Massenevakuierung Südkorea Shinzo Abe
Premierminister Shinzo Abe im Gespräch mit Regierungsabgeordneten zur möglichen Massenevakuierung japanischer Staatsbürger aus Südkorea. © Nikkei Asia

Der japanische Premierminister Shinzo Abe befürwortet Aktivitäten, um den Einsatz von Chemiewaffen zu stoppen.

In der Nacht von Freitag zu Samstag flogen die USA, Frankreich und Großbritannien einen Militärschlag gegen den syrischen Diktator Baschar al-Assad. Grund dafür war der angebliche Einsatz von Chemiewaffen und das syrische Chemiewaffenprogramm. Nun äußerte sich am Samstag der japanische Premierminister Shinzo Abe zu dem Angriff, bei dem drei Fabriken bombardierte wurden.

Abe sagte, dass er strikt gegen den Einsatz chemischer Waffen sei. Sie seien unmenschlich und absolut inakzeptabel. Er kritisierte  bereits im März den Einsatz von Nervenkampfstoffen auf britischem Boden, nachdem Großbritannien Russland verdächtigte, mit Nowitschok einen ehemaligen Agenten und seine Tochter vergiftet zu haben.

Deswegen unterstütz Abe das Engagement der USA, Großbritannien und Frankreich. Die Länder versuchen zu verhindern, dass chemische Waffen eingesetzt oder verbreitet werden. Abe versteht, dass die Länder den Einsatz flogen, um ein weitere Eskalation der Situation zu verhindern.

Für eine offizielle Antwort von Japan trifft er sich allerdings vorher mit dem Nationalen Sicherheitsrat, um sich zu besprechen. Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilte den Angriff hingegen aufs Schärfste und forderte eine sofortige Krisensitzung des UN-Sicherheitsrates.

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here