Das deutsch-japanische Theaterkollektiv EnGawa aus München veranstaltet im März eine mehrtägige Veranstaltungsreihe mit dem Tital „Kioku no Mirai I + II“ (Die Zukunft der Erinnerungen I + II), um der Katastrophe in Fukushima zu gedenken. Neben einer Podiumsdiskussion werden auch Tänze, Theaterstücke, Filme und Video-Performances gezeigt.

Plakat zur Veranstaltung "Kioku no Mirai" / © EnGawa
Plakat zur Veranstaltung „Kioku no Mirai“ / © EnGawa

Der erste Teil der Veranstaltung findet am 11.03.2016 mit einer Musik-Performance, einer Video-Performance und einem Kirschblütenfest statt. Die Leitung übernimmt der Künstler Kusaba Toshio. Dieser erste Teil findet seine Weiterführung am 16.03., an dem die Butoh-Tänzerin Sagara Yumi mit ihrem Tanz „Und dennoch wollte ich das Meer sehen“ auftreten wird. Veranstaltungsort ist das Kreativquartier „Import Export“ in München.

Der zweite Teil wird am 17.-19.03. im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof stattfinden. An diesen Tagen können die Gäste der deutschen Uraufführung von „Hot Particle“ und der Original-Inszenierung des Theaterstückes „Kiru annya to U-ko san“ beiwohnen. Letzteres stammt von dem japanischen Regisseur Pelican Ōnobu aus Fukushima. Ebenfalls zu sehen gibt es einen Videovortrag über die Neuinszinierung des Klassikers „Die Wolke“ und einen Butoh-Tanzworkshop mit Sagara Yumi. Als Abschluss kann einer Publikumsdiskussion mit den Künstlern und einem Theaterkritiker aus Japan beigewohnt werden.

Eintrittspreise variieren zwischen 8€ und 15€. Teilnahme beim Workshop kostet 40€. Karten können im Vorverkauf im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof erworben werden.

Weitere Informationen findet ihr auf der Internetseite von EnGawa.

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