Okonomiyaki (vegan)

Okonomiyaki sind so etwas wie japanische Pfannkuchen.

Leider findet man sie nur selten bis nie in einer vegetarischen/veganen Variante, da das klassische Grundrezept, (das ihr hier bei den Rezepten finden könnt (einfach mal stöbern)) Bonitoflocken und/oder Dashi beinhaltet. Daher habe ich hier mal ein einfaches Rezept für vegane Okonomiyaki vorbereitet.

Okonomiyaki (vegan)

Für 4 Personen benötigt ihr einen kleinen Weißkohl, 300g Mehl und 250ml Wasser oder nach Belieben auch Gemüsebrühe. Den Weißkohl in feine Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen. Mehl, Wasser und Kohl zu einem Teig verarbeiten.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Teig in 4 Portionen in die Pfanne geben.

Wer hat, kann auch einen Tepan-Grill oder “heißen Stein” benutzen.

Beim Belag sind der Fantasie mal wieder keine Grenzen gesetzt. Mir sind so viele Varianten und Variationen eingefallen, dass ich ganze Kochbücher damit füllen könnte.

Bei diesem Beispiel habe ich mich für Shitake, Lauch und Karotte entschieden. Ihr braucht jeweils ca. 100g fein geschnitten. Den Belag vor dem Wenden auf dem Teig verteilen. Dann wenden und weiterbraten, bis alles gar ist. Vor dem servieren die Soße auf dem Okonomiyaki verteilen. Gitter oder auch Muster sehen optisch gut aus. (Mein Stern ist leider verunglückt…  🙁  )

Bei der Okonomiyaki-Soße (auch Tonkatsu-Soße) wird es für Vegetarier/Veganer wieder schwierig. Daher hab ich noch 2 Möglichkeiten die Soße selber zu machen für euch. Eine sehr Vereinfachte, schnelle Variante und eine Variante die etwas mehr Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt.

Okonomiyaki-Soße (vegan)

Variante 1:

Die ist wirklich sehr einfach. Dazu braucht ihr nur eine milde BBQ-Soße (ich empfehle die Von HP) und Sojasoße. Beides wird vermischt bis der gewünschte Geschmack erreicht ist.  Klingt komisch schmeckt aber wirklich recht ähnlich.

Variante 2:

Ergibt ca. 750ml.

Ihr braucht ein Glas Preiselbeeren, eine Dose gehackte Tomaten, 100ml Sojasoße, eine Karotte, eine kleine Zwiebel, ein Stück Kombu, 1EL Tamarindenpaste, 2EL Öl, 1EL Parikapulver, 1 Lorbeerblatt, 1EL Pfeffer, 1L Wasser. Die Zwiebel und die Karotte grob würfeln und mit den anderen Zutaten zum Kochen bringen. Dann die Temperatur runter drehen und langsam köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und aufpassen, das nichts anbrennt. Wenn das ganze ungefähr die Konsistenz von Ketch-Up erreicht hat, die Soße vom Herd nehmen, den Kombu entfernen, und die Soße pürieren. Evtl. abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Wasser zugeben. Anschließend nochmal kurz aufkochen.

Zur Aufbewahrung bietet sich eine leere, ausgespülte, Ketch-Up Flasche an. Im Kühlschrank hält sich die Soße dann auch ein paar Tage.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Guten Appetit!