Shinmoedake - Vulkanausbruch auf Kyushu in Japan
Vulkanausbruch auf Kyushu - Shinmoedake | Bild: Meteoweb

Am gestrigen Mittwoch brach der Vulkan Shinmoedake auf Kyushu das erste Mal seit 6 Jahren aus. Bereits letzte Woche war die Warnstufe des aktiven Vulkans wegen anhaltenden Beben hochgestuft worden.

Am Mittwoch um 5:34 Uhr japanischer Zeit brach der aktive Vulkan Shinmoedake auf Kyushu aus. Der Vulkan spuckte eine 300 Meter hohe Aschewolke aus. Begleitet wurde der Ausbruch von mehreren Erdstößen.

Bereits in der vergangenen Woche war Shinmoedake nach zahlreichen Beben auf die Warnstufe 2 hochgestuft worden.

Nun wurde der Vulkan auf Stufe 3 eingestuft. Als höchste Warnstufe gilt Stufe 5, bei der umliegende Gebiete weiträumig evakuiert werden müssen.

Japanische Behörden ließen den Zugang zum Vulkan sperren und warnten vor fliegendem Vulkangestein und Asche, die sich in einem Radius von 2 Kilometern verteilen kann.

Zusätzlich könnten weitere Schäden durch anhaltende Beben und Druckwellen entstehen. Bewohner werden angehalten, sich von Glasscheiben fernzuhalten.

Der Rauch, der aus dem Vulkan steigt, nimmt währenddessen zu. Auch konnten eine Vielzahl an weiteren Beben gemessen werden, die einen erneuten Ausbruch Shinmoedakes vermuten lassen.

Der Vulkan Shinmoedake, zu Deutsch neuer, brennender Berg, gehört zu der Kirishima Vulkan Gruppe in der Präfektur Kagoshima und Miyazaki auf Kyushu.

Das letzte Mal war Shinmoedake im Jahr 2011 ausgebrochen. Seine 3 Kilometer hohe Rauchwolke hatte damals zu Ausfällen bei Fluglinien und im Verkehrsnetz geführt.

Japan liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den pazifischen Ozean umgibt und 40 aktive Vulkane zählt.

Mit 3776 Metern stellt der Fuji den größten Vulkan Japans dar. Er brach zuletzt 1707 aus und gilt seitdem als “schlafend”.

Bild: Meteo Web

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