Iwami Ginza Silbermine nach Erdbeben
Bild: Kyodo News

Die Iwami Ginza Silbermine in West-Japan wurde durch ein Erdbeben der Stärke 6,1 beschädigt.

Am Weltkulturerbe wurden laut Mitarbeitern an 12 Stellen in Oda, Präfektur Shimane, Beschädigungen festgestellt. Zu den beschädigten Bauwerken gehört eine Steinmauer eines ehemaligen Tempels, aber auch einige der alten Häuser, die früher von den Bergleuten bewohnt wurden, weisen Beschädigungen auf.

Glücklicherweise wurden die Überreste der zwei Minenschächte, die von den Touristen gern besucht werden, nicht beschädigt. Allerdings bleibt die Anlage bis auf weiteres geschlossen, da es immer noch zu Nachbeben kommen kann. Die Iwami Ginza Silbermine wurde 1526 eröffnet und war bis zu ihrer Schließung 1923 aktiv. 2007 wurde die ehemalige Mine schließlich von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Zum Weltkulturerbe gehören neben den Überresten der Mine auch die umliegende Landschaft und die Strukturen, einschließlich der Wohngebiete der Bergleute, einem Schrein und dem Weg zu einem Küstengebiet, in dem das gewonnene Silbererz anschließend verschifft wurde.

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