Präfekturen in Japan wollen das Interesse an der Jagd wecken

Erheblicher Schaden durch Wildtiere

wildtiere
Bild: Miyazaki Daisuke / Pakutaso

In einigen Präfekturen haben Bauern mit erheblichen Problemen zu kämpfen, Wildtiere zerstören immer öfters große Teile der landwirtschaftlichen Erzeugnisse.

in einigen Präfekturen werden daher nun Workshops angeboten, um bei den Menschen ein Interesse an der Jagd zu wecken.

Die Workshops werden in Zusammenarbeit mit lokalen Jägerverbänden angeboten, Jäger aus diesen Verbänden erklären den Teilnehmern, wie eine Jagd abläuft und wie man mit Jagdgewehren umgehen muss.

Außerdem wird in den Workshops auch Tiere erlegt und vor Ort gegrillt und verzerrt. “Das ist lecker”, sagte ein Teilnehmer eines Workshops als er das Fleisch eines erlegten Braunbären probierte. Ein anderer Teilnehmer erklärte sein Interesse damit, dass er gerne mehr in die Natur gehen wurde.

Schäden durch Wildtiere kosteten Landwirten in der Präfektur Yamagata alleine 2015 580 Millionen Yen (4.399.615 Euro). Der größte Schaden entstand dabei Landwirten, die Obst anbauen.

Es gibt nicht viele Jäger in Japan, 1975 waren es ca. 500.000 lizenzierte Jäger, 2009 sank die Zahl auf 190.000 und ist seitdem auf dem Niveau geblieben. Zum Vergleich, in Deutschland gab es 2015/2016 laut Angaben des deutschen Jagdverein 381.821 Jäger.

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