Japanischer Graffiti-Künstler nimmt Trump ins Visier

Der japanische Graffiti-Künstler “281 Antinuke” verteilt Plakate mit Anti-Trump-Motiven in ganz Tokyo.

Graffiti-Künstler gegen Trump
© Japan Times

Laut dem japanischen Graffiti-Künstler “281 Antinuke” sind seine politisch motivierten Plakate, die er im gesamten Zentrum Tokyos verteilt angebracht hat, eine Warnung vor den Gefahren, die vom neuen US-Präsidenten Donald Trump ausgehen.

Der Künstler klebt seine Plakate an Laternenmaste und Wände inmitten von Shibuyas Nachtleben, um die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich zu ziehen. Meist handeln diese Plakate von gesellschaftlichen Problemen.

Seine neuesten Plakate zielen auf die kontroversen Aussagen Trumps bezüglich Frauen und Minderheiten ab, die er 2016 während seiner Wahlkampagne von sich gegeben hat. Sie zeigen eine Figur, die dem US-Präsidenten ähnelt, zwischen zwei weiteren, ähnlichen Figuren in weißen Capes. Diese sollen Mitglieder des Ku Klux Klans darstellen, einer rassistischen Gruppierung.

“Meine Kunst entstand aus der Angst vor dem, was wegen eines so schrecklichen Führers aus Japan werden könnte”, so 281 Antinuke. Trump sage “rassistische Dinge, Dinge die viel mehr sind als nur ‘America first'”.

Je politischer ein Plakat ist, desto schneller wird es wieder abgenommen, so der Künstler. Wie beispielsweise sein Werk, das den japanischen Premierminister Shinzo Abe kritisierte. Für Passanten hingegen sind seine Plakate auf den ersten Blick zunächst verwirrend.

Viele von 281 Antinuke’s früheren Kunstwerken kritisierten Atomenergie und sind inspiriert von der Erdbebenkatastrophe vom März 2011, die zur Kernschmelze im Atomkraftwerk von Fukushima geführt hat.

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