Taifun Noru hat Japan erreicht

Der ehemalige Super Taifun Noru, der weltweit als stärkster Sturm des Jahres 2017 galt, hat Japan erreicht.

Am Sonntag traf Noru auf Kyushu und Shikoku und führte dort mit starkem Wind und heftigen Regenfällen zu Stromausfällen. Mehreren Hunderttausend Bewohnern wurde zur Evakuierung geraten. Besonders betroffene Gebiete mussten geräumt werden.

Noru war seit ca. 2 Wochen über den Pazifik gezogen und hatte sich zu einem Supertaifun der Stärke 5 entwickelt. Mit über 200 Stundenkilometern galt er als stärkster Sturm des Jahres 2017.

Die Geschwindigkeit des Taifuns hat jedoch beträchtlich abgenommen. Inzwischen ist sie auf knappe 130 kmh gefallen. Dennoch warnen Behörden vor Überflutungen und Erdrutsche und ermahnen Anwohner zur Vorsicht.

Taifun Norus Verlauf
Verlaufsform des Taifuns Noru durch Japan. Bild: Weather

Der Sturm zieht, anders als zuvor angenommen, weiter in den Norden Japans über das Festland. Betroffene Regionen sind unter anderem Tokushima, Kochi, Nara und Mie. Dort wird mit Regenfällen von bis zu 600 Millimetern gerechnet – mehr als sonst im ganzen August.

Zahlreiche Busse, Züge und Flüge werden aufgrund des Taifuns Noru gecancelt. Ca 400 Flüge wurden zum jetzigen Zeitpunkt storniert – Tendenz steigend.

2 Menschen kamen durch den Sturm ums Leben. 17 wurden verletzt.

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