Illumination des Tokyo Towers für die Olympischen Spiele 2020
Bild: Wikimedia Commons

Japan – Die Organisatoren der Olympischen Spiele 2020 in Tokyo haben bekannt gegeben, dass die olympische Flamme in den Katastrophengebieten von 2011 ausgestellt wird.

Die Flamme soll schon vor dem Fackellauf in den Präfekturen Fukushima, Miyagi und Iwate ausgestellt werden. So will der Präsident des Organisationskomitees, Yoshiro Mori, der Welt zeigen, wie stark sich die Region erholt hat. Außerdem betonte Mori seinen Wunsch, den Staffellauf und die olympische Flamme zu einem Symbol des Wiederaufbaus zu machen.

Besprochen wurde das Vorhaben bei einem Treffen von hochrangigen Beamten der Zentral- und Präfektur-Regierung, die auch die japanische Etappe des Fackellaufs besprachen. Die Beamten genehmigten den Vorschlag von Yoshiro Mori und diskutierten anschließend, wie viele Tage der Staffellauf in jeder Präfektur stattfinden wird. Wie lange die Flamme aber in den drei Präfekturen ausgestellt wird, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.

Im März 2011 wurden alle drei Präfekturen durch das Tōhoku-Erdbeben und den anschließenden Tsunami stark beschädigt. Die durch den Tsunami verursachte Atomkatastrophe in Fukushima Daiichi sorgte anschließend zu einer lang anhaltenden Evakuierung.

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