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CNN Winning Post: Wie sich Südkorea zu einem unscheinbaren Zentrum für lukrative Pferderennen entwickelt

Ein Renntag hat 7 Stunden

Was den Spitzensport betrifft, so ist Südkorea längst keine Unbekannte mehr. Vor mehr als 30 Jahren war das Land Gastgeber der Olympischen Sommerspiele und 2018 fanden die Winterspiele in Pyeongchang statt. Und auch die südkoreanischen Athleten haben bereits bei einer Vielzahl an globalen Wettkämpfen geglänzt – vom Kampfsport bis hin zum Eisschnelllauf.

Jetzt ist dort eine neue Sportart auf dem Vormarsch: Der Pferderennsport. So verzeichnet die Sportart bereits große Fortschritte im asiatischen Land. Und auch Jockeys, Trainer und Besitzer sind alle daran interessiert, dass ein solch lukrativer Markt erschlossen wird.  Die Korea Racing Authority (KRA) schätzt mittlerweile, dass jeder Vierte der 52 Millionen Südkoreaner Pferderennbahnen besucht – das Land hat jedoch Ambitionen, über die Grenzen hinauszuwachsen.

Pferdesport auf dem Vormarsch in Südkorea

„Wir konzentrieren uns darauf, die Fähigkeiten der Rennpferde zu steigern, internationale sowie asiatische Rennveranstaltungen zu organisieren und auszurichten“, so Kim Nak Soon, Vorsitzender und CEO der KRA im Gespräch mit Aly Vance in der CNN-Sendung Winning Post.  „Wir tun unser Bestes, um den koreanischen Pferderennsport zu globalisieren.“

Beim derzeitigen Boom handelt es sich um eine wechselseitige Beziehung, da koreanische Talente um die Welt reisen, während globale Talente in Südkorea ankommen.

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Der englischsprachige Moderator und Experte für Pferderennen Alastair Middleton schätzt, dass etwa 80 Prozent der in Korea auflaufenden Pferde inzwischen lokal gezüchtet werden. Er betont dabei jedoch, dass die Konkurrenz aus dem Ausland die Gesamtqualität verbessert habe.

7 Stunden Pferderennen

Ein südkoreanischer Renntag kann bis zu sieben Stunden dauern und umfasst alle Geschmäcker und Klänge der reichen Geschichte des Landes. Und obwohl es in Bezug auf Popularität immer noch hinter Sportarten wie Baseball liegt, wird es für viele Koreaner zunehmend zur Leidenschaft.

„Es ist unglaublich, weil so viele Menschen jedes Wochenende die Rennen besuchen – auch die kleineren Rennveranstaltungen. Es herrscht also immer eine intensive Atmosphäre und die Leute setzen viel [Geld] aufs Rennen“, sagte der Jockey Johan Victoire im Interview mit Winning Post.

Victoire, der bereits in Australien und seiner Heimat Frankreich aufgetreten ist, erkärt, dass die dortige Steuersituation es erleichtert, in Korea mehr Geld zu verdienen. Dabei gibt er zu, von der Qualität des Sports überrascht zu sein. „In Korea ist man wirklich daran interessiert, sich ständig zu verbessern und zu wissen, was die Menschen auf der ganzen Welt denken. Es ist eine gute Herausforderung für mich“, sagte er.

Südkorea wurde 2016 von der International Federation of Horseracing Authorities (IFHA) im Kreis der „Klasse 2“-Länder aufgenommen. Ziel ist es jetzt, bis 2022 zur Gruppe der „1. Klasse“ dazuzustoßen.

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