Grabhügel für UNESCO Weltkulturerbe Osaka
Bild: Kyodo News

Laut Beamten des Kaiserlichen Hofamts, ergab eine Untersuchung, dass das Daisen-Hügelgrab, als er im fünften Jahrhundert erbaut wurde, deutlich größer war.

Auch wenn das Hügelgrab, Daisen Kofun, das offiziell als Grab des Kaisers Nintoku gilt, bereits heute eines der drei größten Gräber der Welt ist, stimmt seine aktuelle Größe von 486 Metern nicht. Bei Untersuchungen der mit Wasser gefüllten Gräben rund um das riesige Grab in Sakai, Präfektur Osaka, wurde festgestellt, dass das Grab mindestens 525 Meter lang war.

Aktuell wird angenommen, dass die drei Wassergräben des Hügels zum Zeitpunkt des Baus leer waren oder nur einen niedrigen Wasserstand aufwiesen. Laut einem Beamten des Kaiserlichen Hofamts könnte eine noch größere Basis unter dem seit über 1.600 Jahren angesammelten Schlamm begraben sein. Die Untersuchung wurde durchgeführt, da Japan versucht, den antiken Grabhügel von Mozu-Furuichi zu registrieren, damit die Stätte in diesem Sommer zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wird.

Doch ein für die Untersuchung zuständiger Beamte sagte, dass das mutmaßliche Grab von Kaiser Nintoku als Grabstätte des Kaisers und als Kulturgut unabhängig von der Registrierung als Weltkulturerbe sehr wichtig sei. Außerdem verriet er, dass die Agentur die für den Schutz der Stätte erforderlichen Untersuchungen durchführen werde.

Die Agentur hat das Betreten des Geländes verboten und führt grundsätzlich keine Ausgrabungen und andere Untersuchungen durch. Die neusten Untersuchungen mit Sonaren und Lasern wurden bereits im Dezember 2016 durchgeführt, da die Agentur mit den Arbeiten zum Schutz der Ufer beginnen möchte. So wollen sie die Erosion des Hügels stoppen und Informationen über die Wassermenge in den Gräben und die Landschaft unter dem Wasser erhalten.

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