Ayumi Hamasaki – Mini-Album „sixxxxxx“ legt schlechten Verkaufsstart hin

    Ayumi Hamasaki
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    Ayumi Hamasaki war vor einigen Jahren die JPop Queen Japans, verkaufte Millionen von Platten und der nächste Nummer 1 Hit war bereits vorprogrammiert. Doch leider sehen die aktuellen Verkaufszahlen nicht mehr wirklich nach JPop Queen aus.

    Am 5. August 2015 veröffentlichte Ayumi Hamasaki ihr Mini-Album namens sixxxxxx und verkaufte von diesem 30.988 Kopien in der ersten Woche. Doch dies ist bisher die schlechteste Release Debüt-Woche, die sie je mit einem Album hinlegte.

    Sie landete auf Platz 2 der Oricon Weekly Album Charts, geschlagen von DREAMS COME TRUE, die mit ihrem Best of Album DREAMS COME TRUE THE BEST! Watashi no Drecom bereits die vierte Woche den obersten Rang besetzen.

    Das letzte Album, dass sich über 100.000 Mal von Ayumi Hamasaki verkaufte, war Love Songs aus dem Jahr 2010.
    Danach folgte ihr Album Party Queen (97.691), Mini-Album LOVE (64.841), Mini-Album again (34.402), LOVE again (53.065), Colours (39.295) und A ONE (34.692), die von den Zahlen her allesamt in der ersten Woche nicht wirklich herrausragend waren und mit jedem Release immer weiter sanken.

    Cover CD+DVD Version
    sixxxxxx © Avex

    Während die Verkäufe in der japanischen Musikindustrie allgemein stark zurückgegangen sind, gingen die Verkäufe von Ayumi Hasamaki stärker als der Durchschnitt zurück.
    Experten vermuten, dass ihre Popularität aufgrund ihrer turbulenten Liebesbeziehungen und ihrem zwischenzeitlichen Umzug nach Amerika geschwunden ist.
    Über ihre Beweggründe und Gefühle zu der Zeit, als sie Japan verlies, redete sie erst vor kurzem in der Musiksendung „NHK Songs“ und vergoss sogar Tränen. Einige Fans fühlen sich jedoch zurückgelassen und sind von ihrem Privatleben verbittert.

    Doch egal wie wenig CDs sie heute verkauft, bleibt sie eine Sängerin die Anfang 2000 für viele Jahre viele Menschen mit ihrer Musik in den Bann zog. Die Musikvideos zu JEWEL, Fairyland, Green und My Name’s Woman reihen sich weit vorn bei den teuersten Musikvideos der Welt ein und es ist weiterhin vielen alteingesessenen Fans der Gang in die Konzerthalle und der Kauf ihrer neuen CDs noch immer wert.

    Doch was haltet ihr davon? Denkt ihr, ihr Privatleben ist Grund für die schlechten Verkaufszahlen oder ist doch eher die musikalische Qualität gesunken?