Schwerter in Shizuoka
Bild: Etsuko Yamada

Eine außergewöhnliche Ausstellung kehrt zurück in das städtische Museum von Shimada, Präfektur Shizuoka. Im Mittelpunkt stehen legendäre Schwerter, die bekannte Schmiede aus der Stadt fertigten.

Neben einigen Originalen gehören auch Repliken zu den Exponaten. Unter ihnen ist eine Nachbildung der Sohayanotsuruki-Klinge, die bereits Tokugawa Ieyasu, der Gründer des Tokugawa-Shogunats, überaus schätzte.

Die Ausstellung mit dem Titel Shimada no Katanakaji to Meitou-utsushi no Bi (Shimada-Schwertschmiede und die Schönheit der legendären Schwerter) ist für Besucher bis zum 15. April geöffnet. Im vergangenen Jahr besichtigten mehr als 16.000 Menschen die prominenten Schwerter und Nachbauten.

Zu den bekanntesten Schmieden, denen das Museum mit dieser Präsentation ein Denkmal setzte, gehören Yoshisuke, Sukemune, Hirosuke und Tadayoshi. Sie sind große Meister, deren Arbeiten zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert über die Grenzen Shizuokas hinaus bekannt waren. Die Klingen dieser Schmiede leisteten Klans wie Imagawa, Takeda und Hojo auf unzähligen Schlachtfeldern schon treue Dienste.

Ein großes „Odachi“-Schwert, das während der Tenpo-Ära (1830 – 1844) im Sengenjinja-Schrein in Shizuoka aufbewahrt wurde, gehört ebenfalls zu den insgesamt 28 Schwertern und nachempfundenen Klingen, die das Museum ausstellt.

Das Online-Game Touken Ranbu, zum dem mittlerweile eine Anime-Adaption vorliegt, weckte in einigen Schülern aus der Region das Interesse an japanischen Schwertern. Die Hauptfiguren der Serie sind legendäre Klingen, die eine menschliche Persönlichkeit besitzen. Der Anime zu Touken Ranbu Hanamaru erscheint diesen Monat hierzulande bei KSM.

Die Schüler zeigten sich vor allem von den individuellen Eigenschaften und der eigenen Schönheit der Schwerter beeindruckt. Die Individualität in den Schwüngen und die hervorragende Technik bei den Repliken taten es den jungen Betrachtern besonders an.

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