Geschmäckern wir KitKat Himbeere, Apple Pie oder Matcha, findet man in unseren Breitengeraden nicht, daher macht es umso mehr Spaß sie in Japan auszuprobieren.

Von nichts anderem scheinen so viele verschiedene Geschmacksrichtungen und limitierte Versionen auf den Markt zu kommen wie von KitKat und Fanta in Japan. In jeder Saison findet man neue und kann sich darauf freuen außergewöhnliche Kombinationen zu probieren. Die KitKat Himbeere Version ist ebenfalls limitiert, allerdings schon seit Mai erhältlich. Seitdem gibt es schon wieder eine neue Variante für den Sommer (Cookies & Cream) und zwei neue Fanta Sorten (Shekwasha und White Peach).

Erster Eindruck:
Die pinke Verpackung weist schon auf etwas Beeriges hin und die großen rot-pinken Himbeeren lassen dann keinen Zweifel mehr daran, um welche Geschmacksrichtung es sich handelt. Sie gehören ebenfalls zu der KitKat Mini Otona no Amasa („Erwachsenen Süße“) Serie und bei dem Öffnen der Türe riecht man das Himbeer Aroma schon sehr intensiv. Die kleinen Einzelverpackungen sind im Design der Umverpackung gehalten, simpel aber ansprechend.

© Sakura_Fujiko

Geschmack:
So intensiv wie der Geruch ist, schmecken die KitKat nicht, aber das Himbeeraroma kommt beim Probieren deutlich heraus. Die Schokolade an sich ist weniger süß, wodurch die Säure der Himbeere mehr heraussticht. Insgesamt sind die KitKat deutlich saurer als man es von einer Schokolade erwarten würde, was einen im ersten Moment überrascht.

Die Otona no Amasa Serie ist sehr beliebt und passt gut in die auch sonst eher leichter gesüßte Palette in Japan. Natürlich lässt sich auch hier sehr süße Milchschokolade finden, im Großen und Ganzen überwiegt aber eine eher herbere Schokoladenvariante.

© Sakura_Fujiko

Preis-Leistungsverhältnis:
Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist 540 Yen (500 + Steuer) was für eine 135 Gramm Packung recht teuer ist. In der Realität findet man die KitKat jedoch selten zu diesem Preis und eher um die 300 Yen, wodurch das Preis-Leistungsverhältnis besser wird. Wir haben für unsere Packung im Supermarkt nebenan inklusive Steuern 312 Yen (ca. 2,30 Euro) bezahlt und sind damit zufrieden.

Fazit:
Limitierte Versionen von KitKat auszuprobieren ist immmer interessant und meist kann man damit auch nichts falsch machen. Die KitKat Himbeere Variante hat uns durch ihre Säure überrascht, jedoch nicht unangenehm. Schokolade mit Beeren oder Früchten kennt man auch aus Deutschland, dort sind sie jedoch unserer Erfahrung nach insgesamt deutlich süßer. Wie eigentlich fast alle KitKat können wir auch diese limitierte Version als Mitbringsel aus Japan empfehlen.

Name: KitKat Raspberry (キットカットミニ オトナの甘さ ラズベリー)
Hersteller: Nestlé Japan
Preise: 310 – 540 Yen/Packung (ca. 2,28 – 3,97 Euro)
Größe: 135 g/Packung; 11,3 g/Stück
Ernährungsangaben:
kcal/Packung = 768 kcal
kcal/Stück = 64 kcal
Fett = 3,8 g/Stück
Kohlehydrate = 6,9 g/Stück
Eiweiß = 0,44 g/Stück