Pachinko Halle in Akibahara
Bild: Tischbeinahe - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12746666

Pachinko ist eigentlich ein sehr beliebtes Spiel in Japan, doch eine Studie zeigt nun, dass sich immer weniger Japaner für das Spiel begeistern können und die Zahlen der Industrie sehen auch nicht gut aus.

Das in Tokyo ansässige Yano Research Institute veröffentlichte die Ergebnisse einer Analyse der Pachinko-Industrie. Laut des Berichts gab es Ende Dezember 10.258 Pachinkohallen in Japan. Das sind 420 weniger als im Vorjahr.

177 Unternehmen, die Pachinkohallen betreiben, sind 2017 aus dem Geschäft ausgestiegen. Aktuell gibt es in Japan noch 3.244 Betreiber. Zudem besagt die Studie, dass Pachinko eher als Zeitvertreib für ältere Menschen angesehen wird. Es scheint der Industrie nicht zu gelingen junge Leute anzusprechen, auch wenn man immer mehr auf Manga-Franchise als Werbeträger setzt.

Schätzungen besagen: nur noch 9,4 Millionen Panchiko-Spieler

Die Zahl der aktiven Pachinko-Spieler wird in Japan auf 9,4 Millionen geschätzt, 1994 waren es noch 30 Millionen Spieler.

Bei Pachinko handelt es sich um einen Geldspielautomaten und Arcade-Spiel. Der Spieler wirft kleine Metallkugeln in das Gerät und kann mit einem Hebel bestimmen, wie schnell die Kugeln auf das Spielfeld geschossen werden. Diese durchlaufen dann ein Feld aus Stiften, Kanälen und Klappen nach unten in Löcher. Je nach Loch kann man neue Kugeln gewinnen, die man nach dem Spiel in Sachpreise oder 10.000 Yen Goldbarren eintauschen kann. Die meisten Löcher sind allerdings Nieten.

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here