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Südkorea schließt sich gegen Japan mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammen

Kein kontaminiertes Wasser in den Ozeanen

Die südkoreanische Regierung verstärkt ihre Bemühungen gegen Japans Pläne, kontaminiertes Wasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik zu leiten.

Dafür arbeitet die Regierung mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammen. Japan erwägt, kontaminiertes Wasser, das zum Kühlen der Brennstäbe in Fukushima Daiichi eingesetzt wurde, in den Pazifik zu leiten. Südkorea hatte bereits seine Bedenken zu diesem Plan geäußert.

Südkorea will auch mit Umweltorganisatoren zusammenarbeiten

Daher kündigte das Außenministerium nun an, die Unterstützung von internationalen Umweltagenturen zu suchen, um Japan daran zu hindern, das Wasser direkt in den Ozean zu leiten.

„Das Außenministerium und andere relevante Regierungsbehörden prüfen weiterhin Maßnahmen, um Tokyo von einer solchen umweltschädlichen Aktion abzuhalten“, so ein Beamter des Ministeriums am Dienstag.

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„Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) ist eine der führenden internationalen Organisationen, die sich mit diesem Problem befasst. Wir planen jedoch eine Zusammenarbeit mit umweltbezogenen Organisationen, um einen internationalen Konsens über den Schritt Japans zu erzielen. Zum Beispiel steht Greenpeace auch an der Spitze, um den Plan entgegenzutreten, indem es sich auf internationaler Ebene mit der Angelegenheit auseinandersetzt.“

Südkorea sollte nicht über das Ziel hinausschießen

Am Montag äußerte First Vice Science und ICT-Minister Moon Mi-ok auf der IAEO-Generalkonferenz in Österreich seine Besorgnis über den Plan.

Sie forderte die Agentur auf, eine Inspektion von Fukushima Daiichi durchzuführen. Außerdem forderte sie Japan auf, transparente und praktische Maßnahmen zu ergreifen um die Sicherheit der Umwelt zu gewährleisten.

Experten sagen, Südkorea sollte nicht emotional auf politische Rhetorik aus Japan reagieren, um Sympathie von der internationalen Gemeinschaft zu erlangen.

„Die Äußerungen des südkoreanischen Beamten auf dem IAEO-Treffen können als Teil des politischen Drucks gegen Japan in einer Zeit gesehen werden, in der beide Länder in einem diplomatischen Streit verwickelt sind“, so Park Wongon Professor für internationale Politik an der Handong Global University. „Wenn Seoul eine solche internationale Kampagne weiter intensiviert, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Stimmung Japans gegenüber Südkorea verschlechtern wird.“

Quelle: KT

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