JAPANS LIEBE ZUM IMPRESSIONISMUS von Monet bis Renoir – Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn

    © Bundeskunsthalle Bonn
    © Bundeskunsthalle Bonn

    Erstmalig präsentiert die Bundeskunsthalle die bedeutendsten Sammlungen der frühen Moderne aus Japan. Im Zentrum stehen dem europäischen Publikum bisher verborgene, hervorragende Meisterwerke der französischen Impressionisten und Postimpressionisten, unter anderem von Monet, Manet, Cézanne, Gauguin, Bonnard, Pissarro, Renoir, Sisley und van Gogh. Hinzu kommen Werke japanischer Maler vor 1920, die die moderne, westlich inspirierte japanische Kunst begründeten.

    Die Ausstellung erzählt die Geschichte des wechselseitigen künstlerischen Einflusses zwischen Japan und Europa aus einer neuen Perspektive. Nach dem Eintritt Japans in den internationalen Handel seit 1855 fand auch die Öffnung im Kunstbereich statt. Zunächst entdeckten europäische Künstler die japanischen Holzschnitte, doch begannen schon am Ende des 19. Jahrhunderts auch japanische Sammler damit, hochrangige impressionistische Sammlungen aufzubauen. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war die heute im National Museum of Western Art in Tokio gezeigte Sammlung des Industriellen Kojiro Matsukata (1865–1950), der eng mit Claude Monet befreundet war. Bis heute entstanden – ausgelöst durch den Wirtschaftsboom in Japan – weitere exquisite Kollektionen, die in namhaften öffentlichen und privaten Museen gezeigt werden. Ziel der Ausstellung ist es, diese Sammlungen in Europa erstmals vorzustellen. Sie veranschaulicht darüber hinaus, warum die frühe Moderne gerade in Japan eine solch überwältigende Resonanz gefunden hat.

    Die Meister kehren zurück:
    – 80 bis 100 weitgehend unbekannte impressionistische Meisterwerke
    – Monet, Manet, Cézanne, Gauguin, Pissarro, Renoir, van Gogh und andere
    – aus den bedeutendsten japanischen Sammlungen
    – erstmals wieder in Europa

    Die ausstellung öffnet am 8. Oktober 2015 und hat bis zum 21. Februar 2016 geöffnet.

    Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite der Bundeskunsthalle.

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime