amphibische Kampfeinheit
Bild: Kyodo News

Japans erste amphibische Kampfeinheit wurde am Samstag in den Dienst gestellt. Die Hauptaufgabe besteht darin, die abgelegenen südwestlichen Inseln des Landes, angesichts der Hoheitsansprüche von China, zu verteidigen.

„Die Amphibious Rapid Deployment Brigade wird in der internationalen Gesellschaft unsere feste Entschlossenheit zeigen, unsere Inseln zu verteidigen“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums, während einer Zeremonie anlässlich der Einweihung der Einheit.

Die 2.100 Mann starke Einheit ist in der Hafenstadt Sasebo, in der südwestlichen Präfektur Nagasaki stationiert. „Die Fähigkeiten der Einheit, die dem US Marine Corps nachempfunden ist, sind noch nicht pefekt“, so Generalmajor Shinichi Aoki auf einer Pressekonferenz: „Wir werden weiter trainieren und wir hoffen, dass wir die Einheit werden, die das von der Öffentlichkeit erteilte Mandat übernehmen kann.“

Feier von Skandal überschattet

Die feierliche Stimmung wurde allerdings von den jüngsten Enthüllungen über mutmaßliche Vertuschung in der Japan Ground Self-Defense Force überschattet. Dabei geht es um merkwürdige Auffälligkeiten während einer umstrittenen Mission im Irak.

In seiner Einheit, so bekräftigte Onodera, ist es wichtig, dass die Aufzeichnungen der Operationen und anderer offizieller Dokumente angemessen gehandhabt und verwaltet werden. „Wir werden das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückgewinnen“, so der Generalmajor.

 

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