Unser Japan Büro – kurze Vorstellung

    Eindrücke aus Sôka
    © Sakura_Fujiko

    Unser mysteriöses „Japan Büro“ was ist das eigentlich, warum und wo überhaupt? Wir geben euch einen kleinen Einblick.

    Wie ihr schon an den Bildern aus Japan gemerkt habt die sich neuerdings auf unserem Facebook-Feed finden lassen, sind wir nun auch in Japan vertreten. Ihr kennt mich schon als Sakura_Fujiko, ich bin verantwortlich für den Japan- und Modebereich auf Sumikai und war in der letzten Zeit immer seltener zu sehen da ich mit den Vorbereitungen für meinen Umzug nach Japan beschäftigt war. Es ist noch alles etwas chaotisch, daher wird es wohl auch in nächster Zeit hauptsächlich Fotos geben bevor sich ein normaler Artikelrhythmus einfindet. Ich hoffe dass ich euch als Japan Büro spannende Berichte aus Tokyo und Umgebung liefern kann und bin für Vorschläge und Anregungen offen.

    Zunächst möchte ich euch aber mal meine neue Heimatstadt vorstellen: Sôka

    Sôka ist eine mittelgroße Stadt kurz vor Tokyo und gehört zur Präfektur Saitama. Es hat etwas mehr als 240.000 Einwohner mit ca. 1,9% oder etwa 4500 hier lebenden Ausländern laut der offiziellen Homepage der Stadt. Damit liegt Sôka gut im Schnitt denn Japan hat mit 2% etwa den gleichen Anteil an Einwohnern aus dem Ausland. Wobei sich das in Sôka manchmal etwas mehr anfühlt, was an einer großen Anzahl ausländischer Studenten liegt die hier an der Dokkyô Universität ihr Auslandssemester absolvieren.

    Die Nähe zu Tokyo und die praktische Anbindung durch die Tobu Linie und die Hibiya Linie ist Sôka außerdem ein guter Ort um sich eine Wohnung zu suchen selbst wenn man in Tokyo arbeitet. Mit einem normalen Zug, der an jeder Station hält braucht man etwa 25 Minuten bis Ueno, wo man dann in die Yamanote Linie wechseln könnte und dann auch schnell auf der anderen Seit von Tokyo ist.

    Berühmt ist Sôka allerdings für seine Senbei, die allseits beliebten Reis Kräcker. Man findet in der Stadt etwa 60 Senbei Hersteller und Läden die traditionelle harte Senbei (es gibt auch weiche) verkaufen. Alleine auf der Straße wo ich gerade wohne habe ich bisher 7 Stück gezählt. Als ein einfach zu transportierendes Lebensmittel wurde es während der Edô Zeit als Snack beliebt und ist nun nicht mehr wegzudenken. Auch wenn Senbei heute auch mit Maschinen hergestellt werden können werden sie von vielen noch auf ganz traditionelle Weise gemacht.

    Hier habe ich euch ein paar Fotos zusammengestellt die ich in den ersten Tagen hier gemacht habe

    [metaslider id=55223]