Erster kleiner Eindruck der Nippon Connection 2015

    © Nippon Connection
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    Wir waren für Euch auf dem ersten Tag der Nippon Connection in Frankfurt. Wenn auch nur sehr kurz, gibt es schon einiges zu Berichten.

    Gestern am 02. Juni startete das japanische Film Fest in Frankfurt unter der pinken Flagge der Nippon Connection. Regisseure wie auch Schauspieler sollen in den nächsten Tagen anwesend sein. So auch der Preisträger des ersten Nippon Honor Award Tadanobu Asano. (Wir berichteten bereits von ihm hier.)

    © Sumikai.com
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    Aber erstmal mussten wir zum Hauptveranstaltungsort gelangen.
    Das geht ziemlich einfach, wenn man mit der U-Bahn zum Merianplatz fährt. Von dieser Station aus sind es nur noch wenige Minuten bis zum Mousonturm und einige Schritte weiter zur Naxoshalle. Auf dem Weg werden euch Pinke Fahrräder, pinke Pfeile und natürlich die Plakate begleiten. Verfehlen kann man da also nichts. Die beiden Gebäude sind die Anlaufstellen und das Organisationszentrum der Veranstaltung und wurden als einzige am Eröffnungstag genutzt. Die Naxoshalle sieht aus wie eine Industriehalle. Rustikal aber mit charm. Dort befindet sich die Tee-Lounge, eine kleine Spieleecke, Essens und Getränkestände, Tische und Stühle sowie das kleine Atelier der Künstlerin Kozue Kodama, die bereits auf der Dokomi live im Kimono gemalt hatte.

    Die freiwilligen Helfer der Nippon Connection sind sehr hilfsbereit und man hatte das Gefühl, dass sie sich auf das Festival freuten. Das Programmheft ist voll mit Informationen über die einzelnen Filme und es ist etwas schwierig den Überblick zu behalten wann was wo stattfindet, da es sechs Veranstaltungsorte gibt. (In Frankfurt verteilt – leider.) Aber auch das haben die Veranstalter versucht zu lösen in dem sie ein Timetable hinten ins Programmheft eingefügt haben.
    Nachdem wir also uns einen kleinen Plan gemacht aben ging es ans Tickets vorbestellen und anschließend ans Umsehen.

    Im zweiten Veranstaltungsort an diesem Tag, dem Mousonturm, befindet sich im Erdgeschoss ein großer Tisch an dem man kostenfrei und mit sehr netten Helfern Origami falten üben kann. Außerdem ist dort auch ein Cafe, mit dem japanischen Bookcrossing Regal und der Karaokeecke ansäßig, sowie ein Merchandise Stand, an dem man Filme und japanischen Krimskrams erwerben kann. Und natürlich der Kinossaal, in dem um 19:30 die Preisverleihung stattfinden und der Eröffnungsfilm „My Man“ von Kazuyoshi Kumakiri mit Tadanobu Asano, dem Preisträger, gezeigt werden sollte. Leider wurde etwa zwei Stunden vorher offiziell bekanntgegeben, dass der Schauspieler erkrankt sei und daher seinen Preis nicht persönlich entgegen nehmen konnte. Er entschuldigte sich natürlich per Webcam bei den Anwesenden.

    © Sumikai.com
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    Im ersten Obergeschoss befand sich ein weiterer Essenstand an dem man japanische Süßigkeiten und Snacks bekam. Ramune schien an dem Tag der Renner gewesen zu sein. Dort oben gab es außerdem einen Raum in dem man noch mehr japanische Dinge erwerben oder per Tombola gewinnen konnte. Ein kleines Separé bekam allerdings die größte Aufmerksamkeit. Hinter den Vorhängen sind nämlich Retrospielautomaten und Konsolen aufgebaut worden. Demnächst wird natürlich ordentlich getestet!

    Alles in allem hinterließ der erste kurze Tag auf der Nippon Connection einen sehr guten Eindruck! Wir freuen uns, euch mehr in einem ausführlicheren Bericht, anfag nächster Woche, erzählen zu können!

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