Shibuya 109

Forscher untersuchten, welche Gebäude bei einem Erdbeben in Tokyo am wahrscheinlichsten einstürzen würde.

Von den untersuchen Gebäuden gilt das Einkaufszentrum Shibuya 109 als am einsturzgefährdesten. Die Studie wurde von der japanischen Regierung in Auftrag gegeben um herauszufinden, was bei einem Erbeben passieren würde, wenn das Epizentrum genau in Tokyo liegt.

Studie untersuchte 852 Gebäude in Japans Hauptstadt

Darunter auch Krankenhäuser, Schulen und Kaufhäuser. Auch Gebäude, die in der Nähe von wichtigen Verkehrspunkten liegen. Insgesamt würden laut der Studie 251 der untersuchten Gebäude bei einem Erbeben der Stufe 6 einbrechen.

Das Shibuya 109 ist das größte Einkaufszentrum im Viertel und liegt gegenüber der Shibuya Station. Das Gebäude eröffnete im April 1979 und wurde von Minoru Takeyama entworfen. Es wurde von dem Architekten als Fashion Community geplant, das auf weibliche Konsumenten Anfang 30 abzielt.

Der Name 109 ist ein Wortspiel und wurde aus den Zeichen für to (10) und kyu (9), wie in Tokyu, übernommen.

Das Innere des Gebäudes ist so konzipiert, dass die Kunden in einer Schleife auf jeder Etage vom Aufzug an verschiedenen Geschäften vorbei laufen können.

Ursprünglich war auch ein Kino im obersten Stockwerk geplant, allerdings erteilte die Feuerwehr keine Genehmigung.

Heute ist das Shibyua 109 ein beliebter Treffpunkt für junge Frauen aus der Gyaru-Subkultur.

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