Überflutungsschutz bei 10 Atomkraftwerken mangelhaft

Die Ergebnisse einer von der Nuclear Regulation Authority (NRA) im November in Auftrag gegebenen Inspektion wurden veröffentlicht.

Atomkraftwerk
© TEPCO

Nachdem im September letzten Jahres fast 6,5 Tonnen Regenwasser ins Reaktorgebäude des Kraftwerks Shika eindrangen, hatte die NRA im November eine landesweite Inspektion in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse am Mittwoch bei einem Treffen der Behörde bekanntgegeben wurde. Laut der Inspektion ist der Überflutungsschutz bei zehn Kraftwerken mangelhaft, darunter TEPCOs Kraftwerke Kaschiwazaki-Kariwa in der Präfektur Niigata, Fukushima Daini in der gleichnamigen Präfektur sowie der schnelle Brüter Monju in der Präfektur Fukui, der von der Japan Atomic Energy Agency betrieben wird.

Die Kraftwerkbetreiber wurden deshalb am Mittwoch von der NRA dazu aufgerufen, Verbindungsbereiche und Kabel möglichst schnell wasserfest zu machen sowie arbeitende Ablassmechanismen zu installieren, da es jederzeit zu stärkeren Regenfällen und damit Überflutungen kommen kann.

Nach den Ergebnissen der Inspektion gab es Probleme bei Verbindungsbereichen in den Atomkraftwerken Kashiwazaki-Kariwa, Fukushima Daini, Onagawa, Hamaoka in Shizuoka, Shimane, Tsuruga in Fukui, den Wiederaufbereitungsanlagen Tokai in Ibaraki und Rokkasho in Aomori sowie dem schnellen Brüter Monju.

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