Kazuhito Sakae
Bild: KYODO

Nachdem sich die Vorwürfe gegenüber Kazuhito Sakae bestätigt hatten, gab der Development Director der Japan Wrestling Federation den Rücktritt bekannt.

Seit März laufen gegen den Trainer und Development Director Kazuhito Sakae Ermittlungen, weil er angeblich die Wrestlerin Kaori Icho schikaniert hat. Ein Team von externen Ermittlern bestätigte jetzt den Verdacht, dass er sich tatsächlich in das Training der vierfachen Olympiasiegerin einmischte.

Daraufhin gab Sakae am Freitag offiziell seinen Rücktritt bekannt, den der Verband genehmigte. Bis vor Kurzem war noch unklar, ob die Vorwürfe stimmten. Icho äußerte sich vor der Presse nicht zu den Vorfällen und auch andere Mitglieder glaubten nicht an die Beschuldigungen.

Japan Wrestling Federation-Präsident Tomiaki Fukuda entschuldigte sich bei Icho und ihrem aktuellen Trainer, nachdem er den Bericht der Ermittlungskommission gelesen hatte. Den Bericht reichten die Ermittler nach den Befragungen ein, zu denen der Verband Icho und Sakae verpflichtete.

Sakae wurde im Januar anonym mit einem Brief beschuldigt, Icho nach ihrer zweiten Goldmedaille 2008 unter Druck zu setzen und ihr Training zu manipulieren. Grund dafür war angeblich die Entscheidung der Sportlerin, die Trainingsbasis nach Tokyo zu verlegen. Daraufhin sorgte Sakae angeblich dafür, dass ihr die Zuständigen den Zutritt zur Ausbildungsstätte des Metropolitan Police Department verwehrten.

Was von den Vorwürfen stimmt und ob das alles ist, gab die Japan Wrestling Federation nicht bekannt. Ebenfalls ist nicht klar, ob Sakae eine Strafe zu erwarten hat.

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