Mitarbeiter eines Restaurants in Osaka misshandeln Angestellten monatelang

Polizeiauto
Douglas Paul Perkins Bild: Wikimedia commons

Der Manager, der Besitzer und eine Mitarbeiterin eines Restaurants in Osaka wurden von der Polizei festgenommen, weil sie einen Mitarbeiter auf brutalste Weise misshandelt haben.

In dem koreanischen Barbecue-Restaurant Yakiniku GyuuGyuu, in Osaka, soll der Manager einen Angestellten regelrecht terrorisiert haben. Über das Jahr 2017 hinweg wurde das Opfer mehrmals körperlich angegriffen. Der 42-jährige Masao Mukai, der Besitzer des Ladens, seine 26-jährige Ehefrau und der 25-jährige Manager wurden von dem anonymen Opfer angezeigt und müssen sich nun vor Gericht wegen Körperverletzung und Misshandlung verantworten.

Das 35-jährige Opfer wurde mehrmals mit einem Stück Holz geschlagen und mit kochendem Wasser verbrüht. Einmal zündeten die Täter ein Taschentuch an und steckten es ihm in die Nase, was zu schweren Verbrennungen führte.

Der schlimmste Vorfall ereignete sich mit einer Miniarmbrust. Das 12 Zentimeter lange „Spielzeug“ verschießt Zahnstocher mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Mit dem Bogen wurde dem Opfer mehrmals ins Gesicht geschossen, die Zahnstocher verursachten dabei schmerzhafte Verletzungen.

Nach diesem Vorfall kündigte das Opfer und seine Familie meldete den Vorfall der Polizei, die sofort den Laden kontrollierten. Bei Mukai fand man schließlich auf dem Handy Bilder des Opfers mit den Zahnstochern im Gesicht.

Daraufhin gab Mukai an, das Opfer habe viel Geld vom Restaurant veruntreut. Die Polizei und Bevölkerung sind von der Nachricht entsetzt. Zusätzlich äußern sich viele besorgt über die Armbrust, die in Japan immer noch erhältlich ist, obwohl sie in China bereits verboten wurde.

3 KOMMENTARE

  1. Ihr habt einen kleinen Tippfehler im ersten nicht fettgedrucktem Text. Es geht anscheinend um ein japanisches Restaurant und nicht wie oben falsch geschrieben um ein koreanisches XD Hat mich kurz nur verwirrt 😉

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