Deckenkameras aufgenommen und auf den Schreibtisch genauso wie auf ein Whiteboard übertragen. So können die Schüler ihre Notizen mit der gesamten Klasse teilen. Einer der Schüler sagte bereits, dass er so seinen Gedanken besser erklären könne, wenn er seine Notizen der gesamten Klasse zeigt.

Ein anderer Schüler sagte, dass er so effektiver kommunizieren könne, wenn er seine Notizen nicht auf Papier stehen hat, seine Informationen aber mit seiner Klasse im ganzen Raum teilen möchte. Außerdem zeichnet das System sowohl die Notizen als auch die Kommentare der Schüler auf. Dies könnte auch den Lehrern helfen, ihre Benotungen der Schüler abzugeben.

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